DAS GERÜCHT
Dutzende Polizeibeamte sollen im Januar 2012 frühmorgens mit Blaulicht und schwerer Bewaffnung zeitgleich an fünf verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen, darunter eine Berliner Galerie durchgeführt und eine LKW-Ladung mit Objekten, Aktenordnern und Computern beschlagnahmt haben. Die Folge einer Anzeige wegen Provenienzfälschung, krimineller Preisgestalltung und Betrug. Irgendwie gehe es um Benin-Bronzen, aber verhaftet sei noch niemand.

Kann das wahr sein? Jetzt möglicherweise eine Fälscherbande, die Benin-Bronzen produzieren lässt, Provenienzen fälscht, die TLGutachten durch Bestrahlung frisiert, aufmerksame Gutachter, die durch fundierte Analysen den Betrug aufdecken und frühzeitig die Schädigung Dritter verhindern?

Alles ziemlich unglaublich. Daher zuerst mal die Beteiligten, eine übersichtliche Kette bestehend aus Sammlerfamile, Erben, Auktionshaus, Zwischenhändler, Erwerber und Galeristen.

Eine Sammlerfamilie Garn über drei Generationen sammelnd, ohne Etikettierung, Sammlungsdokumentation oder Sammlungsfotos und ein Erbe T.Garn, der Benin-Bronzen verkaufte und nach Größe/Gewicht pro Stück etwa 500 bis 1.200 € erhalten hat.

Ein Auktionshaus Günther in Dresden, das schon 2007 Informationen zur Familiensammlung in einem Auktionskatalog veröffentlichte und dann etwa 12-16 Bronzen bis 2009 im Freiverkauf vermittelte.

Ein Dresdener Kunsthändler, der die Bronzen durchschnittlich für 2.000 bis 5.000 € für den heutigen Berliner Eigentümer W.Roth erwarb.

Ein Berliner Galerist P.Herrmann, der für den Eigentümer die Stücke auf Kommission in Verkaufsausstellungen präsentierte.

Ein Landeskriminalamt Berlin (LKA), das ermittelt.

Drei Kuratoren deutscher Museen, die vom LKA als Experten befragt wurden.

DAS VORBILD?
Ein talentierter Kunstfälscher, der jahrelang Bilder produzierte. Konstruierte Provenienzen durch schwarz-weiss Fotos in der Manier der 1920iger Jahre mit den fraglichen Werken im Hintergrund. Eine kleine Bande, die gefälschte Kunst und Sammlungsdokumentation an Galerien und Auktionshäuser lieferte und damit Millionen Euro verdiente. Aufgebrachte Kunden, die nach Materialtests vom Auktionshaus ihr Geld zurückforderten und Museumsgutachter, die nach stundenlanger mühsamer Arbeit und Materialuntersuchungen die Falschungen nachweisen konnten.
Der Kunstfälscher hiess Beltracchi und betroffen war u.a. das Auktionshaus Lempertz und seine Kunden. Verurteilt auf der Basis eines "Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung" wurde im Oktober 2011: das Ergebnis 6 Jahre für den Maler-Fälscher. "Nach den umfassenden Aussagen der Beschuldigten verzichtete das Gericht auf die geplante Vernehmung von 160 Zeugen und zehn Gutachtern." (Welt 27.10.11)

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Die Sammlerfamilie Garn

Als der Dresdner Maler Alfons Garn, geboren 1926, im Jahr 2005 verstarb, hinterließ er seinen Söhnen nicht nur den Nachlaß des eigenen kreativen Schaffens, sondern auch etliche Kisten mit afrikanischen Figuren und Masken. Bereits der Vater Paul Garn (1885- 1959) hatte erste Stücke gesammelt. Als Kraftfahrer war er in den 1920iger Jahren in Frankreich gewesen, um Wein zu erwerben und hatte damals, so die Familienüberlieferung, auch afrikanische Objekte mitgebracht. Alfons Garn (1926-2005) hatte etwa Mitte der 1950iger Jahre mit dem Sammeln begonnen und mit dem Umzug in eine kleinere Wohnung Ende der 1990iger Jahre aufgehört. Weder Paul noch Alfons etikettierten die Objekte, noch führten sie Erwerbsunterlagen oder hinterließen Sammlungsfotos. Schade - es wäre z.B. spannend gewesen, zu erfahren, wo und wie die Stücke in der DDR-Zeit erworben wurden.

