Eine wechselvolle Geschichte verbindet die ethnologischen Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen (rem) und das Hamburger Handelshaus Umlauff. In der mehr als 250-jährigen Geschichte des Mannheimer Sammelns von Objekten aus aller Welt haben sich auch die Zugänglichkeit für ein breites Publikum und die Formen der Darstellung geändert. An der Weiterentwicklung der ethnologischen Sammlungen der rem und der Repräsentation außereuropäischer Kulturen war maßgeblich auch die Firma Umlauff beteiligt. Neben den mehrjährigen direkten Kontakten lassen sich über den Zugang von Objekten aus dem Besitz von Privatsammlern und anderen Museen auch indirekte Kontakte zur Firma Umlauff nachweisen.

Die Firma Umlauff

Im Jahr 1868 gründete Johann Friedrich Gustav Umlauff (1833- 1889) die im heutigen Hamburger Stadtteil St. Pauli ansässige und nach ihm benannte Firma J.F.G. Umlauff. Auf den Handel mit Naturalia und Ethnographica spezialisiert war sie nur eine von vielen gleichartigen Firmen in der Hansestadt. Längst etabliert hatten sich zu dieser Zeit etwa das Handelshaus Godeffroy und Hugo Schilling. Durch den geschickten Aufbau eines festen Geschäftspartner- und Kundenstammes sowie die gezielte Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen florierte das Unternehmen bis zum Zweiten Weltkrieg. Das endgültige Ende kam mit dem Tod der letzten Firmeninhaberin Käthe Umlauff 1974. Zwar lag in der Anfangszeit der Schwerpunkt auf dem Verkauf von Naturalien, doch konnte die Firma schon im Gründungsjahr durch den Verkauf der Sammlung des im Jahr 1860 verstorbenen Herzogs Paul Wilhelm von Württemberg einige Bekanntheit erlangen. Diese Sammlung ging zu großen Teilen an das British Museum in London und das Königliche Ethnologische Museum in Berlin. Den größten Erfolg konnte das Unternehmen jedoch nach dem Konkurs des Handelshauses Godeffroy verbuchen.

Johann Friedrich Gustav Umlauff war seit 1863 mit Caroline Hagenbeck (1839-1918) verheiratet, der Schwester des Hamburger Zoo- Gründers Carl Hagenbeck (1844-1913). Mit Hagenbeck pflegte Umlauff neben den privaten auch intensive geschäftliche Beziehungen. Die im Auftrag Hagenbecks reisenden Tierfänger, wie etwa Josef Menges, brachten häufig neben Tieren auch Ethnographica in die Hansestadt. Darüber hinaus wurden in Hagenbecks Zoo – später auch an anderen Orten – sogenannte Völkerschauen veranstaltet. Durch diese wurde maßgeblich das in Deutschland verbreitete Bild verschiedener außereuropäischer Kulturen geprägt. Um 1900 begann Umlauff, Menschenfiguren aus Gips und später aus einer Hartpapiermasse zu verkaufen. Diese Figuren stellten nicht einfach nur Menschen aus aller Welt dar. Hier fand man in einem Angebot von über 100 verschiedenen Figuren neben dem "Massai-Krieger", dem "Mandan-Indianer" und der "Samoanerin" auch den "koreanischen Minister", den "tamilischen Tempeltänzer" und den "tibetischen Lama, singend". All diese Figuren konnten als reine Figuren erworben werden, gegen Aufpreis erhielt man sie jedoch auch mit Ausstattung. In den über 30 Jahren, während derer die Figuren angeboten wurden, änderte sich deren Äußeres nicht. Einzig die Ausrüstung variierte und der Preis wurde über die Jahre angepasst. Neben vollständigen Figuren konnte man ebenso Figurenteile erwerben, für die die Firma Umlauff eigene Kataloge hatte drucken lassen. Ein wichtiger Motor für die Verbreitung von Schaugruppen an Museen war vermutlich die 1903 in Mannheim veranstaltete Konferenz "Die Museen als Volksbildungsstätten". Hier trafen sich Direktoren und Mitarbeiter zahlreicher deutscher Museen und diskutierten neben Objektbeschriftungen und Wandfarben für Vitrinen auch den Nutzen von naturkundlichen und ethnologischen Figurengruppen. Auf Basis gemachter Erfahrungen fand Hugo Schauinsland (1857-1937), Direktor des Städtischen Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde in Bremen (heute Übersee-Museum), lobende Worte für diese Form der Präsentation. "Ein riesiges Kriegsboot aus Neu Guinea z.B., das für die meisten Besucher sonst wohl nur eine tote Holzmasse geblieben wäre, ist mit möglichst getreu modellierten Papuas bemannt, die die Ruder führen und mit den Waffen und dem Schmuck versehen sind, die in Potsdamhafen, von wo das Canoe stammt, gebräuchlich sind. So ist der Versuch gemacht worden, dem Besucher nicht einen toten Gegenstand, sondern Leben vorzuführen und ihn bekannt zu machen mit seinen Landsleuten in der Südsee."1

