Wer die heutige Situation der ethnologischen Museen verändern und diese mehr in der öffentlichen Wahrnehmung positionieren möchte, der muss die politischen Entscheidungsträger einbeziehen. Daher veranstaltete die Zeitschrift Kunst&Kontext erstmals in Hannover eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der niedersächsischen Landtagsfraktionen. Neugier und Interesse waren bei allen Parteien größer als das Wissen um das exotische Thema.

Zwei Reisen nach Hannover und jeweils etwa einstündige Vorgespräche mit Andrea Budlofsky (Grüne), Almuth von Below-Neufeldt (FDP), Daniela Behrens (SPD) und Victor Perli (Die Linke) waren die Folge. Das Ergebnis: eine nicht ganz zweistündige abendliche Diskussion am Freitag, dem 1. Juni 2012, mit den Landtagsabgeordneten Jörg Hilmer (CDU), Björn Försterling (FDP), Gabriele Heinen-Kjajic (Grüne), Victor Perli (Die Linke). Die Vertreterin der SPD musste leider kurzfristig wegen Krankheit absagen. Dafür war mit dem Diskussionsleiter Reinhard Klimmt, ehemaliger Ministerpräsident des Saarlandes, ehemaliger Bundesverkehrsminister und selbst Sammler afrikanischer Skulpturen, ein stimmgewichtiges SPD-Mitglied anwesend. Die Diskussion verlief ruhig - es waren keine ideologischen Gräben zu überbrücken - und war geprägt von dem Interesse an konkreten Vorschlägen, die von der niedersächsischen Landespolitik umgesetzt werden könnten. Aus diesem Grund habe ich einen Forderungskatalog formuliert, der vergleichend die Erfahrungen der Museen in den Niederlanden, in Frankreich und Skandinavien einbezieht, und stelle diesen hiermit zur Diskussion.

Doch zunächst ein Überblick zum außereuropäischen Weltkulturerbe in niedersächsischen Museumssammlungen.

Warum sind die ethnologischen Sammlungen von besonderem Interesse?

In den Sammlungen befinden sich Objekte von hunderten Völkern fast aller Kontinente, die überwiegend in den letzten 200 Jahren gesammelt wurden. Alltagsgegenstände, Waffen, religiöse Werke, aber auch Fotos, Filme, Tagebücher und andere Sammlungsdokumente. Es ist Weltkulturerbe einer besonderen Art, denn die niedersächsischen Museen sind auf diese Weise Treuhänder des materiellen Erbes anderer Völker. Mit der Verpflichtung zu bewahren, aber auch zugänglich zu machen. Die Sammlungen sind ein bisher wenig genutztes Potential, denn ausgehend von den Gegenständen sind vielfältige Begegnungen mit den heute lebenden Nachfahren der Hersteller möglich. Die Kenntnis und Achtung der Geschichte, Kultur und Religion anderer Völker und Länder sollte, schon aus eigenem Interesse, ein wichtiger Teil unserer Ausbildung und Allgemeinbildung sein. Wer sich für die vielen Kulturen der Welt interessiert, die Völker als jeweils eigene Universen begreifen lernt, ist eher selten ein Rassist. Wertschätzung der eigenen Tradition und die Faszination von der Vielfalt der Kulturen sind keine Gegensätze. Man sollte nicht vergessen, dass es das besondere Interesse reisender Niedersachsen vergangener Jahrhunderte war, das die teilweise einmaligen Objekte und Sammlungen in die Museen gelangen ließ; d.h. es geht auch um die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass einige Museumsstücke, vor allem Figuren und Masken, auf dem internationalen Kunstmarkt sehr hohe Preise im sechs- und siebenstelligen Bereich erzielen würden.

In welchen Museen befinden sich die Sammlungen, wer sind die Eigentümer?

In Niedersachsen gibt es sechs bedeutende ethnologische Museumssammlungen mit jeweils verschiedenen Trägern, fünf staatlichen und einem kirchlichen. In Hannover und Oldenburg ist Träger das Land Niedersachsen, in Göttingen die Georg-August-Universität, in Hildesheim eine gemeinnützige GmbH der Stadt und in Braunschweig die Gemeinde selbst.

