Termin: 04.04.2017 bis 03.09.2017

Porzellan gehört zu den großen chinesischen Erfindungen. Dabei beruht die Schönheit der Töpferarbeiten auf dem perfekten Zusammenspiel von Form, Glasur und Dekor. Wo auf Dekore verzichtet wird, liegt das Augenmerk ganz auf der schlichten Eleganz der Glasuren.

Bis zum Ende der Kaiserzeit gelang es den chinesischen Töpfern durch ihr umfassendes Wissen über Ton, Glasuren und Farbkörper sowie durch die meisterhafte Kontrolle von Brenntemperaturen, Farben zu erzeugen, die an das helle Blau eines klaren Himmels, an rote, zart gesprenkelte Bohnenkerne oder die glänzend polierten Oberflächen von Bronzespiegeln erinnern.

Den Töpfermeistern der Qing-Zeit (1644 – 1911) dienten dabei die klassischen Keramiken der Song-Zeit (960 – 1279) oder die monochrom glasierten Porzellane der Ming-Zeit (1368 – 1644) als Vorbilder, gleichzeitig entwickelten sie jedoch auch neue, außergewöhnliche Farbtöne, um den anspruchsvollen Wünschen ihrer Kundschaft, vor allem dem Kaiserhof, gerecht zu werden.

Von der herrschenden Vorliebe für Altertümer beeinflusst, entstand manches ihrer Gefäße in Nachahmung antiker Bronzen. Die faszinierende Farbpalette sowie die Formenvielfalt dieser späten monochromen Porzellane werden beispielhaft durch die Sammlung Dr. Georg Büchner illustriert, von der das Linden-Museum Stuttgart erstmals eine repräsentative Auswahl als Kabinett-Ausstellung präsentiert.

Die Farben Chinas Copyright Linden Museum Stuttgart Foto A. Dreyer

Copyright Linden-Museum Stuttgart, Foto A. Dreyer

Vielen Dank an Linden-Museum.

Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

Pressemitteilung zur Ausstellung Die Farben Chinas im Stuttgarter Lindenmuseum; Linden-Museum; 2017; https://www.about-africa.de/auktion-messe-galerie-ausstellung/849-pressemitteilung-zur-ausstellung-die-farben-chinas-im-stuttgarter-lindenmuseum

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Linden-Museum

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