Wie groß die Sammlung seines Großvaters war, davon hat der Enkel keine genaue Vorstellung, war er beim Tod desselben erst elf Jahre alt. Geboren 1948, kannte der gelernte Steinbildhauer T.Garn die Sammelleidenschaft seines Vaters, einige Stücke befanden sich in der elterlichen Wohnung am Käthe-Kollwitz-Ufer in Dresden, aber der weitaus grössere Teil war im Atelier, dem jahrzehntelangen Arbeitsplatz des Vaters und dort teilweise in Kisten verpackt. Einige Stücke hatte der Vater im Lauf der Jahre dem Sohn geschenkt, vielleicht mit dem Hintergedanken diesen mit seiner Sammlleidenschaft zu infizieren, der Funke sprang jedoch nicht gleich über. Erst in den 1990iger Jahren erwarb er selbst einige Objekte.

Der Sammlungsumfang wurde dem Sohn erst klar, als er Wohnung und Keller im Jahr 2005 räumen musste. Es tauchten Gegenstände auf, die er noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Einigermaßen ratlos, nahm er zu einer Bekannten Kontakt auf, die am Dresdener Völkerkundemuseum arbeitete und ihm die dortige Afrika-Kuratorin empfahl. Es kam zu mehreren Besuchen und einer Bestandssichtung im Jahr 2006, dabei wurden einzelne Stücke fotografiert, jedoch nicht systematisch der gesamte Bestand dokumentiert. Im weiteren Verlauf erwarb das Dresdener Museum zwischen 2007 bis 2009 einige Holzfiguren und -masken, an den Bronzearbeiten bestand kein Interesse.

Das Auktionshaus

Stefan Günther vom gleichnamigen Dresdener Kunstauktionshaus kannte den Einlieferer T. Garn seit etwa zwanzig Jahren als Kunden, der auf den Auktionen immer mal wieder Asiatica und andere Kunstgegenstände erwarb. Dass dieser auch Eigentümer von Objekten aus Afrika war, erfuhr er erst im Jahr 2007. Nach Gespräch, Besichtigung und Auswahl wurden in der "Auktion 82 vom 29. September 2007" insgesamt 182 Objekte als "Sammlung Garn" angeboten. Überwiegend Masken und Figuren aus Holz, nur wenige, meist kleine, Bronzen, aber auch eine Benin-Reiterfigur. Im Katalogtext heisst es zur Herkunft der Stücke: "Die Sammlung Garn. Im folgenden bieten wir Ihnen die Afrikana Sammlung Garn an. Der Großvater, Weinhändler in Breslau, brachte die ersten Objekte von seinen Frankreichreisen mit. Der Sohn, Maler in Dresden, sammelte während der DDR-Zeit, als wegen der eingeschränkten Reisefreiheit kaum afrikanische Andenken in das Land kamen. Der Enkel, Bildhauer in Dresden, hat nach 1990 Objekte nach plastischen Gesichtspunkten dazu gekauft. So mag in der Sammlung Interessantes neben ‚Basarware' stehen, wir freuen uns auf Ihre Entscheidung." (Ausstellungskatalog 82, Tafel 62)

Da das Auktionshaus mit Afrikana wenig Erfahrungen hatte und es erstmals eine so große Zahl war, wurden sieben Holzobjekte "in Mailand mit dem Verfahren der Infrarot-Spektroskopie altersmäßig ... datiert" mit folgenden Ergebnissen:

1100 63 Jahre + - 12 Mossi Burkina Faso, Maske

1102 110 Jahre + - 10 Yoruba Nigeria, Maske

1103 80 Jahre + - 8 Mende Sierra-Leone, Maske

1115 42 Jahre + - 6 Fang Gabun, Maske

1132 63 Jahre + -6 Baule Elfenbeinküste, Figur

1141 40 Jahre + - 6 Oron Nigeria, Figur

1144 72 Jahre + -6 Yoruba Nigeria, Figur

Die ethnografischen Bestimmungen wurden hausintern von einer Kunsthistorikerin gemacht, fast alle Zuschreibungen entsprechen der gängigen Einordnung. In der Auktion wurden alle Stücke ohne Limit angeboten. Im Ergebnis lag der Verkaufspreis bei keinem Stück oberhalb 1.000 Euro. Die einzige Benin-Bronze, eine Reiterfigur, wurde mit 650 Euro zugeschlagen.

Ein Dresdner Kunsthändler

Das Interesse an den Holzobjekten war eher gering, aber ein Kunde war weiterhin am Erwerb von Bronzen interessiert. So kam es in den nächsten zwei Jahren regelmässig zu einem Handel (Freiverkauf ), in welchem, typischerweise, nur der Auktionator als Vermittler beide Seiten kannte. T. Garn brachte die Bronze-Figuren aus der Familien- Sammlung in das Auktionshaus.und die Stücke wurden an einen Dresdner Kunsthändler weitergereicht. Am Ende hatten mindestens 12-16 Stücke den Eigentümer gewechselt. Garn erhielt, je nach Größe und Gewicht, zwischen 500 bis 1.200 Euro.