Fast immer sind die ethnologischen Sammlungen unselbstständiger Teil eines größeren Museums (Mehrspartenhaus).

 
StadtName des MuseumsEigentümer
Braunschweig Städtisches Museum Stadt Braunschweig
Göttingen Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Universität Göttingen
Hannover Niedersächsisches Landesmuseum Land Niedersachsen
Hildesheim Römer- und Pelizäusmuseum gGmbH der Stadt Hildesheim
Oldenburg Landesmuseum für Natur und Mensch Land Niedersachsen
Kloster Bardel Brasilien-Museum Franziskaner-Orden

Wie ist die gegenwärtige Situation?

Acht Fragen wurden im März und April 2012 den vier MuseumskuratorInnen in Braunschweig (Evelin Haase), Hannover (Jutta Steffen- Schrade), Hildesheim (Ulrich Menter), Göttingen (Gundolf Krüger) und dem Direktor des Oldenburger Museums Peter-René Becker per Mail vorgelegt, um die Bereiche Sammlungsbestand, Ausstellungsaktivitäten, Personalsituation, Budgetstruktur, digitale Sammlungserfassung und Internet, Inventur und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen zu erfassen. Die Antworten kamen teilweise mündlich, teilweise schriftlich.

Fragenkatalog

  1. Wie viele Stücke sind in der Sammlung? Aus welchen Regionen? Gibt es besonders seltene oder wertvolle Stücke oder Sammlungen?
  2. Gibt es eine Dauerausstellung oder Sonderausstellungen mit ethnologischem Schwerpunkt?
  3. Wie viele KuratorInnen gibt es (halbe oder ganze Stellen)? Wie viele RestauratorInnen mit welcher Spezialisierung?
  4. Welcher Jahresetat ist für Sammlungserhalt, Ausstellungen, Ankauf, Weiterbildung verfügbar?
  5. Sind die Stücke fotografiert und die Sammlungsdokumentation digitalisiert? Was ist im Internet zu sehen?
  6. Wurde nach 1945 eine Inventur gemacht? Wenn ja, wann? Wie viele Gegenstände (in %) fehlen?
  7. Ist das Museum Mitglied der ICOM (International Council of Museums)?
  8. Gab oder gibt es Zusammenarbeitsprojekte mit Völkern, deren Stücke sich in der Sammlung befinden? Welche?

Sammlungsbestand

Dieser ist in allen fünf Museen sehr vielfältig, und es sind jeweils Objekte aus allen Kontinenten in den Sammlungen vertreten. In jedem Museum gibt es besonders seltene und wertvolle Stücke/ Sammlungen. Insgesamt befindet sich in Niedersachsen ein weltweit sehr bedeutender Bestand. Da viele Stücke früh gesammelt wurden und gut dokumentiert sind, ist auch der finanzielle Wert erheblich.

Das Brasilienmuseum in Kloster Bardel (Franziskaner) ist ein kleines Spezialmuseum mit einer sehr interessanten Sammlung, die allerdings kaum bekannt ist.

Ausstellungsaktivitäten

In Göttingen, Hannover und Hildesheim ist in den Dauerausstellungen außereuropäisches Weltkulturerbe zu sehen. Am meisten in Göttingen, hier ist aber die Öffnungszeit traditionell etwas knapp bemessen (sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr). Braunschweig wird ab Sommer 2012 in der neuen Dauerausstellung nach langer Zeit wieder Ethnografika zeigen. Sonderausstellungen finden in allen Museen statt. Erstmals wird ab Herbst 2012 eine gemeinsame Ausstellung aller fünf völkerkundlichen niedersächsischen Museumssammlungen eröffnet, eine Initiative der neuen Direktorin des Landesmuseums Hannover Katja Lembke.

