In der Rubrik "Porträt" werden Wissenschaftlerinnen, Museumsmitarbeiter, Auktionatoren, Galeristen, Händler und Sammler vorgestellt. Bei meiner Arbeit mit Museumssammlungen bin ich auf hunderte Sammlernamen gestossen und musste mir meist mühsamst Informationen zu diesen beschaffen. Der Anspruch dieser Porträts ist daher Informationen zu sammeln und weiterzugeben, nicht aber zu kritisieren. Einfühlen, dem Porträtierten Raum geben zur eigenen Darstellung. Neutralität zum Befragten, nicht Beurteilung durch den Interviewer. Nur die Fakten werden von mir geprüft, soweit dies möglich ist.
Grundlage ist ein mehrstündiges Gespräch mit einer Fragenliste, die eher anregt und führt, als strukturiert.

WER IST STEVEN ENGELSMAN?
Ein Niederländer mit Alpenwurzeln. Die Großeltern mütterlicherseits waren Schweizer und der Großvater in den 1930iger Jahren Professor für romanische Philologie in Leipzig. Steven studierte Mathematik und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Utrecht und unterrichtete dort anschließend. 1979 entschied er sich (gegen den Rat von Freunden) für die Museumsarbeit und organisierte als Kurator im naturwissenschaftlichen Museum Boerhaave in Leiden mehrere Ausstellungen der Physik-Sammlungen. 1982 promovierte er mit einem Thema zur Mathematik-Geschichte, "Families of Curves and the Origins of Partial Differentiation", über eine Diskusson zwischen Gottfried Wilhelm Leibniz und Isaac Newton. Ab 1984 war er Chefkurator und stellvertretender Direktor des Boerhaave- Museums, verantwortlich für Renovierung und Neueröffnung des Hauses. Am 1. Juli 1992 Direktor des "Museum Volkenkunde" Leiden. Bei Wikipedia gibt es keinen Eintrag zur Person, auch die Suche im Internet ergibt eher wenig. Das sagt viel über sein Wesen und seinen Charakter.

Steven Engelsman, Jahrgang 1949, ist derzeit (April 2012) noch der 13. Direktor des "Museum Volkenkunde Leiden", dem ältesten ethnologischen Museum Europas. Wenn er zum 1. Mai 2012 seine neue Stelle antreten wird, werden es fast 20 Jahre gewesen sein: vom 1. Juli 1992 bis 30. April 2012. In einer Zeit, in der sich die Museumslandschaft der Niederlande so stark veränderte wie nie zuvor, hat Steven Engelsman das Leidener Museum wesentlich mitgeprägt. Zusammengefasst waren es drei Phasen:

1988-95: "Deltaplan" mit Museumsselbstverwaltung, digitaler Sammlungserfassung, Inventur und virtuellem Internet-Magazin

1996-2001: Umbau und Ausstellungsneueröffnung

2001-2011: Ausbau der internationalen Zusammenarbeit durch EEMDG, ASEMUS, VCM und "Sharing Knowledge and Cultural Heritage"

Heute ist das "Museum Volkenkunde Leiden" eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste, ethnologische Museum in Europa. Obwohl nicht in einer Groß- oder Hauptstadt gelegen, sind die jährlichen Besucherzahlen beachtlich. Die Ressourcen sind sehr gut genutzt, die wechselnde Zusammenarbeit mit Experten wird gesucht und aktiv Forschung, ausgehend von den Sammlungen, betrieben. Seit Jahren werden neue Ideen in die europäische und weltweite Museumslandschaft eingespeist. Auch wenn vor allem das vielgerühmte Pariser Museé du quai Branly seit 2006 in Deutschland vorbildhaft wahrgenommen wird - dieses Museum würde anders aussehen, hätte es Leiden nicht vorgemacht. Und: vieles wurde in Leiden besser gelöst.

"... die Museen leiden unter sehr großen Sammlungen bei gleichzeitig sehr geringem öffentlichen Interesse. Viele Objekte, hohe Kosten; wenige Besucher, wenig Geld."
Seoul 2010, S.5

1988-1996: "Delta-Plan Cultuurbehoud" - die Museumsstrategie der Niederlande

Rückblickend betrachtet, war es ein Coup, ein gewitzter strategischer Schachzug. In den 1980iger Jahren war die Situation der niederländischen "Rijksmusea" milde gesagt nicht sehr gut. Bürokratische Strukturen, die zur Unbeweglichkeit erzogen, vor sich hingammelnde Museumsbestände, der fehlende Überblick über den jeweiligen Sammlungsbestand, sinkendes öffentliches Interesse und mangelnde finanzielle Unterstützung. Die Legende besagt, dass der damalige Kulturminister Elco Brinkman nacheinander die Museumsdirektoren traf und ihnen die Frage stellte "Wer ist Dein Boss?". Die Antworten variierten von "die Königin", "der Finanzminister", "das Parlament", "ICH" bis hin zur Aussage "Ich habe so viele Chefs, wie ich Aufgaben zu lösen habe, die außerhalb meiner Befugnisse liegen". Die richtige Antwort - der "Minister van Welzijn, Volksgezondheit en Cultuur" - soll nicht einer gekannt haben.