Der Erwerber und heutige Eigentümer

Der Dresdner Kunsthändler war wiederum Geschäftspartner des Berliner Kunsthändlers Wolfgang Roth (Moderne Kunst), der in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt 28 Bronzearbeiten mit der Provenienz "Paul Garn".erwarb. Der heutige Eigentümer zahlte pro Stück zwischen 2.000 bis 5.000 Euro, nur das letzte Stück, ein Ife- Kopf, kostete 15.000 Euro. Ein weiterer Geschäftspartner von Roth war bereits seit 1995 mit dem Galeristen Peter Herrmann bekannt. Schon nach dem Kauf der ersten Stücke im Jahr 2007 nahm Roth daher Kontakt zu Herrmann auf, um sich beim weiteren Ankauf beraten zu lassen und dann die Stücke über die Galerie auf Kommissionsbasis anbieten zu können..

Gemeinsam wurden die Schritte abgesprochen, wie die Bronzen jeweils zu prüfen seien. Um das Alter festzustellen, wurde das Labor Ralf Kotalla mit einer TL-Untersuchung (Thermolumineszenz) aller Stücke beauftragt, die Kosten pro Test lagen bei 250 €. Nachdem mehrmals über den Umweg Zwischenhändler - Auktionator, vom Verkäufer Informationen hinsichtlich der Provenienz einzelner Objekte abgefragt worden waren, wurde zusätzlich im Januar 2009 eine eidesstattliche Versicherung vom Auktionator Günther und dem Verkäufer T.Garn eingeholt, um die Richtigkeit der Angaben zu dokumentieren. Letzterer bestätigte, "daß die erworbenen Bronzen, Köpfe und Figuren aus der Afrika-Sammlung meines Großvaters Paul Garn, Weinhändler von 1920 bis ca. 1940 in Breslau, und aus der Sammlung meines Vaters, Alfons Garn (gest. 2005) stammen. Mein Großvater erwarb die meisten Stücke seiner Sammlung bei seinen Einkaufsreisen in Frankreich, nach dessen Tod in den 50er Jahren erweiterte mein Vater die Sammlung (DDR-Zeiten)." Zwei Labore wurden mit je einer Materialuntersuchung beauftragt: 2008 Northover in Oxford und 2010 SIRAM in Bordeaux.

Die Galerie

Diejenigen Objekte, für die durch TL-Gutachten ein hohes Alter bescheinigt wurde, kamen erstmals 2008 und dann erneut 2009 in eine Ausstellung der Galerie Peter Herrmann. Der Galerist schrieb rückblickend im Jahr 2011 im Ausstellungskatalog der "Sammlung Garn" (21. Dezember 2011 bis 21. Januar 2012):"2007 bekamen wir Kunstwerke aus einer Dresdener Sammlung angeboten.. ... Die Galerie präsentiert nun eine Auswahl von 26 Objekten. ..." (Garn- Katalog 2011, S.1) Weiterhin heisst es: "Noch bevor ein Widerstreit um Kopie und Original importierter Objekte der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts die Stimmung bei Sammlern und Forschern trübte, wurden die Bronzen der Sammlung Paul Garn im frühen zwanzigsten Jahrhundert in Europa gehandelt. Paul Garn war ein Weinhändler, der in den 1920iger Jahren viel in Frankreich unterwegs war und von dem seine Nachfahren wissen, dass er viel in Südfrankreich kaufte. Holzobjekte aus seiner Sammlung hat das Dresdner Museum für Völkerkunde erworben." (Garn-Katalog 2011, S.3).

Der inhaltliche Unterschied zwischen dieser Beschreibung und der obigen im Auktionskatalog des Jahres 2007 ist deutlich. Was der Auktionator als Familiensammlung, zwischen 1920 bis 2005 zusammengetragen, darstellte, ist für den Galeristen ausschliesslich die Sammlung Paul Garn um 1920, da er der Meinung war: "weder zu DDR-Zeiten noch nach 1989 konnte Garn Bronzen nachgekauft haben". (Da in der Eidesstattlichen Versicherung von T.Garn ganz klar von der Sammeltätigkeit des Vaters Alfons Garn seit den 1950iger Jahren die Rede ist, überrascht diese These etwas.) Den Auktionskatalog des Jahres 2007 kannte Peter Herrmann nur "vom Hörensagen", als ich ihm diesen am 16. März 2012 vorlegte, denn bis etwa November 2011 bestand wegen des zugesicherten Kundenschutzes kein direkter Kontakt zwischen dem Galeristen und dem Auktionatshaus. Zwar hatte Stefan Günther im E-Mail-Newsletter der Galerie Herrmann im Jahr 2008 einige Stücke der Ausstellung "1000 Jahre Benin-Bronzen" erkannt, außerdem war mehrmals die Provenienz "Sammlung Paul Garn" genannt, jedoch sah der Auktionator keinen Anlass Kontakt nach Berlin aufzunehmen. Bei dem Verkäufer T. Garn meldete sich der Galerist erstmals im Dezember 2011.

