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Ergebnisse der Zemanek-Auktion vom 24.4.2021

Mit einem Umsatz um die 300.000 Euro und einer Zuschlagsquote von ca. 40% (ohne Premium und Nachverkauf) ist die Tribal Art Auktion von Zemanek am 24.4.2021 gut gelaufen. Dabei sind die Waffen aus der Sammlung Scheffler, die sich mehrheitlich verkauft haben, und zwar zu 3-stelligen Preisen, nicht mitgezählt.

Toplos wurde die seltene Korwar-Skulptur aus dem Wandammen-Gebiet, die ihre untere Taxe (=Aufrufpreis) mehr als verdreifachen konnte und für 17.000 Euro einen Käufer fand. Auf dem 2. Platz folgte die tolle Maske der Zombo mit 12.500 Euro.

Erfreulich für Zemanek war sicherlich die Tatsache, dass immerhin ein halbes Dutzend der Lose (untere) 6-stellige Preise erreichten. Weniger erfreulich war aber leider die Technik, die mich teilweise mit dem Auktionator David Zemanek mitlitten lies. Am auffälligsten: Das Video, das ihn zeigte und hören lies, war versetzt zu den Gebotsanzeigen, traf erst mit einiger Verspätung ein. Damit kommentierte er oft noch ein Los, das bereits zugeschlagen wurde.Damit wurden aber seine Kommentare oder auch Zuschlagsmotivationen zu Objekten obsolet, da sie schon verkauft waren. Im schlimmsten Fall war es unklar, um welches Los es im Moment geht. Daneben gab es einige System-Aussetzer. Irgendwie  war die Auktion damit ein Beleg, warum Deutschland bzgl. seiner digitalen Infrastruktur wirklich deutlich hinter anderen Ländern zurückliegt.

Zusätzlich wichtig - es kann aber sein, dass das Auktionshaus am Anfang darauf hingewiesen hat (ich habe die ersten Minuten verpasst): Man konnte der Versteigerung online über das Online-Tool des Auktionshauses und über Liveauctioneers folgen. Liveauctioneers zeigte aber nicht die Objekte aus Elfenbein an. Bei mir lief beides parallel, weil man bei Liveauctioneers im Gegensatz zum Zemanek-Tool die gezeigten Objekte auch vergrößern und Informationen dazu aufrufen konnte. Zusätzlich war es dort möglich, sich alle vorherigen (und deren Ergebnisse)  und nachfolgenden Lose anzuschauen. Dies ging nicht bei dem vom Auktionshaus eingesetzten Tool, das auch nicht vollständig Smartphone-responsive war: Auf dem Smarphone-Bildschirm musste man scrollen, um die relevanten Informationen (Video des Auktionators, Zuschlags-Button, Objektansicht) zu sehen. Sie müssten eigentlich  permanent sichtbar sein.

Zu den Ergebnissen.

Autor

  • Ingo Barlovic

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