Personalsituation

In allen fünf Museen gibt es jeweils eine Kuratorenstelle. In Braunschweig ist es eine halbe Stelle, die außer der Völkerkunde auch die Volkskunde und die Textilien betreut. Bis vor kurzem auch die "religiösen Zeugnisse, die Braunschweiger Topographie, die kulturgeschichtliche Grafik und noch einige andere Sachgebiete". In Göttingen ist es ebenfalls eine Halbtagesstelle, denn der Kustos ist zu 50% auch im Lehrbetrieb tätig. In Hildesheim ist es zwar eine volle Stelle, allerdings ist hier die Stelle des Volkskundlers derzeit nicht besetzt, sodass der Ethnologe faktisch halbtags mit anderen Aufgaben befasst ist. In Hannover wurde zum 1.1.2011 die Teilzeitstelle in eine volle Stelle umgewandelt. Zusätzlich wurde eine befristete Teilzeitstelle (50%) für das laufende Ausstellungsprojekt geschaffen. In Oldenburg betreut der Direktor (50%) die ethnologischen Belange.

In vier Museen gibt es RestauratorInnen. Nur in Hannover ist der Restaurator auf völkerkundliche Objekte und Materialien spezialisiert. In Braunschweig und Oldenburg sind es je eine Person (halbe Stelle). In Hildesheim gibt es eine Restauratorin (ca. 30 Stunden pro Woche) mit Schwerpunkt archäologisches Material (Metall, Keramik, Glas). Eine fallweise Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Konservierung und Restaurierung von Kulturobjekten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst gibt es in Hildesheim. In Göttingen ist die Sammlung ohne jede restauratorische Betreuung.

Budgetstruktur

Gesonderte Budgets für die Ethnologie gibt es in keinem Museum. Zu erwarten wären mindestens Einzelbudgets für die Aufgaben: Sammlungserhalt und Restaurierung, Ausstellungen, Weiterbildung, Ankauf. Ohne eigenen Etat können die KuratorInnen ihre Aufgaben nicht angemessen ausführen.

Digitale Sammlungserfassung und Internet

Göttingen hat den größten Teil der Sammlung digital fotografiert. In Hildesheim ist es ein knappes Drittel, in Braunschweig und Hannover sind es kleinere Teile. Schriftliche Arbeitsanweisungen, wie Objekttypen zu fotografieren sind, gab und gibt es nicht.

Es wird mit unterschiedlichen Datenbanksystemen gearbeitet, die Sammlungsangaben zu den Stücken werden nebenher eingegeben. Die Sammlungsdokumentation (Inventarbücher, Karteikarten, Briefe, etc.) ist bisher in keinem Museum digitalisiert. Kleine Teile der Göttinger Sammlung sind über Kooperationen mit anderen Institutionen und Museen im Internet zu sehen. Die anderen Museen sind so gut wie nicht mit Bildern im Internet vertreten.

Inventur

Eine Inventur hat nur Göttingen abgeschlossen (1987 und 2011/12) und in mehreren Büchern den kompletten Bestand (ohne Fotos) veröffentlicht. Nicht auffindbar waren 2,8 %, ein sehr gutes Ergebnis. In Hannover wird nebenher an einer Inventur gearbeitet. In den Museen Braunschweig, Oldenburg und Hildesheim gibt es keine zielgerichteten Aktivitäten einer Gesamtinventur, allerdings wurden themenorientierte Inventarisierungsprojekte durchgeführt.

ICOM (International Council of Museums)

Bis auf Göttingen sind alle Museen Mitglied der ICOM und damit auch den ethischen Richtlinien verpflichtet.

Zusammenarbeit

In Göttingen gibt es durch die weltberühmten Südsee-Bestände verschiedene Zusammenarbeitsprojekte mit Museen, Universitäten und Vereinen. In Hannover arbeitet die Kuratorin im Rahmen von Ausstellungen mit Vereinen (z.B. Tibet-Zentrum Hannover) oder in Deutschland lebenden Angehörigen der jeweils gezeigten Kultur zusammen. In Hildesheim und Braunschweig gibt es fallweise Zusammenarbeit mit in Deutschland lebenden Vertretern einzelner Völker. Museumsfinanzierte, länderübergreifende Zusammenarbeitsprojekte mit heute lebenden Vertretern der vielen Völker, die in den Sammlungen vertreten sind, gibt es nicht.