Für eine Verkaufsausstellung in einer Galerie in Miami (USA) wurden etwa 20 Stücke der Sammlung Garn, von damals 28 ausgewählt, und der Transport einer Fachspedition übertragen. Zu jedem Stück wurden Angaben zu Region und Alter gemacht, sowie als Export- und Versicherungswert etwa die Hälfte des geschätzten Verkaufspreises angegeben. Bei der Einfuhr konfiszierte der US-Zoll im Dezember 2008 die gesamte Sendung, gab diese jedoch nach zwei Tagen wieder frei. Die Ausfuhr verlief dann später ohne Probleme. Ein Verstoß gegen Kulturgüterschutzabkommen und entsprechende Gesetze war nach damaliger Sicht nicht gegeben.

Das LKA

Am 16. April 2012 bestätigte die Pressestelle der Justiz (Generalstaatsanwaltschaft Berlin), dass "ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Betruges in Zusammenhang mit möglicherweise gefälschten Kunstobjekten geführt wird." Nicht beantwortet wurde die Fragen, ob eine Anzeige zu diesem Zeitpunkt vorlag und ob es bis heute einen Geschädigten gibt, der nach Erwerb einer der Benin-Bronzen geklagt hätte. Was, wenn es weder eine Anzeige, noch einen klagenden Geschädigten gibt?

Die Ermittlungen des LKA begannen im November 2011. Zeitgleich am 14. November 2011 meldete sich per Mail ein Kunde in der Galerie, um die Preise von drei Bronze-Köpfen zu erfragen: 89-1 (28.000 €), 89-3 (400.000 €), 71 (40.000 €). Eine zweite Mail-Anfrage eines weiteren Kunden kam am 16. Dezember, hinsichtlich der Objekte 71 (40.000 €), 88 (25.000 €) und 100 (1,5 Millionen €).

Die LKA-Abteilung 4 ist zuständig für "Organisierte Kriminalität und qualifizierte Bandenbekämpfung", die untergeordnete Dienststelle 454 bearbeitet "Kunstdelikte". Der ermittelnde Polizeibeamte verschickte nach mehreren Telefonaten im November/Dezember 2011 eine detaillierte Frageliste an drei KuratorInnen völkerkundlicher Museen, um Echtheit und Alter der Benin-Bronzen beurteilen zu können.

Am 5. Januar 2012 kam es zur Hausdurchsuchung in Galerie Herrmann und bei dem Eigentümer der Benin-Bronzen Wolfgang Roth. Etwa zeitgleich am 5. Januar hatte T.Garn, begleitet von seiner Frau einen Termin beim Dredener LKA. Ein Herr und eine Dame des Berliner LKA stellten gemeinsam mit einem Dresdener Kollegen in den nächsten Stunden ihre Fragen. Den mehrmals erwähnten Arzttermin um die Mittagszeit konnte er nicht wahrnehmen, denn: "Wir haben Befugnis bei Ihnen eine Hausdurchsuchung zu machen." Die drei Beamten, Garn und seine Frau in getrennten Autos, fuhren gemeinsam zur Wohnung des Ehepaares, dort wurde der verbliebene Teil der Sammlung besichtigt und Unterlagen geprüft. Als Garn den Auktionskatalog des Jahres 2007 zeigte, reagierten die Beamten umgehend, riefen im Auktionshaus an und verliessen gegen 16.00 Uhr das Haus. Der Auktionator war an diesem Tag in Berlin und gerade auf der Rückfahrt im Auto, als ihn der Anruf erreichte. So kam es erst nach 18.00 Uhr zum persönlichen Gespräch mit Stefan Günther.

Hausdurchsuchungen sind für den/die Betroffenen immer unangenehm. Bewegungen im Raum sind nur noch in Begleitung möglich und bedürfen der Genehmigung. Telefonate werden mitgehört. Das Gespräch kann man auch als intensive Befragung oder Verhör interpretieren. Akten und Computer verlassen für ein paar Wochen das Büro. Am besten man geht nach einer derartigen Maßnahme erst einmal für zwei bis drei Wochen in unbezahlten Urlaub, ist doch die tägliche Arbeit ohne Computer und Akten sehr schwierig und etwa so lange sollte man in Berlin einplanen. Sollte eine Firma dadurch Konkurs gehen, Pech gehabt. Sollte sich herausstellen, dass die Hausdurchsuchung und Beschlagnahme grundlos war, doppeltes Pech. Wer im Konkurrenzkampf einen lästigen Wettbewerber erledigen möchte, kennt jetzt eine mögliche Option.
Meine allgemeinen Fragen konnte die Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft nicht beantworten:
"Warum werden Computer beschlagnahmt, da doch der Inhalt der Festplatte heute vor Ort identisch kopiert werden kann?
Wie lange werden Computer durchschnittlich einbehalten?
Wieviel Firmen sind in Insolvenz gegangen, weil sie nicht mehr arbeiten konnten bzw. welcher Schaden ist den Firmen entstanden?"
Bei Ermittlungen gibt es in der Mehrzahl Verdächtige, die dann später teilweise Beschuldigte sein können. Wie angemessen ist es unschuldig Verdächtigte gleich zu behandeln wie Beschuldigte?