Eine weitere Legende ist, dass der pfiffige Minister nach vielen Gesprächen erkannte, dass er eine besondere Unterstützung für die politische Umsetzung benötigen würde, von einer Institution, welche alle Parteien gleichsam achten wie fürchten. Er bat heimlich den Rechnungshof ("Algemene Rekenkamer") um eine Untersuchung der Museen. Der Ergebnisbericht war alarmierend, einte alle politischen Parteien und weckte das Interesse der Öffentlichkeit. Berichtet wurde z.B., dass die weltberühmte Indonesien- und Japansammlung des Museum Volkenkunde Leiden in feuchten Kellern und staubigen Dachböden vor sich hinrottete.

Es wurde nicht lange nach Schuldigen, sondern unmittelbar nach Konzepten gesucht, um eine Verbesserung zu erreichen. Alle Parteien waren sich hierin einig. Mit dem geeinten Parlament und dem Rechnungshof im Rücken konnte der Christdemokrat Brinkman (CDA="Christen-Democratisch Appél") im Dezember 1988 verkünden, dass er alle staatlichen Museen verselbstständigen wolle. Als dann im Frühjahr 1989 die Sozialdemokratin Hedy d'Ancona (PvdA="Partij van de Arbeid") Brinkmans Nachfolgerin als Ministerin wurde, führte dies keineswegs zu einer Änderung der Strategie, auch nicht als 1994 der Sozialliberale Aad Nuis (D66="Democraten 66") neuer Kulturminister wurde. Trotz dreier verschiedener Regierungen im Zeitraum 1988 bis 1995 die gleichbleibende Umsetzung eines gemeinsamen Konzeptes - eine Besonderheit, auch in den Niederlanden.

Grundlegende Strukturen waren neu zu organisieren. 1993 wurde von beiden Kammern des Parlaments einstimmig ein "machtigingswet (Ermächtigungsgesetz) verabschiedet, u.a. mussten 1.200 Beamte aus dem Staatsdienst in ein Arbeitsverhältnis mit den neuen Museumsstiftungen überführt werden und juristisch den Stiftungen ermöglicht werden Staatseigentum zu verwalten. Die Gebäude verblieben beim Staat, verwaltet durch den "Rijksgebouwendienst", und wurden an die Museen vermietet, d.h. alle 15 Jahre ist die Miethöhe neu zu vereinbaren. Durch einen Verwaltungsvertrag wurde den Museen jeweils die staatlichen Sammlungen für 30 Jahre überlassen.

Ab 1. Januar 1990 konnte eine erste Experimentiergruppe von sechs Museen die Selbstverwaltung erproben, während die restlichen fünfzehn Museen erst die geforderten Voraussetzungen herstellen mussten. So waren z.B. die Sammlungen jeweils vollständig und detailliert aufzulisten. Praktisch kein Museum war hierzu in der Lage. Daher schloss das Kulturministerium mit jedem Museum eine gesonderte Vereinbarung zur Sammlungsaufarbeitung. Im Falle Leidens standen bei einem Sollbestand von 196.000 Stücken etwa 30 Millionen Gulden (ca. 14 Millionen Euro) für die digitale Erfassung und Fotografie, die Sammlungspflege, die Bestandsverwaltung mit einer Museumsdatenbank und den Aufbau des neuen Magazins zur Verfügung.

Bereits erste Hochrechnungen während der Inventur ergaben das erschreckende Ergebnis, dass etwa 25% der Stücke (ca. 50.000) nicht vorhanden waren. Nur teilweise war dieser Schwund auf Diebstahl zurückzuführen, teilweise waren es administrative Fehler, z.B. bei Sammlungsaufteilungen zwischen den Museen in Leiden und Amsterdam, aber auch z.B. Materialverlust durch Insekten oder Feuchtigkeit. Das Museum war mit Unklarheiten der eigenen Sammlungsgeschichte konfrontiert und begann diese aufzuarbeiten. Nichts wurde verschwiegen, sondern die Verluste wurden bestmöglich öffentlich dokumentiert. Die nationale und internationale Presse berichtete. In der Amtszeit des Kulturministers Aad Nuis wurde der Prozeß der Qualitätssicherung nach ISO 9001-1994 initiiert, zum Schutze gegen die Gefahr eines Rückfalls in vergangene Zeiten. Außerdem wurden alle Sammlungen des Museums ab 1998 im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Insgesamt wurden in den Niederlanden zwischen 1990- 2000 über 150 Millionen € in die digitale Sammlungserfassung, -bearbeitung und -veröffentlichung, sowie die Erhaltung des beweglichen kulturellen Erbes aller staatlichen Museen investiert.