Wie könnte eine zentrale Unterstützung durch das Land Niedersachsen aussehen ?

Bei unterschiedlichen öffentlichen Eigentümern kann es keine zentralen Vorgaben durch das Land Niedersachsen geben, denkbar sind jedoch die Unterstützung und der politische Wille eines gemeinsamen Vorgehens der Museen bei folgenden Themen.

  • Lagerhaltungssystem (z.B. Schaumagazin)
  • Restauratorische Betreuung (z.B. Spezialisten-Datenbank)
  • Digitalisierung der Bestände und Inventur (z.B. Datenbanksystem)
  • Digitale Präsentation im Internet (z.B. Copyrights-Frage)
  • Unterstützung regelmäßiger gemeinsamer Sonderausstellungen
  • Erarbeitung von Qualitätsstandards für Ausstellungen
  • Unterstützung der Provenienzforschung und zentrale Zusammenführung der Ergebnisse

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Fotogalerie POLITIK TRIFFT ETHNOLOGIE Außereuropäisches Weltkulturerbe in Niedersächsischen Museumssammlungen Podiumsdiskussion von Landtagsabgeordneten in Hannover

Kunst und Kontext 2/2012 (Ausgabe 04). Seiten 68-71. Fotos by Silke Grünberg 2012

Durch Klick auf Vorschaubilder öffnet sich Vollbild.

Abb. 01: Die Teilnehmer

Foto by Silke Grünberg

Abb. 02 (von links): Jörg Hilmer (CDU), Gabriele Heinen-Kjajic (Grüne), Victor Perli (Die Linke)

Foto by Silke Grünberg

Abb. 03: Björn Försterling (FDP)

Foto by Silke Grünberg

WIR FORDERN!! aufruf an die politisch verantwortlichen

Der Erhalt der ethnologischen Museumssammlungen wird in Deutschland durch den Steuerzahler finanziert, ohne dass dieser hierfür eine gleichwertige Leistung erhält. Während in den Bibliotheken seit Jahrzehnten die Bestände digitalisiert und im Internet veröffentlicht werden, ist dies im deutschsprachigen Raum für kein einziges ethnologisches Museum der Fall. In vielen europäischen Ländern ist die Sammlungsdigitalisierung entweder beendet oder in Arbeit. Deutschland ist Schlusslicht, und dieser Rückstand wird sich in wenigen Jahren nachteilig auf das Ansehen Deutschlands in der Welt auswirken. Ethnologische Sammlungen enthalten die materielle Geschichte hunderter, wenn nicht tausender Völker dieser Welt. Die heute lebenden Nachfahren wollen wissen, wo sich ihr kulturelles Erbe befindet. Daher muss Weltkulturerbe weltweit öffentlich sein. Denn wichtiger als die Frage von Besitz und Rückgabe ist die Diskussion der gemeinsamen Nutzung.

Inventur und Veröffentlichung der Fehlbestände

In keinem deutschen Museum gibt es eine regelmäßige Inventur. Die Erfahrungen in den Niederlanden und Frankreich zeigen, dass der Fehlbestand zwischen fünf und zwanzig Prozent liegt. Von den fehlenden Stücken gibt es nur selten Fotos, bestenfalls kurze Beschreibungen.

Wir fordern:

  • Die sofortige Vorlage einer Inventur durch jedes Museum und die Veröffentlichung des Fehlbestandes.
  • Den sofortigen Beginn der fotografischen Bestandsaufnahme und die Abgabe der Inventur in den nächsten fünf Jahren.

Wir fordern weiterhin die Digitalisierung der Museumssammlungen und die Veröffentlichung im Internet (virtuelles Museum).

Diese besteht aus vier einfachen Schritten, von denen die ersten drei jeweils einzeln beschlossen und/oder durchgeführt werden können.