Die Experten

Das Einholen von Expertenmeinungen ist bei Ermittlungen und Gerichtsverfahren üblich. Nicht gefragt wurden (bisher) wissenschaftliche Experten oder Institute, die Materialanalysen oder TLGutachten durchführen. Gefragt wurden Afrika-KuratorInnen von Museen, die für ihre Benin-Sammlungen, überwiegend um 1900 erworben, bekannt sind. Sowohl Silvia Dolz (Museum für Völkerkunde Dresden), Peter Junge (Ethnologisches Museum Berlin), als auch Barbara Plankensteiner (Museum für Völkerkunde Wien) haben wissenschaftliche Beiträge, vor allem zu den museumseigenen Sammlungen veröffentlicht. Letztere hat die Ausstellung "Benin Könige und Rituale" (2007/08) kuratiert, die dann von Paris nach Berlin und Chikago wanderte (siehe Literatur).

Die Dresdener Afrika-Kuratorin beantwortete Mitte Dezember 2011 die Fragen des LKA, auf neutralem Briefkopfpapier, nachdem sie die Aussagegenehmigung des Dienstherren eingeholt hatte. Sie konnte vier Objekte bestätigen (Nr. 9 Yoruba-Stab, 88 Benin-Figur, 93 Ife-Kopf, 94 Benin-Kopf ), die sie im Jahr 2006 "selbst in den Händen hatte". Weiterhin erkannte sie ein Objekt (Nr.76 Benin- Kopf), welches sie 2008 gesehen hatte. Ihr Ergebnis, das sich ausschliesslich auf diese fünf Stücke bezieht, lautet: "Diese von mir selbst begutachteten Objekte sind nach meiner Einschätzung frühestens auf die 20er Jahre des 20. Jh. zu datieren. Das kann jedoch nur ein Annäherungswert sein, der auf meiner Fachkenntnis basiert und die mir damals vorliegende Provenienzangabe des Besitzers berücksichtigte. ... Es ist auf Grund unklarer Provenienzangaben des Sammlers zur Familiensammlung jedoch wahrscheinlich, dass sogar eine spätere Herstellung der Metallgüsse in Frage kommt. Meine wissenschaftlichen Untersuchungen an unserer Museumssammlung bzw. in Benin-City sowie meine Erfahrungen mit einer seit den 90iger Jahren stark zunehmenden Anzahl von Kopien historischer Objekte aus dem Kontext des Benin-Königtüms ... lassen mich zu dieser Einschätzung kommen." (siehe Literatur, Internet)

Barbara Plankensteiner nutzte für Ihre Antwort Anfang Januar 2012 das Briefpapier des Wiener Museums, ein Hinweis, ob der Dienstherr befragt wurde, fehlt. Für die Beurteilung standen nur die Fotos der Galerie-Internetseite zu Verfügung. Kein Stück wurde direkt per Augenschein begutachtet. Da es hier um Ermittlungen im Rahmen eines möglichen Prozesses geht, könnte man sich die Frage stellen, ob dies angemessen ist. Meine Anfrage bei einem IHK-Gutachter hinsichtlich des üblichen Vorgehens von Kunst-Experten bei Gutachten für Gerichtsprozesse ergab die Antwort, daß "immer das Stück selbst in Augenschein genommen werden muß". Daß ähnliche Maßstäbe auch bei polizeilichen Ermittlungen gelten, scheint selbstverständlich.

