Das Europe Museum Project ist eine von Andreas Schlothauer initiierte (und finanzierte), zusammen mit Audrey Peraldi und Martin Schultz durchgeführte Bestandsaufnahme europäischer ethnografischer Museen, die entweder in den letzten Jahren Umstrukturierungen abgeschlossen haben oder derzeit Maßnahmen durchführen. Dafür werden insgesamt 29 Museen in 10 Ländern (eine Übersicht gibt es hier) untersucht, jeweils durch:

  • Standardisiertes Interview mit dem Träger des Museums (ca. 30-60 Minuten);
  • Standardisiertes Interview mit den Museumsdirektoren (ca. 45-60 Minuten);
  • Analyse veröffentlichten Materials ergänzt durch schriftliche Fragen (Fallstudien);
  • Analyse der Ausstellung sowie Arbeit in Depot und Archiv (mehrtägige Aufenthalte).

Gemeinsamer Projektbeginn war Januar 2015. Damit dieser systematische Vergleich europäischer Museen die öffentliche Diskussion unterschiedlicher Lösungen ermöglichen kann, erscheinen Artikel in der Zeitschrift Kunst&Kontext, wird auf der Internetseite des Projekts die Arbeit fortlaufend dokumentiert und ist für 2017 ein Buch geplant. Auf der Website finden sich derzeit (4.8.2015) Berichte zum Musée d'ethnographie de Genève und zum Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen.