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LAYORI LIVE! Museum für Völkerkunde München - Rahmenprogramm zur Ausstellung Letzte Ölung Nigerdelta
Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien
LAYORI LIVE IN CONCERT

25. Mai 2012
Staatliches Museum für Völkerkunde München
20 Uhr
Eintritt 10 €, Abendkasse ab 19 Uhr
Sonderausstellung München - Letzte Ölung Nigerdelta. Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien
17.3.2012 bis 16.9.2012 - Staatliches Museum für Völkerkunde München
Im April 2010 explodiert im Golf von Mexiko die Ölplattform Deepwater Horizon. Die folgenden Monate rücken eine sich anschließende Umweltkatastrophe in den Mittlelpunkt des weltweiten Medieninteresses.
Seit 1956 zerstört im westafrikanischen Nigeria die Erdölförderung durch Großkonzerne die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung. Besonders im Nigerdelta herrschte einst Artenreichtum und Überfluss für Mensch und Tier. Doch seit Jahrzehnten nimmt eine Katastrophe ihren Lauf, deren Ausmaß kaum absehbar ist. Den fatalen Nebenwirkungen der Ölgewinnung im Nigerdelta wird jedoch wenig Aufmerksamkeit zuteil.
„Nirgendwo sonst auf der Welt verpestet die Ölförderung die Natur so sehr wie im Mündungsgebiet des Niger“, berichtet Arne Perras, Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. „Internationale Konzerne verdienen Milliarden, den Menschen im Land bleiben nur Gift - und Gewalt“. (http://www.voelkerkundemuseum-muenchen.de/inhalt/html/sonder.html#nigerdelta)
Willkommen
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Eine chronologische Liste der neuesten Inhalte bei About Africa finden Sie hier.
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AFRIKA-Frühjahrstagung im “Niedersächsischen Landesmuseum Hannover”
Die Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur veranstaltet vom Fr 1. bis So 3. Juni 2012 in Hannover ihre Frühjahrstagung. Hier finden Sie Downloads für Programm, Podiumsdiskussion (Zukunft der ethnologischen Museen/Sammlungen in Niedersachsen), Adressen, Kontakt, Anmeldeformular...
TEFAF 2012 – Afrikanisches auf der weltweit größten Antiquitätenmesse
(Zustandsbericht am 19. März – der 4. von 10 Messetagen)
Für die meisten Sammler von Tribal Art dürfte die TEFAF (The European Fine Art Fair) in Maastricht ein unbeschriebenes Blatt sein. Interessant ist diese Messe jedoch trotzdem für denjenigen, der
- absolut hochkarätige Objekte der Stammeskunst bei einer kleinen Anzahl von Ausstellern sehen möchte
- exemplarisch die Wertekriterien vom ebenfalls handwerklich bestimmten Antiquitätenbereich mit denen anderer Kulturen vergleichen möchte.
Ein großer Junge und seine Sehnsucht nach Afrika - ein Nachruf auf Johannes Glaser.

Am 7.12.2011 starb viel zu früh der Afrikaforscher Johannes Glaser, ein Mann wie aus einer anderen Zeit. Ein Universaltalent. Einerseits äußerst kunstsinnig als Kunstethnologe, als Maler und Grafiker. Andererseits aber auch jemand, der anpacken konnte und Initiative ergriff.
Im Zeichen der Finanzkrise - die Tribal-Art-Auktionen der deutschsprachigen Auktionshäuser Ende 2011
Die derzeitige Finanzkrise und die vor allem in den USA immer noch vorhandene Wirtschaftskrise führen zu unterschiedlichen Finanzstrategien des Privatmannes:
Wer noch viel Geld hat, überlegt sich, wie er sicher anlegen und dem Finanzkollaps ausweichen kann. Demensprechend boomt z.B. in Deutschland der Markt für Immobilien. Wer weniger Geld hat, überlegt sich dagegen genau, für was er das Geld ausgibt.
Interview mit Professor Erwin Melchardt
Interview mit Professor Erwin Melchardt
Tribal Art-Experte des Auktionshauses Dorotheum in Wien
Ingo Barlovic: Sehr geehrter Herr Prof. Melchardt, die erste Tribal Art Auktion im Dorotheum ist vor kurzem über die Bühne gegangen. Wie zufrieden sind Sie als Experte des Dorotheums für diese Kunst mit der ersten Auktion?
Parcours des Mondes 2011-Telegramm
Anbei ein kurzes Telegramm zur Parcours des Mondes 2011 für about-africa.
Parcours des Mondes 2011-Telegramm
Alles in allem sehr hohes Qualitätsniveau, besser als letztes Jahr oder auf der Bruneaf.
Schwerpunkt Afrika und Ozeanien, dazu Nordamerika (Indianer, Inuit).