Als Nachweis ihrer eigenen Kompetenz nennt Plankensteiner jahrelange Erfahrungen mit Museumssammlungen und Aufenthalte in Benin. "Ich war in den letzten 10 Jahren mindestens zehn Mal in Benin City und habe Bronzegießer-Werkstätten besucht und im Winter 2004 auch Bronzegießer-Werkstätten im Kameruner Grasland, vor allem in Fumban. ... Ich habe im Zuge der sechsjährigen Forschungs- und Vorbereitungsarbeiten der großen Benin-Ausstellung nahezu alle großen und bedeutenden Benin-Sammlungen in Museen in Europa, den USA und Nigeria besichtigt und habe daher einen sehr großen Überblick darüber, welche Objekttypen es in den historischen Sammlungen gibt und über welche ikonographischen Merkmale diese verfügen. Ich kenne auch mehrere Privatsammlungen in Deutschland, Österreich und Nigeria, die eine Fülle von ähnlichem Benin-Material, wie es die Galerie Herrmann anbietet, besitzen. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich 99 Prozent der Garn-Sammlung als rezente Kopien einstufen." (siehe Literatur, Internet) Die Ergebnisse dieser zehn Reisen sind bisher wissenschaftlich nur teilweise veröffentlicht, d.h. ein Beitrag, der sich hauptsächlich auf die Bronzegiesser Kameruns bezieht, ist 2008 erschienen (siehe Literatur).

WISSENSCHAFTLICHE METHODIK?
Soll dieser Kompetenznachweis (10 Jahre 10 Mal) wissenschaftlich diskutierbar sein, dann kann eine schriftliche Ausarbeitung dieser zehnjährigen Feldforschung (?) erwartet werden. Wieviele Tage wurde an welchen Orten, in welchen Jahren, mit welchen Bronzegiessern gearbeitet? In welcher Sprache wurden die Gespräche geführt? Gibt es Tonbandprotokolle, Fotos, Filmaufnahmen, ein Feldtagebuch? Als zweites Kompetenzmerkmal nennt Plankensteiner ihre vergleichende Arbeit in Museumssammlungen. Kunsthistoriker, die stilanastilanalytisch arbeiten, legen Werksverzeichnisse an und arbeiten heute mit eigens aufgebauten Foto-Datenbanken. Wer kein fotografisches Gedächtnis hat, braucht derartige visuelle Unterstützung, um wissenschaftlich und vergleichend systematisch arbeiten zu können. Die Frage, ob die Vergleichsstücke von ihr mit standardisierten Ansichten fotografiert wurden, sie die Sammlungsdokumentation digital erfasst hat und eine solche Foto-Datenbank existiert, hat mir Barbara Plankensteiner nicht beantwortet.
"Ausserdem bezweifelt sie die Zuverlässigkeit des Verfahrens: "TL-Ergebnisse können auch verfälscht werden, indem das Objekt vorab ionisierenden Strahlungen ausgesetzt wird (Vgl. Ras-mussen 2008:27, Pernizka et. al. 2008: 81). Mit dieser Methode ergibt die TL-Messung ein höheres Alter." Und an andererer Stelle: "Die TL-Datierungen ergeben zufälligerweise genau jene Datierungen, wie sie in der Fachliteratur für Originale angegeben werden." Ich habe beide Literaturstellen geprüft und bei Rasmussen auf Seite 27 nichts gefunden, bei Pernizka Seite 81 heisst es wörtlich: "... , the cores of the metal castings could have been manipulated by ... or by applying a large radiation dose (e.g. with X-rays)." (Pernizka 2008, S.81) Dieser Nebensatz-These folgt nicht einmal der Versuch einer Beweisführung durch Pernizka, sie kann also bestenfalls als Forschungsfragestellung betrachtet werden. Dass Plankensteiner die englische Wendung "could have been" als deutsches "können" übersetzt, möchte ich nicht kommentieren.
Von höchstem Interesse wäre in diesem Zusammenhang, wie die Fälscher durch gezielte Bestrahlung eine jahrhundertgenaue Alterung erzeugen können. Möglicherweise sind diese Kenntnisse sogar nobelpreiswürdig.Und: woher sollte das benötigte radioaktive Material für diese Bestrahlung stammen?"

Die Argumentation von Peter Junge liegt mir in schriftlicher Form nicht vor.

Bestimmung von Echtheit und Alter – grundsätzliche Probleme

Unterscheidbar sind zwei Konzepte der Ethnologen, die leicht miteinander vermischt werden: "Echtheit" durch Provenienznachweis und "Alter" durch Stilanalyse. Die Echtheit im Bereich Benin-Bronzen gilt dann als erwiesen, wenn die Sammlungsgeschichte des Objektes bis 1897 (Plünderung Benins durch die Engländer) nachweisbar ist. Natürlich kann bei dieser Definition auch ein Stück echt sein, das nicht dokumentiert wurde. Dessen Echtheit (vor 1897) ist wegen des fehlenden Provenienznachweises allerdings nicht beweisbar. Außerdem sollte man bedenken, daß auch nach 1897 hergestellte Stücke echt sein können, d.h. von Bronzegiessern in Benin für rituelle Zwecke gearbeitet.