Amsterdam, aber auch z.B. Materialverlust durch Insekten oder Feuchtigkeit. Das Museum war mit Unklarheiten der eigenen Sammlungsgeschichte konfrontiert und begann diese aufzuarbeiten. Nichts wurde verschwiegen, sondern die Verluste wurden bestmöglich öffentlich dokumentiert. Die nationale und internationale Presse berichtete. In der Amtszeit des Kulturministers Aad Nuis wurde der Prozeß der Qualitätssicherung nach ISO 9001-1994 initiiert, zum Schutze gegen die Gefahr eines Rückfalls in vergangene Zeiten. Außerdem wurden alle Sammlungen des Museums ab 1998 im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

".. die ethnografische Beleidigung (ist), wenn ein Museum den Anspruch erhebt eine gerechte Darstellung anderer Kulturen geben zu können ohne dabei die dargestellten Menschen selber zu Wort kommen und mitreden zu lassen.""
Leipzig 2007, S.4

Im Juli 1995 wurden die letzten drei, der insgesamt 21 Rijksmusea selbstständig. Aus früheren Dienststellen des Kulturministeriums waren Stiftungen mit finanzieller Autonomie geworden; mit einem geschäftsführenden Direktor (Vorstand), der von einem Aufsichtsrat gewählt und entlassen wird. Dessen Mitglieder ernennt der Kulturminister auf gemeinsamen Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand. Als Leidener Direktor verfügte Steven Engelsman z.B. 2010 über ein Jahresbudget von etwa 13,8 Millionen Euro; wovon etwa 3,2 Millionen aus eigenem Umsatz und Drittmitteln stammten, der Rest staatlicher Zuschuß war, welcher jeweils für vier Jahre in einer gemeinsamen Vereinbarung festgelegt wird. Die jährliche Miete an den "Rijksgebouwendienst" lag bei vier Millionen Euro. Fünfzehn KuratorInnen, sechs Restauratorinnen und Sammlungsmitarbeiter, insgesamt waren 100 Mitarbeiter im Museum tätig. (Quelle: www. rmv.nl, Jahresbericht 2010)

Die Erfolgsfaktoren der Restrukturierung in Leiden waren nach Steven Engelsman:

" * Es wurde nicht ‚quick and dirty'gehandelt und es wurde kein im Voraus fertig ausgearbeiteter Plan ausgeführt.
* Alle Mitwirkenden nahmen sich Zeit, um die erforderliche Akzeptanz reifen zu lassen.
* Der Minister bereitete seine Entscheidungen schrittweise vor und ließ sie jeweils vom Parlament absegnen.
* Den Museen wurde über ein Simulationsprojekt eine‚ Trainingszeit' gegönnt."
(Engelsman 2010, S.12)

1996-2001: Museumsumbau und Neueröffnung April 2001

Der Rückhalt des Regierungsarchitekten Cees Rijnbout für das Projekt Museumsumbau war eine wichtige Bedingung von Steven Engelsman, vor Annahme der Direktorenstelle im Jahr 1992. Für die Renovierung der Gebäude und Aussenanlagen, sowie die Neugestaltung der Ausstellung waren insgesamt 45 Millionen Gulden (20 Mio Euro) vorgesehen. Einzelne Häuser, die bis dahin fremdgenutzt waren, wurden dem Museum zugeordnet. Das größte und wichtigste Gebäude wurde kernsaniert, der technisch schwierigste Fall eines Umbaus, d.h. nur die Außenmauern und das Dach blieben erhalten.

Projekte dieser Art bedingen starke Abhängigkeiten zwischen den ausführenden Baufirmen, dem Bauleiter und den Planern (Architekt, Statiker, Haustechnik) und bergen erhebliches Konfliktpotential und/oder Mehrkosten. Diese Aufgabe wurde von der Amsterdamer Baufirma "Hillen&Roosen" und den Architekten von "OD 205 architecture" gemeinsam gelöst. Für den Direktor und die Kuratoren war dieser Teil des Umbaus weitgehend konfliktfrei, da einerseits wenig Einflussmöglichkeiten bestanden und andererseits die Kompetenz der Experten bereitwillig akzeptiert wurde. Bei der Gestaltung der Ausstellungsräume und Vitrinen, sowie der Präsentation der einzelnen Stücke und der erläuternden Texte war dies jedoch anders. Experten, wie Innenarchitekten, Designer, Beleuchtungsspezialisten, grundlegend einzubeziehen, gehörte nicht zur Tradition des Hauses. Das Leidener Museum war damals ein Institut mit recht formalen Umgangsformen, herrschaftlich und respekteinflössend. Die Kuratoren sahen die Designer der Firma "Opera" als Ausführende und nicht als gleichwertige Partner. Diese Haltung hätte eine Hierarchie erzeugt mit endlosen Kompetenzstreitigkeiten. Dies erkannte Steven frühzeitig, im Mai 1996, als die Arbeit am Designkonzept des Museums begann, denn umgehend formulierten die Kuratoren ihre Bedenken.