Mannheim und seine ethnologischen Sammlungen

Mit heute etwa 45.000 Objekten zählen die Bestände der rem zu den mittelgroßen ethnologischen Sammlungen in Deutschland. Ihren Ursprung haben sie in den Sammlungen des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz, der 1763 im Mannheimer Schloss sein Naturalienkabinett begründete. Mit seiner Übernahme des bayerischen Throns 1777 und der Übersiedlung des Hofes und Teilen des Naturalienkabinetts nach München folgte ein zeitweiliger Niedergang. In diese Zeit fällt die 1802 vom Hofbibliothekar Theodor von Traitteur verfasste "Lage der wissenschaftlichen Kabinette, Nutzen, Verbesserung und Ersparniß", in der er das Errichten von Figurengruppen ähnlich denen des Landgrafen von Hessen Kassel anregt. "Da wird der Chineser, Japaner, Persier, Egyptier, Marokaner, Peruaner, Otaheite, der Spanier, Italiener, der Grieche, der Russe etc. dastehen mit seiner eigenthümlichen Gesichtsbildung, mit seinen Handlungen, Geräthschaften, Kindern und einheimischen Thieren." Ein solches Kabinett, so Traitteur, "würde dem Kurfürsten von Pfalzbaiern zum Ruhm gereichen, daß er der erste wäre, ein zum Ganzen nöthiges Etablissement einzig in seiner Art gemacht zu haben, etwas, wovon man nichts gleiches sich denken kann"2. Zur Umsetzung dieser Idee sollte es jedoch nicht kommen. 1803 wurden die in Mannheim verbliebenen Sammlungsteile der Stadt geschenkt, die sie aus Kostengründen ihrerseits 1806 dem Großherzog von Baden anbot. Dieser übergab die Sammlungen, die neben den ethnologischen vor allem naturwissenschaftliche Objekte umfassten, 1809 der Verwaltung des Lyceaums. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gingen die Bestände in die Verwaltung des Mannheimer Altertumsvereins über. Während der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts wurden die ethnologischen Sammlungen im Mannheimer Schloss mit den naturkundlichen zu einer gemeinsamen Ausstellung zusammengeführt, die die Schenkung der Geschwister Reiss um zahlreiche Tierpräparate ergänzte. Auf Empfehlung des Direktors des Museums für Völkerkunde in Leipzig, Karl Weule, entschloss sich die Stadt Mannheim 1917 zum Erwerb der etwa 60.000 Objekte umfassenden ethnologischen, anthropologischen und archäologischen Sammlungen des Malers Gabriel von Max. 1925 erfolgte die Eröffnung der archäologischen, natur- und völkerkundlichen Sammlungen im Zeughausmuseum, diese wurden 1935 im Ringtausch badischer Museen durch etwa 12.000 ethnologische Objekte aus dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe ergänzt, für die im Gegenzug die anthropologischen Sammlungen an die Universität Freiburg und die ägyptologischen an die Universität Heidelberg abgegeben wurden. Bis zur Gründung des Zeughausmuseums waren es vor allem private Schenkungen ehemaliger Kolonialbeamter und früher Reisender, die die Bestände erweiterten.

Die Sammlung Gabriel von Max (1840-1915)

Mit der von Max'schen Sammlung ging Mannheim 1917 die bedeutendste Einzelsammlung zu. Als berühmter Maler, seinerseits Sohn des Bildhauers Josef Max, war er 1878 bis 1883 Professor für Historienmalerei an der Münchener Akademie. Von Max hatte anfangs von zahlreichen Händlern im In- und Ausland vor allem archäologische und naturkundliche Objekte erworben. In den späten 1870ern begann er erstmals, auch ethnologische Stücke zu erwerben, die ihm unter anderem von den Hamburger Händlern Godeffroy und Schilling angeboten wurden. Zu diesen zählt unter anderem eine Sammlung von der Osterinsel. Sein großes Interesse galt neben dem Spiritismus der Menschheitsentwicklung, die durch sehr zahlreiche archäologische Funde und anthropologisches Material in seinen Sammlungen vertreten waren. Die Sammlungen waren in einem eigens dafür eingerichteten Anbau seines Hauses präsentiert. Von Max stand mit den damaligen Größen der Archäologie, Ethnologie und Anthropologie in Kontakt, die sich, so dokumentieren die Einträge seines Besucherbuches, die von ihm unter hohem finanziellen Aufwand zusammengetragenen Stücke in seinem Museum ansahen. Hier findet man Einträge von Karl Weule, Adolf Bastian, Eduard Seler, Ernst Haeckel, Felix von Luschan, Wilhelm Foy und Hugo Schauinsland.