Das Alter wird mit Hilfe der Stilanalyse beurteilt. Eine Typologie, die im wesentlichen von Felix Luschan, Bernhard Struck, William Fagg, Frank Willet entwickelt und teilweise z.B. von Siegfried Wolf, Stefan Eisenhofer in Frage gestellt wurde, dient heute als Festpunkt. Darüber wird leicht vergessen, daß dies Arbeitsthesen sind, ohne sichere Beweise. Soll typologisch zuverlässig das Alter bestimmbar sein, so müssten mindestens aus jedem Jahrhundert Bilder von Stücken und detaillierte Beschreibungen in Reiseberichten vorliegen. Am besten jeweils von zwei bis drei unabhängigen Quellen, die nicht voneinander abschreiben konnten, da sie sich nicht kannten. Diese Quellenlage ist nicht annähernd vorhanden. (Wer schnell die Literatur sichten möchte, dem sei die Internetseite www.beninkunst. de empfohlen.) Es ist keineswegs polemisch festzustellen, dass die Chronologie durch Stilanalyse, wenn man naturwissenschaftliche Methodik als Maßstab anlegt, im wesentlichen auf Luft gebaut ist. Weder Dolz noch Plankensteiner behaupten in ihren wissenschaftlichen Beiträgen, dass das Alter sicher durch eine vergleichende Stilanalyse beweisbar wäre. Und muß die Stilanalyse nicht vor der eindeutigsten Fälschung versagen, dem identischen Abguß? Angenommen es existiert ein Foto eines Stückes um 1900. Das Original sei im Krieg verloren gegangen, die Fälschung blieb erhalten. Wer könnte durch Stilanalyse die Echtheit beurteilen? (zur Stilanalyse und ihren Grenzen siehe das Zitat von Gross-Meister Luschan im gelben Kasten)

Ich bezweifle ausdrücklich nicht, daß die Arbeit mit gut dokumentierten Vergleichsstücken eine intuitive Wiedererkennung schult und diese durch die Arbeit mit Museumssammlungen verbessert werden kann. Wenn aber die einzig gesicherte Erkenntnis das Eingangsjahr im Museum ist (bzw. der Erwerb um 1897), wie sollte dadurch etwas über das absolute Alter der Stücke gelernt werden können?

Silvia Dolz schreibt daher mit Recht: "Nur mehrere Faktoren zusammen, wie kulturhistorisch/ethnographische und stilistische Untersuchungen, gesicherte Provenienzen und naturwissenschaftliche Methoden (bei Metallobjekten bisher vor allem angewendet: Metallanalyse und TL-Untersuchung) können eine Annäherung an das tatsächliche Alter erreichen." Und weiterhin: "Anhand der Begutachtung von Bildern auf einer Homepage ist eine Aussage zur Altersbestimmung nur eingeschränkt möglich."

19. Große Köpfe aus Erz, mit federförmigem Schmuck
"Von diesen typischen Köpfen weichen die andern zunächst in der Größe ab; es gibt einen, der kaum 38 cm hoch ist, und einen andern, der fast 65 cm erreicht; es gibt dicke und plumpe und es gibt übermäßig schlanke, wie z.B. eine Berliner Doublette, H.Bey 299, die nach Cöln gelangt ist; es gibt welche, die man nicht einmal im Gesicht sorgfältig überarbeitet hat, und andere, die mit großer Mühe ziseliert und geglättet sind; es gibt manche mit schön eingelegten Eisenstreifen in der Mitte der Stirn und andere, die nur grobe, weit vorspringende Zier-Keloide haben, und es gibt einige, bei denen die Ohren ganz besonders sorglos behandelt sind, so z.B. bei einer jetzt in Leipzig befindlichen Berliner Doublette, H.Bey 115". (Luschan 1919, S.345)

Es stimmt: Die Menge der Benin- und Ife-Bronzen ist derart groß, daß mit Sicherheit der weitaus überwiegende Teil eine Produktion des 20. Jahrhunderts ist. Aber: "Das Wissen aus Erfahrung, dass der grösste Teil der auf dem afrikanischen Kunstmarkt angebotenen Bronzen nicht alt ist, bedarf jeweils der einzelnen Überprüfung und nicht pauschaler Mutmaßungen, basierend auf jeweils nicht gesicherten stilistischen Vorgaben." schreibt Ralf Kotalla, dem ich in diesem Fall zustimmen kann. Die Aussage, daß 99 % der Objekte falsch sind, hilft uns nicht, wenn wir beurteilen sollen, ob das einzeln vor uns stehende Stück echt ist. Wenn wir mehr über die Zuverlässigkeit der TL-Untersuchung und weiterer Materialtests erfahren wollen, dann wäre die Untersuchung einer kleinen Anzahl von Benin- Bronzen der Familiensammlung Garn durch mehrere Labore eine Möglichkeit. Es ist nicht auszuschliessen, daß dann der Streit dieser Experten über die Zuverlässigkeit der TL-Unbersuchung beginnt. Wir sehen: es ist spannend und es wird spannend bleiben.