"In reality the Redesigning of the museum was being prepared in an increasing atmosphere of hostility. ... the island culture within the museum and the problematic leadership of the previous periods were beginning to take its toll just in that crucial period between 1996 and 1998. ... And is not alien to the museum world the different camps fought each other with arguments but also with the power of raised voices and manipulations. In plain English: people were at each other's throats."
("Redesigning the National Museum of Ethnology" 2003, S.95)

Ein "Clash of Culture" zwischen den Experten, die Räume optisch gestalten und den Spezialisten, die Inhalte bevorzugt durch Worte vermitteln. Dass der Grundsatz der Kuratoren, "Verständnis und Respekt für andere Kulturen vermitteln", auch für sie selbst galt, musste von einigen erst erarbeitet werden. Steven hat es in einer Rede im Jahr 2003 so formuliert: "Ein grundlegender Mangel war Selbstkritik. Es gab keine Diskussionsrunden wie ich sie aus dem Boerhaave-Museum kannte. Ideen habe ich immer als gemeinsames Ergebnis täglicher Diskussionen betrachtet." (Engelsman 2003, S.26)

"Wenn du wirklich Entdeckungen im Bereich materieller Kultur machen willst, dann geh nicht ins Feld. Gehe in die Museumsdepots."
Seoul 2010, S.5

Der Direktor benötigte die Unterstützung des vorgesetzten Regierungsarchitekten, um seine Entscheidung für "Opera" zu legitimieren. "A battle was won but not the war." (Redesigning 2003, S.96), wie es die damalige stellvertretende Direktorin Agniet van de Sande formulierte. Steven hatte den Konflikt direkt und offen thematisiert, denn er glaubte, dass es besser wäre die Meinungsverschiedenheiten in der Planungsphase zu bearbeiten, bevor die Konstruktion und Realisierung begann. Strategisches Geschick bewies der Direktor auch in der Art, wie er die Designer von "Opera" in das Projekt integrierte, sodass er selbst etwas am Rande der hitzigen Diskussionen blieb und schlichtend vermitteln konnte. Dahinter stand auch das Wissen, dass anspruchsvolle Projekte nie von einer Person allein, sondern immer nur durch das Zusammenwirken Vieler realisiert werden können. Engelsman: "Niemand in dieser Organisation hätte das Projekt allein managen können, insbesondere ich nicht. Wäre ich der einzig Steuernde gewesen, dann hätte es einige harte Konfrontationen gegeben." (Redesigning 2003, S.96)

Für alle Beteiligten war es das erste Projekt dieser Größenordnung und Reichweite: die Entwicklung eines neuen Designkonzeptes für ein ethnologisches Museum des 21. Jahrhunderts. Daher begab sich Steven auf die Suche nach Vorbildern, Ideen und Lösungen in anderen Museen, ethnografischen, wie naturwissenschaftlichen und kunsthistorischen. Außerdem versuchte er weitere Spezialisten in den Planungsprozss einzubeziehen. Es wurde eine "Steuerungsgruppe" ins Leben gerufen, um die Design-Vorschläge mitzubeurteilen. Grundlegend für die weitere Gestaltung waren auch die Anregungen durch das Buch von Georges Perec "Life a User's Manual". Für Steven Engelsman "das Leitbild für den ganzen weiteren Prozess".

An der Umsetzung von Stevens "Museologie des Systematischen Eklektizismus" war Agniet van de Sande wesentlich beteiligt. Beide teilten die gleiche Vision eines ethnografischen Museums und hatten ähnliche Vorstellungen, wie dieses Ziel zu erreichen war. Agniet konnte die entstandenen Gegensätze ausgleichen und hatte die wichtige Aufgabe, dass jeder genau wusste, für was er verantwortlich war. Ihre selbstdefinierte Stellenbeschreibung lautete: "Sicherzustellen, dass jeder genug Raum erhält, das zu tun, was er am besten kann. Und sicherzustellen, dass Steven bekommt, was er wünscht." (Redesigning 2003, S.99) Weiterhin: "Genau wie Steven bin ich ein geborener Optimist. Ich wusste, wir konnten Fehler machen, weil ich in unsere Fähigkeit vertraute, diese zu erkennen und zu korrigieren." (Redesigning 2003, S.99)