26-41 FRÜHJAHRSTAGUNG 2011 MÜNCHEN KUNST&KONTEXT 2/2011 - Diverse Beiträge
Siehe: 26 FRÜHJAHRSTAGUNG 2011 MÜNCHEN KUNST&KONTEXT 2/2011 - THEMA UND PLANUNG
Siehe: Kruzifixe aus dem Königreich Kongo (1555-1935)
Siehe: Publikationen über zeitgenössische afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen
Siehe: Kultgegenstand, Studienobjekt, Kuriosum oder Kunst ? - Bedeutungsebenen ethnologischer Artefakte
18 FOTOESSAY KUNST&KONTEXT 1/2011 - MISSVERSTANDENE MAGIE
Henning Christoph über Voodoo – in Wort und Bild
Seit Menschengedenken geht von Mysterien besondere Faszination aus. Und besonders in Gesellschaftsformen, die sich in nahezu vollkommener Aufklärung wähnen, wächst das Interesse an Phänomenalem rapide. Fast schon darf von einer „spirituellen Renaissance“ gesprochen werden. In schweren Zeiten, die derzeit alle Industrienationen überschatten, ist die Suche nach Seelenfrieden nur allzu verständlich. Was leider zwangsläufi g zahllosen Sekten und Scharlatanen in die Karten spielt. Mit unseriösen Machenschaften bringen sie den Begriff Spiritualität im Verruf. Vorurteile gegenüber Unbekannten ist die logische Konsequenz, wofür Voodoo ein nahezu perfektes Beispiel abgibt.
Voodoo - unwillkürlich spuken den meisten Zeitgenossen Horrorvisionen durch den Kopf: mit Nadeln gespickte Puppen, die Menschen Höllenqualen bereiten und Tote, die des Nachts Gräbern entsteigen und ihr Unwesen treiben. Geschichten, die uns kalte Schauer über den Rücken jagen. Und genau dies hatten pfi ffi ge Filmemacher im Sinn, als sie vor 80 Jahren in Hollywood dieses Genre erfanden. Von der Realität enthalten die Gruselstreifen nur ein kleines Fünkchen Wahrheit. Sicherlich, Magie und Hexerei spielen im tatsächlichen Voodoo-Kult durchaus eine Rolle und beides kann zu ähnlichen Ergebnissen führen. Und dennoch handelt es sich um grundverschiedene Dinge.
24 PORTRÄT KUNST&KONTEXT 1/2011 - JANINE HEERS
In ihrer Bachelor-Arbeit "Hybrid Sculptures – Crossbreeding African Art" entwickelte sie aus dem Vergleich typisch er Merkmale optische Stildefi nitionen für Figuren der Baule, Dan, Urhobo, Yombe, Fang, Songye, Kongo und Fon, so dass jeder Sammler diese Idealtypen auf den ersten Blick erkennt. Sie skizzierte die Figuren mit jenen Merkmalen, die bei der entsprechenden Ethnie grundsätzlich immer vorhanden sind respektive mögliche Variationen dazu. Atypische Formsprachen wurden bewusst weggelassen. Würde sie dreidimensional arbeiten, könnte man sie als perfekte Fälscherin bezeichnen: sie kopiert nicht, sondern erfi ndet neu, indem sie optimiert, verdichtet, bewusst weglässt, sie arbeitet also aus der eigenen Vorstellung. Aus mehreren bekannten Stücken wird so ein neues Stück, das wesentliche Merkmale der jeweiligen Stilregion in sich vereint. Es sind Prototypen mit optimierter Form, ohne Schnitzfehler, die in der Realität nicht existieren. Die Auswahl der Ethnien erfolgte nach persönlicher Vorliebe für bestimmte Formsprachen.
32 SAMMLER KUNST&KONTEXT 1/2011 - LOBI STATUARY
Neue Publikation zur Kunst der Lobi
Anlass zu dieser Publikation ist die Faszination des Autors für die Kunst der Lobi einerseits und andererseits die Neugier, die jeden Forscher treibt, die Hintergründe und Ursprünge der interessierenden Gegebenheit zu verstehen. Die Kunst der Lobi besticht dabei in erster Linie durch die Vielfalt der Ausdrucksformen – wie sie sonst wohl bei keinem andern afrikanischen Stamm anzutreffen ist – und deren Bezug zum alltäglichen Leben, insbesondere zum sozio-religiösen System. Dieser Bezug wurde schon mehrfach untersucht – die Arbeiten von Piet Meyer und Daniela Bognolo sind nebst vielen anderen zu erwähnen – und stellt auch die Grundlage für verschiedene Klassierungssysteme der Lobi-Ikonographie dar, die allerdings auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und auch widersprüchlich erscheinen. Ziel der jetzt publizierten Arbeit war, das bestehende Wissen zu erfassen, die Übereinstimmungen und Widersprüche herauszuarbeiten, und so die Basis für weitergehende Forschung zu schaffen.


