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UTE WITTICH GARTENARCHITEKTUR - Die Strauchpfingstrose Paeonie
Es wird auch wieder Frühling und Sommer. Dann erfreut uns die Strauchpfingstrose.

Schon um 1410 ist die Paeonie im ‚Paradiesgärtlein’ (Sie hängt im Frankfurter Städel Museum) dargestellt.
Martin Schongauer würdigte sie 1473. Auch Maler wie Delacroix, Manet oder Renoir verewigten sie in ihren Gemälden.
Der Dichter Eichendorff widmete ihr ein Gedicht.
In der christlichen Symbolsprache bedeutet sie Heil, Reichtum, Heilung und Schönheit.
In der chinesischen Gartenkunst steht sie ebenfalls für Reichtum, Vornehmheit und Schönheit.
Ihr Name kommt aus dem Griechischen ‚paionia’ und steht für den Götterarzt Paian.
Die Paeonie wird als Heilpflanze verwendet: Schon Hildegard von Bingen
pries ihre Heilwirkung; und heute noch beziehen europäische Pharmaunternehmen
ihre Wurzeln zu Heilzwecken.
Ich selbst habe sie im Klostergarten des Karmeliterklosters in Frankfurt verwendet,
wie auch früher die Benediktinermönche die Heilpflanzen in ihren Klöstern kultivierten.
Ihre Blüten erreichen mehr als 20 cm Durchmesser,
verströmen einen wunderbaren Duft und bilden später Balgfrüchte aus.
Diese beeindruckende Pflanze soll uns im Jahr 2011 begleiten
und bildet mit ihren symbolträchtigen Eckpfeilern ein stabiles Gerüst.
Alle guten Wünsche!
Ihre
Ute Wittich
UTE WITTICH GARTENARCHITEKTUR
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Telefon 069 / 653882 Fax 069 / 651082
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homepage: www.utewittich.de
Autor
Ute Wittich
Landschaftsarchitektin, Gartenarchitektur, Sammlerin, Mitglied der Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur, Frankfurt
(http://www.utewittich.de)