Eine Vorgabe des Museums an "Opera" war, eine Design-Struktur zu entwickeln, die keine Realität simuliert, d.h. die Illusion einer lebensähnlichen Umgebung sollte nie entstehen. Einen weiteren Anspruch formulierte Agniet van de Sande so: "Wir wollen die Sammlungsgegenstände so schlicht und einfach wie möglich präsentieren, ohne jede Effekthascherei." (Redesigning 2003, S.95) Und: "Unser Anliegen war es, die Objekte in ihrer atemberaubenden Schönheit zu präsentieren." (Redesigning 2003, S.107) Die Aufgabe der Designer war jedoch nicht nur die Präsentation der einzelnen Stücke, sondern auch deren Verbindung durch Texte und Fotos sowie die Gesamtgestaltung der Räume. Schritt für Schritt wurde von den Designern interpretiert, analysiert und visuell die Inhalte der Kuratoren strukturiert. Die technische Umsetzung der Konzepte war anschließend Aufgabe der Firma "Keijsers Interior Projects". Grundgedanken waren:

"Opera took care of the visualisation, the museum created the context and Keijsers ... concretised the designs."
(Redesigning 2003, S.101)

* Jedes Stück hervorragend zu präsentieren durch maßgeschneiderte, eigens angefertigte Halterungen und individuelle Ausleuchtung.
* Meisterwerke anhand der Kriterien "Schönheit, Interesse, Einmaligkeit" auszuwählen und für die Besucher hervorzuheben.
* In den Vitrinen nur thematische Texte zu integrieren und die erklärenden Objekttexte auf Bildschirme (touchscreens) zu verlagern.
* Die verschiedenen Themen, Inhalte und Perspektiven zu verbinden durch ein einheitliches Erscheinungsbild, z.B. gleichgestaltete Vitrinen, Verwendung weniger, schlichter Materialien (Glas, Stahl, Bambus, Holzersatzstoff ).
* Die Objekte im Raum zu konzentrieren, um die Wände für Fotos, Film und Texte freizuhalten.
* Die Wände als Verbindung zwischen den einzelnen Räumen mit ihren Themen zu nutzen.
* Dem Besucher die Orientierung in der Ausstellung durch titelartige Überschriften in jedem Raum zu erleichtern.

Als Ergebnis stehen dem Museum heute insgesamt 14.500 qm Fläche zur Verfügung, davon 3.200 qm für die Dauerausstellung und 800 qm für Sonderausstellungen. Die Restflächen verteilen sich auf Veranstaltungsräume, Bibliothek, Büros, Restaurant, Cafe, Eingangshalle, Wege, etc. Insgesamt sind etwa 3.000 Stücke, d.h. 1,5% des Gesamtbestandes, ausgestellt. Der restliche Teil der Sammlungen befindet sich im Depot in s'Gravensande etwa eine Stunde außerhalb der Stadt Leiden in vier Lagerhallen. Dass das finanzielle Budget nicht überschritten und der Eröffnungstermin eingehalten wurde, auch dies ein Erfolg des Projektteams.

Wichtig für Stevens Blick auf die Museumsarbeit war auch ein Projekt des Jahres 2000, kurz vor der Neueröffnung. Zehn Künstler aus aller Welt, gemeinsam ausgesucht von Okwui Enwezor, Jan van Ijzendoorn und Steven Engelsman, waren eingeladen, um ihre Sicht auf das Museum Volkenkunde Leiden durch eigene Werke zu zeigen. Darunter auch der damals unbekannte Südafrikaner Andries Botha. Dieser machte eine Expedition in das Feld "Niederlande", um die Essenz des "Holländischen Charakters" zu dokumentieren, durch Zusammenstellen einer kleinen Sammlung von Gegenständen des täglichen Lebens (materielle Kultur). Mit einem eingeborenen niederländischen Assistenten, der sein Gepäck trug, Unterkunft und Transport organisierte sowie seine Kontakte mit den Eingeborenen arrangierte, war Botha wochenlang unterwegs. Er reiste mit KLM First Class, führte Feldtagebuch und hinterließ nicht nur eine Sammlung der materiellen Kultur der Niederländer, sondern auch aufschlussreiche Kommentare zu den einzelnen Stücken, die heute teilweie im Außenbereich des Museums ausgestellt sind.

2001-2011: internationale Zusammenarbeit

Eine Folge der Suche nach Ideen und Anregungen sind die weltweiten Kontakte von Steven Engelsman und seine Beteiligung als Mitinitiator an museumsverbindenden Inititativen wie EEMDG, ASEMUS und VCM. Niederländische Kontakte mit Museen der ehemaligen Kolonien gab es bereits seit den 1970iger Jahren, so wurden z.B. im Jahr 1978 Sammlungsteile, darunter auch Spitzenstücke, nach Indonesien zurückgegeben. Durch ASEMUS und VCM verstärkte sich die Zusammenarbeit mit den asiatischen Museen ab den 00er Jahren wesentlich. "Sharing Collections ist das Motto, und das bedeutet so viel, dass die Museen darum bemüht sind sich gegenseitig so gut und liberal wie möglich Zugang und Zugriff auf die jeweiligen Sammlungen zu geben." (Leipzig 2007, S.6)

EEMDG alias CIA alias GOLEM
Die Buchstabenfolgen stehen für: EEMDG ("European Ethnology Museums Directors Group") alias CIA ("Comité International d'Amsterdam") alias GOLEM ("Group of Large Ethnology Museums"). Diese jährlichen Treffen der europäischen DirektorInnen ethnologischer Museen finden seit 1997 statt, erstmals in Amsterdam, und dienen der gegenseitigen Information. Derzeit sind 25 Museen an diesem Austausch beteiligt.