Copyright-Beschluss jedes Museums

Üblicherweise wird weltweit die Freigabe von Bildern mit maximal 100 Kilobyte im Internet praktiziert. Teilweise ist in jedes Bild eine Art Wasserzeichen mit der Museumsadresse programmiert.

Wir fordern:

  • Den sofortigen Beschluss der jeweiligen Verantwortlichen in den Museen, dass Fotos von Museumsobjekten mit maximal 100 Kilobyte im Internet veröffentlicht werden.
Digitales Fotografieren der einzelnen Sammlungsgegenstände

Es sind folgende Qualitätsstandards einzuhalten:

  • gerasterter Hintergrund als Größenmaßstab mit aufgedruckter Farbkarte,
  • dreidimensionale Objekte mindestens sechs Fotos (90 Grad Drehung, oben und unten),
  • zweidimensionale Objekte mindestens zwei Fotos (Vorder- und Rückseite).

Das fotografierende Personal ist entsprechend technisch zu schulen. In den Foto-Dateinamen ist mindestens die Objektnummer einzutragen.

Wir fordern:

  • Die Veröffentlichung aller bereits vorhandenen Fotos auf der Museumsinternetseite.
  • In den nächsten fünf Jahren müssen alle Museumssammlungen fotografiert sein.
Scannen der Sammlungsdokumentation

Inventarbücher, Karteikarten, Briefe, Eingangslisten, Feldfotos, etc., d.h. alles zur Sammlung gehörige Material ist einzuscannen und mit den zugehörigen Objekten in der Datenbank zu verknüpfen.

Wir fordern:

  • Die Veröffentlichung aller bereits vorhandenen Scans auf der Museumsinternetseite.
  • In den nächsten fünf Jahren muss die Sammlungsdokumentation digitalisiert sein.
Auswahl einer Datenbank und Internetpräsenz

Geeignete Datenbanksysteme gibt es, viele Museen nutzen diese bereits. Die Kosten sind gering. Einzugeben sind pro Objekt die Sammlungsangaben des Inventarbuches und/oder der Karteikarten.

Wir fordern:

  • Entscheidung für ein Datenbanksystem und Erwerb einer Lizenz innerhalb der nächsten zwei Jahre.
  • Schrittweise Veröffentlichung der Objektfotos mit dem Ziel, den vollständigen Bestand innerhalb der nächsten fünf Jahre im Internet zu präsentieren.
  • Die gescannte Sammlungsdokumentation ist mit den jeweiligen Objektfotos in die Datenbank einzubinden.

Vereinheitlichung des Thesaurus und der Objektnummern

Entscheidend für die Nutzung ist das Anlegen eines Thesaurus (Suchwortverzeichnis) sowie die Korrektur und Vereinheitlichung der Sammlungsangaben. Dies nicht nur für die verschiedenen Sammlungen im jeweiligen Museum, sondern zwischen allen Museen. Derzeit hat jedes Museum ein eigenes Objektnummernsystem, auch dieses ist zu vereinheitlichen.

Wir fordern:

  • Öffentliche Diskussion des Thesaurus mit dem Ziel einer Vereinheitlichung.
  • Angleichung der Objektnummern durch Übernahme des französischen Systems und Schaffung eines europäischen Standards.

Wer diesen Forderungskatalog des Autors durch seine Unterschrift unterstützen möchte, der schicke ihm eine Mail oder einen Brief.

Text: Andreas Schlothauer
Fotos: Silke Grünberg

Vielen Dank an Dr. Andreas Schlothauer.

Autor
Dr. Andreas Schlothauer
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Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

POLITIK TRIFFT ETHNOLOGIE Außereuropäisches Weltkulturerbe in Niedersächsischen Museumssammlungen Podiumsdiskussion von Landtagsabgeordneten in Hannover; Dr. Andreas Schlothauer; 2015; https://www.about-africa.de/kunst-und-kontext/ausgabe-04-2012/518-politik-trifft-ethnologie-aussereuropaeisches-weltkulturerbe-in-niedersaechsischen-museumssammlungen

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