Wer ist Experte?
Eine einfache Prüfung wäre denkbar. In einigen kleinen Museumssammlungen ist die Herkunft der Stücke beweisbar, aber bisher nicht publiziert. Diese Objekte könnten für die Prüfung (Alter, Echtheit) auf einen Tisch gestellt werden, ergänzt um Bronzen aus Privatsammlungen. Wer zweifelsfrei und immer die alten Museumsstücke auswählt und seine Auswahl am besten noch begründen kann, der ist Experte. Aber: "Benin-" oder allgemeiner "Afrika-Experten", ob Galeristen, Sammler, Wissenschaftler oder Museumskuratoren, stellen sich bisher keinen regelmässigen Prüfungen, wie z.B. Piloten und Lokomotivführer. Fachärzte. Wirtschaftslenker, Politiker, stehen wenigstens mit ihrem Wissen und Können in der öffentlichen Kritik. Warum nicht auch Afrika-Experten? Dass wir alle bei diesen Prüfungen immer wieder durchfallen würden, kann doch nur förderlich sein. Vielleicht werden wir dann bescheidener und selbstkritischer?

FAZIT:
Warum habe ich diesem Thema so viel Zeit gewidmet, wo doch ohnehin staatlicherseits Ermittlungen den Sachverhalt erhellen werden? Mich stört seit langem die Leichtfertigkeit mit welcher Behauptungen aufgestellt werden, deren Beweis dann nie erfolgt. Für die Betroffenen manchmal bedrohlich, denn auch Gesundheit und wirtschaftliche Existenz können darunter leiden. Jeder sollte selbst beurteilen, wie weit die Fürsorgepflich seinem Mitmenschen gegenüber geht, auch für diejenigen, die man nicht mag. Obwohl aus Sicht der Beteiligten ein Prozeß immer eine unangenehme Last ist, wäre ein solcher eine Chance, denn dann würde vor Gericht öffentlich diskutiert und abgewägt:

* Welche naturwissenschaftlichen Verfahren sind für den Nachweis des Alters und die Feststellung der Echtheit geeignet?
* Mit welchen Methoden ist ein jahrhundertgenaues Fälschen durch Bestrahlung möglich?
* Welchen Maßstäben muß ein Experte vor Gericht genügen?
* Wie ermitteln Auktionshäuser, die vergleichbar teuer Bronzen anbieten, Echtheit und Alter?
* Wie kann die Stilanalyse naturwissenschaftliche Methoden bei der Altersbestimmung ergänzen?

 

Text: Andreas Schlothauer

LITERATUR (VON DEN EXPERTEN IN DEN LETZTEN 10 JAHREN ZU BENIN VERÖFFENTLICHT)

DOLZ, SILVIA: BENIN - EIN LEBENDIGER MYTHOS. DIE GESCHICHTE DER BENIN-SAMMLUNG UND DER BENIN-FORSCHUNG AM MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE DRESDEN. DRESDEN, 2006

JUNGE, PETER: DIE DATIERUNG VON GEDENKKÖPFEN. DAS BEISPIEL DER BERLINER SAMMLUNG. IN: BENIN KÖNIGE UND RITUALE. HÖFISCHE KUNST AUS NIGERIA. WIEN, 2007

JUNGE, PETER: EIN KÖNIGLICHER GEDENKKOPF DES 18./19. JAHRHUNDERTS IN DER BENIN-SAMMLUNG DES BREMER ÜBERSEE-MUSEUMS. IN: MUSIK-ETHNOLOGIE-MUSEUM, TENDENZEN 2009, BREMER ÜBERSEEMUSEUM, 2011, S.121-138

PLANKENSTEINER, BARBARA (HG.): BENIN KÖNIGE UND RITUALE. HÖFISCHE KUNST AUS NIGERIA. WIEN, 2007

PLANKENSTEINER, BARBARA: THE CONTEMPORARY PRODUCTION OF ‚ANTIQUE' BENIN BRONZES IN BENIN CITY AND CAMEROON. IN: ORIGINAL-COPY-FAKE. BOCHUM, 2008, S.178-190

STIFTUNG SITUATION KUNST IN BOCHUM (HRSGB.): ORIGINAL-COPY-FAKE. BOCHUM, 2008

INTERNET

http://WWW.GALERIE-HERRMANN.COM/ARTS/ART6/AFRIKA_SZENE/BARBARA_PLANKEINSTEINER_LKA.HTML

Vielen Dank an Dr. Andreas Schlothauer.

Autor
Dr. Andreas Schlothauer
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IM FADENKREUZ - BENIN; Dr. Andreas Schlothauer; 2012; https://www.about-africa.de/kunst-und-kontext/ausgabe-03-2012/357-im-fadenkreuz-benin

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