ASEMUS ("ASia Europe MUSeum Network") verbindet derzeit 48 Museen mit asiatischen Sammlungen in Europa und Asien. Gegründet im Jahr 2000 in Stockholm während einer Konferenz, eine gemeinsame Initiative von Steven Engelsman und Thommy Svensson, dem damaligen Direktor des "World Culture Museum" Göteborg. Von 2003 bis 2005 war Steven Engelsman Vorstand von ASEMUS.

VCM ("Virtual Collection of Masterpieces") ist eine Internetseite, auf der Museen Meisterwerke ihrer Asien-Sammlungen der Öffentlichkeit präsentieren. Die Idee wurde von Steven Engelsman während seiner Zeit als ASEMUS-Vorstand realisiert. Ende des Jahres 2011 waren 2.155 Stücke zu sehen von 111 Museen, 65 asiatischen und 46 europäischen. Wesentlich beteiligt sind die Museen in Amsterdam, Leiden, Göteborg, Stockholm, Dublin und Seoul. (Am Rande vermerkt: Die Auswahl und Definition eines Meisterwerkes war und ist jedem Museum überlassen. Meist macht dies der jeweilige Kurator. In Japan lag die Auswahl beim Ministerium für Kultur (Papst-Modell), in Myanmar beim Minister, einem Offizier (General-Modell).

Mapping of Asian Collections (MAC)
Ganz neu ist eine Initiative von Stephane Martin, vorgetragen auf der Pariser Konferenz des Jahres 2010. Es sollen weltweit die Asien-Sammlungen, Museumsexperten mit ihren Schwerpunkten und Projekte mit Museumsbezug dokumentiert werden.

Bereits bei der inhaltlichen Gestaltung der neuen Dauerausstellungen waren Vertreter von "source communities" einbezogen worden, am stärksten im Bereich Asien. In einer Rede in Seoul im Jahr 2010 verwies Engelsman auf die Ausstellung des Royal Ontario Museum (Kanada) "Into the heart of Africa", die 1989 nach massiven Protesten von Afro-Kanadiern geschlossen werden musste. Seine Schlußfolgerung: "Die Ausstellung war über sie und ihre Wurzeln, wurde aber von einer Kuratorenelite gemacht. ... Es war über sie, aber ohne sie einzubeziehen." (Seoul 2010)

Zusammenarbeitsprojekte mit verschiedenen Gemeinschaften und Regionen entstanden besonders in den letzten fünf Jahren. Im November 2007 fand in Leiden eine Tagung mit dem Thema "Sharing Knowlegde & Cultural Heritage, Americas" statt. Der Tagungsband erschien 2011. Zweimal waren seitdem Indigene Verteter Surinams zu Gast - Kalinya/Lokono (2008), Wayana/Tirio (2010) - um ihr Wissen zu den Objekten einzubringen und gemeinsam mit Experten Detaills zu diskutieren (verantwortliche Projektleiterin Laura van Broekhoven). Weiterhin das Projekt "Roots2Share" mit den Inuit in Zusammmenarbeit mit dem Museon (den Haag) und dem Nationalmuseum in Nuuk (Grönland); eine Auswertung der frühen Fotosammlungen der beteiligten Museen (verantwortlich Cunera Buys). Außerdem besteht seit den 1960iger Jahren ein Projekt mit Mali, begonnen von dem ehemaligen Afrika-Kurator Rogier Bedaux, das ab 1990 in Partnerschaft mit dem Nationalmuseum in Bamako realisiert wird (verantworlich Annette Schmidt). Es umfasst z.B. Grossausgrabungen, die Restaurierung von Lehmhäusern in und um Djenné und im Dogongebiet, Aufbau von Lagerräumen für das Nationalmuseum. Weiterhin war Matthi Forrer aktiv bei dem Neubau des Museums Deshima in Nagasaki (Japan) beteiligt.

Nicht alle diese Projekte sind von Steven initiiert worden. Projekte dieser Art benötigen viele Köpfe und Hände. Aber es ist immer der Chef, der für die Grundausrichtung mitverantwortlich ist und der gewährleistet, dass die Unternehmenskultur individuelle Inititative fördert und ermöglicht.

