Abstract

Als Leo Frobenius 1910 einen bronzenen Kopf der Meeresgottheit ‚Olokun' in den Händen hielt, war dies für ihn der lang gesuchte Beweis einer frühen afrikanischen Hochkultur und das verschollene Atlantis gefunden zu haben. Obwohl diese Bronze selbst (aller Wahrscheinlichkeit nach) nie nach Europa kam, gilt der Kopf bis heute als Beleg für den hohen Standard früher afrikanischer Kunst.

Im Gebiet der Yoruba und insbesondere in der Stadt Ife hielt Frobenius sich zwar nur wenige Wochen auf, er konnte aber in dieser Zeit eine Vielzahl an Antiquitäten und Ethnographika zusammentragen. Seine Sammeltätigkeit und vor allem sein Auftreten führten bald zur Auseinandersetzung mit Britischen kolonialen Resident Mr. Partridge, wobei es besonders um den Verbleib des Bronzekopfes ging.

Diese Facette der deutsch-britischen Kooperation bzw. Nicht-Kooperation und "der Fall Frobenius" soll Thema des Vortrags sein.

Foto eines Kopfes aus Ife eines Olokun

Audio-Mitschnitt

Text und weitere Fotos liegen uns nicht vor.

Wir bitten die Vortragende, Fragende und Hörer den "Micky-Maus-Effekt" der Aufnahme zu entschuldigen!

Vortrag FM-2009HT-3 Herbsttagung 2009 der Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur in Frankfurt/Main (Museum der Weltkulturen), 6. bis 8. November 2009 - Leo Frobenius und Nigeria

Vielen Dank an Dr. Editha Platte.

Autor
Dr. Editha Platte
Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

Found and Lost in Ife. Leo Frobenius und der Olokun-Bronze-Kopf; Dr. Editha Platte; 2009; https://www.about-africa.de/kamerun-nigeria/125-found-lost-ife-leo-frobenius-olokun-bronze-kopf

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