"Die ethnologischen Museen betrachten Menschen häufig nicht als Individuen, sondern eher als Objekte wissenschaftlicher Forschung."
Wien 2007, S.3

Sehr wichtig war für Steven auch die Repatriierung eines Maori- Kopfes ("toi moko"). Die Rückgabeanfrage des Te Papa-Museums in Wellington erreichte Leiden im Jahr 2002. Obwohl die Bereitschaft im Museum vorhanden war, wurde der Kopf erst im Jahr 2005 zurückgegeben, denn zunächst mussten zwischen den Niederlanden und Neuseeland die bürokratischen Formalitäten verbindlich geregelt werden. (Heute befindet sich der Leidener Maori-Kopf noch im Te Papa-Museum, da unklar ist, woher der Kopf kommt, d.h. an welche Gemeinschaft er zurückzugeben ist.) Aus diesen Kontakten entstand ein Folgeprojekt mit Maori-Schnitzern. In Neuseeland wurde unter der Leitung von Hector Busby ein Kriegs-Kanu ("waka") geschnitzt und nach Leiden gebracht. Im Sommer 2010 waren dann vier Maori für knapp vier Wochen in Leiden, um die Paneele des Bootshauses zu schnitzen. In einer großen niederländisch-neuseeländischen Gemeinschaftsveranstaltung wurde das Boot öffentlich von den Maori eingeweiht; es nahmen etwa 30 Maori und 1.500 Niederländer teil. Für Steven Engelsman das "schönste Projekt" der letzten Jahre. Die Rückgabediskussion und -forderungen, auch als einen Ausgangspunkt für neue Kontakte und Projekte zu begreifen, diese qualitative Umdeutung ist typisch für ihn.

Seine Gedanken für den Umgang mit Museumssammlungen und mit den Vertretern dieser Völker hat er in einer Rede prägnant vorgetragen:

"Not:
* claim to represent other cultures
* claim that there is only one single true interpretation

But yes:
* be proud of important collections
* exhibit them as favourably as possible
* and provide information with a multitude of voices and perspectives
* among those voices, the source communities must be represented."
(Wien 2007, S.4)

Ein Niederländer in Wien? Der 11. Direktor des Wiener Völkerkundemuseums heisst Steven Engelsman

Dem österreichischen Grünen-Politiker Wolfgang Zinggl entfuhr nach der Bekanntgabe der Entscheidung der Satz: "Steven Engelsman tut mir leid". Auch mein erster Gedanke war: Nach 20 Jahren in Leiden kommen jetzt noch mal 5 Jahre Leiden --- diesmal in Wien.

Kulturministerin Dr. Claudia Schmied (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur)
"Ich freue mich sehr über die Bestellung von Dr. Steven Engelsman zum neuen Direktor des Museums für Völkerkunde. Mit seiner hohen Fachkompetenz und langjährigen Erfahrung in der Museumsleitung bringt er sehr gute Voraussetzungen für die anspruchsvolle Aufgabe der Neupositionierung dieser wichtigen Kulturinstitution mit. In den nächsten Jahren wird es eine der Hauptaufgaben von Direktor Engelsman sein, die Entwicklung des Museums für Völkerkunde als lebendiges Haus der Ethnologie voran zu treiben und kulturelle Vielfalt als gesellschaftliches Phänomen zu thematisieren."

Warum dieser Pessimismus?

Dieser Einwand zielt auf die real existierende, hierarchische Knechtung des VKM (Völkerkundemuseum) unter das KHM; denn bisher zappelte ein VKM-Direktor in Wien im Netz eines bürokratischen Monstrums.

Dies wird jedoch weniger das Problem von Steven Engelsman, sondern der Wiener Politiker sein, die ihn als IHREN Direktor erwählten. Dadurch haben sie ihr eigenes Schicksal eng mit dem seinen verbunden. Sein strategischer Vorteil: er muss nicht mehr, denn seine Kompetenz hat er bereits in Leiden bewiesen.

Und: Politiker quer durch alle Parteien, die mittelbar oder unmittelbar in den letzten Jahren oder Jahrzehnten am Niedergang des VKM politisch beteiligt waren, brauchen seinen Erfolg. Denn die Blamage Wiens und Österreichs in der europäischen Museumswelt wäre fatal, wenn es diesmal nicht klappt.

Ethnologische Museen sind Treuhänder von Weltkulturerbe, das aus allen Teilen der Welt stammt und sehr häufig bei kleinen und kleinsten Völkern gesammelt wurde. Politisch gesehen sind ethnologische Museen Teil der Außenpolitik und müssten viel enger mit dem Außenministerium zusammenarbeiten. Denn ein Land beweist seine Wertschätzung der Völker und Länder durch seinen Umgang

Sabine Haag (Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museum Wien)
"Mit Steven Engelsman konnten wir einen international anerkannten und erfahrenen Museumsdirektor gewinnen, der mit der Positionierung und Leitung des Museums in Leiden bewiesen hat, dass er auch die Neupositionierung des Museums für Völkerkunde in Wien kompetent und engagiert verwirklichen wird."

mit deren Weltkulturerbe. Dass ein kunsthistorisches Museum schräg gegenüber, das österreichische und europäische Kultur präsentiert, seit Jahren funktioniert, ein Völkerkundemuseum jedoch nicht, könnte leicht (als versteckter Rassismus) missverstanden werden. Denken wir an die UNESCO-Deklaration des Jahres 2001 "Universal Declaration on Cultural Diversity". Dort heisst im Artikel 1: "Als Quelle von Austausch, Innovation und Kreativität ist kulturelle Vielfalt ebenso wichtig für die Menschheit, wie Biodiversität für die Natur." Steven Engelsman über die Wirkung dieses Satzes: "It was an eye-opener!" (Seoul 2010, S.7)

Und noch etwas wird für Wien schwierig. Hier haucht immer noch die würdevoll-aristokratische Hierarchie des Kaiserreiches, während das jovial-demokratische Selbstverständnis in den Niederlanden eine jahrhundertelange Tradition hat. Der Wiener liebt kleine Äußerlichkeiten. Ein Direktor ist hier immer noch der "sea fa-eata Hea Direktoa Doktoa Engelsman!" Denselben niederländisch salopp mit Steven anzusprechen, könnte bei einigen Honoratioren wie Subalternen Atemlosigkeit hinterlassen.
Zur Begrüßung des neuen Direktors haben sich die Wiener charmanterweise etwas einfallen lassen: in der Wiener Staatsoper wird punktgenau zum Arbeitsbeginn im Mai 2012 Richard Wagners "Der (ein-)fliegende Holländer" gegeben. Am 7. Mai wird Jose Meirelles über Isolados (isoliert lebende Indianer) des Amazonas-Gebietes berichten.

Text: Andreas Schlothauer

LITERATUR:

(ALLE ÜBERSETZUNGEN DURCH Andreas Schlothauer) VON STEVEN ENGELSMAN

• "THE MISSION OF THE ETHNOLOGICAL MUSEUM". IN: THE PAST, PRESENT AND FUTURE OF ETHNOLOGICAL MUSEUMS. REDEMANUSKRIPT SYMPOSIUM SEOUL, 2010

• NEUE AUFGABEN FÜR ALTE INSTITUTIONEN. IN: JAHRBUCH DER STAATLICHEN ETHNOGRAFISCHEN SAMMLUNGEN SACHSEN, BAND XIV, BERLIN 2010, S.303-310

• "CROSS-CULTURAL UNDERSTANDING". REDEMANUSKRIPT ICOM GENERAL CONFERENCE WIEN, 2007

• "RECHTLICHE VERSELBSTSTÄNDIGUNG DER STAATLICHEN MUSEEN IN DEN NIEDERLANDEN" IN: FRIEDRICH LOOCK, OLIVER SCHEYTT: "KULTURMANAGEMENT & KULTURPOLITIK. DIE KUNST, KULTUR ZU ERMÖGLICHEN." BERLIN, 2009

• "NEUE AUFGABEN FÜR ALTE INSTITUTIONEN". REDEMANUSKRIPT ANLÄSSLICH NEUERÖFFNUNG DES GRASSIMUSEUMS LEIPZIG, 2007

• "PRIVATIZATION OF MUSEUMS IN THE NETHERLANDS: TWELVE YEARS LATER". REDEMANUSKRIPT UNESCO, 2006

• "POSSESSING SOMEONE ELSE'S CULTURE, DILEMMA'S AND WAYS OUT". REDEMANUSKRIPT BRITISH MUSEUM LONDON, 2006

• "COLLECTION, MISSION, ACTION. BRIDGE THE MUSEUM TO THE WORLD." REDEMANUSKRIPT ICOM IN PORTLAND OREGON, 2003

• STAAL, GERT UND DE RIJK, MARTIN: REDESIGNING THE NATIONAL MUSEUM OF ETHNOLOGY, LEIDEN, 2003

• "DUTCH NATIONAL MUSEUMS GO ‚PRIVATE'. REDEMANUSKRIPT UNESCO, 1996

• DUTCH MUSEUMS GO PRIVATE. IN: MUSEUM INTERNATIONAL VOL. 48, NO. 4, 1996, S.49-53

NETZ

• MUSEUM LEIDEN http://WWW.VOLKENKUNDE.NL

• ASEMUS http://WWW.ASEMUS.MUSEUM

• VCM HTTP://MASTERPIECES.ASEMUS.MUSEUM

Vielen Dank an Dr. Andreas Schlothauer und Steven Engelsman.

Autoren
Dr. Andreas Schlothauer
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Steven Engelsman
https://www.about-africa.de/images/aabilder/STEVEN-ENGELSMAN_2012.jpg
Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

STEVEN ENGELSMAN - PORTRÄT; Dr. Andreas Schlothauer, Steven Engelsman; 2012; https://www.about-africa.de/kunst-und-kontext/ausgabe-03-2012/337-steven-engelsman-portraet

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