Kontakte von Umlauff zu Gabriel von Max

Der Kontakt zum Handelshaus Umlauff beginnt 1884 mit dem Erwerb von Naturalien. Dieser Ausbau der Geschäftskontakte fällt mit dem Niedergang von Godeffroy zusammen. Über Umlauff erwarb von Max unter anderem einen etwa 700 Stücke umfassenden Bestand an Objekten aus Ostsibirien. Darunter zwei komplette Schamanenkostüme und zahlreiche Knochen- und Steinwerkzeuge, aber auch mehrere Kleidungsstücke aus Fischhaut und mehrere Darmhautparkas. Die Firma Umlauff hatte diese Sammlung von Fritz Dörries erhalten, der als Tierfänger für Hagenbeck Sibirien bereiste. Auch mehrere andere deutsche Museen besitzen naturwissenschaftliche und ethnologische Bestände, die von Dörries nach Hamburg gesandt worden waren.3 Teils reich durch Fotografien bebilderte und beschriebene Verkaufsangebote wurden neben gedruckten Katalogen an die Kunden verschickt, damit diese sich daraus die für sie interessanten Objekte auswählen und zusenden lassen konnten. Rechnungen von Umlauff schlossen mit den Worten "Besten Empfang wünschend empfehle mich Ihnen für weiteren Bedarf und gewärtige mit Vergnügen Ihre ferneren angenehmen Nachrichten". Doch war Gabriel von Max wohl mehr als nur ein gut betuchter Kunde. In einem Brief vom 03.01.1894 ist sein Rat gefragt. Heinrich Umlauff, der jüngste Sohn von Johann Friedrich Gustav Umlauff, spezialisierte sich zusehends auf die Dermoplastik. "Da es ihm selbst sowie auch uns allen sehr erwünscht wäre, das in ihm ruhende Talent zur richtigen Ausbildung gelangen zu lassen, so möchte ich Sie höfl. bitten mir mitzutheilen, welchen Weg wir am besten einzuschlagen haben haben würden und ob ein Besuch an der dortigen Kunstanstalt sich für meinen Bruder als als geeignet erweisen würde... Ich will noch bemerken, daß mein Bruder im Zeichnen nur sehr wenig ausgebildet ist und daß er seine ganzen Arbeiten lediglich nach Augenmaß ausgeführt hat. Ev. könnten wir ein oder mehrere Probemodelle zur vorl. Beurtheilung falls dies wünschenswerth sein sollte, gerne einsenden."4

Eine Antwort ist in den Archiven der rem leider nicht erhalten, auch keine weitere Korrespondenz zum Thema. Doch war Heinrich Umlauff in der Folge als Dermoplastiker sehr erfolgreich. Große Berühmtheit erlangte er 1901 mit dem Verkauf des nach dem Jäger des Tieres benannten Paschen´schen "Riesen-Gorillas", der aufrecht stehend in drohender Pose präpariert worden war. In einem Schreiben vom 24.09.1907 bietet Heinrich Umlauff für den Preis von 10.000 Mark ein nochmal 15 Zentimeter größeres Exemplar an. "Derselbe ist der grösste Gorilla, welcher nach den mir bekannten Maassen existiert. Beim Messen ergab sich, dass er 15 cm größer ist als der Paschen´sche, welchen ich seinerzeit an Rothschild verkaufte." 5 Von Max war jedoch eher an der breiten Darstellung von Sachgebieten, denn dem Anhäufen spektakulärer Einzelobjekte interessiert und erwarb das Tier nicht. Als seine Familie nach seinem Tod dem Wunsch des Verstorbenen folgend die Sammlung innerhalb von Deutschland geschlossen zu veräußern suchte, sahen sich die großen Völkerkundemuseen hierzu außer Stande. Erst 1917 war die Stadt Mannheim hierzu Willens und durch private Unterstützung in der finanziellen Lage.6 (zu Gabriel Max siehe Althaus 2010)

Die Firma Umlauff und die Städtischen Sammlungen für Naturund Völkerkunde in Mannheim

Der Kontakt der Firma Umlauff zu den Städtischen Sammlungen für Natur- und Völkerkunde beginnt nach Übernahme der Sammlung Gabriel von Max. Im April 1918 merkt Heinrich Umlauff in einem Brief an den damaligen Direktor Föhner an, "daß ich noch einen großen Teil Sammlungen besitze, die nicht in dem Max´schen Museum vertreten waren, so Tibet, Korea, Andamanen, Nicobaren, Formosa, Kamerun, Baining und Sulka-Masken usw.

Wenn es für Sie Interesse hat, bin ich gern bereit Ihnen einmal ein näheres Angebot zu machen, da ich annehme, daß Sie in Mannheim viele Kriegsindustrielle haben, die gern etwas für das neue Museum stiften werden."7 In Mannheim wurden in den folgenden Jahren die ethnologischen Bestände in der Hauptsache durch Schenkungen vermehrt. Von der Firma Umlauff wurden nur selten kleinere Bestände an Ethnographica erworben, diese häufig durch Vermittlung von Gönnern, unter deren Namen die Stücke inventarisiert wurden. Im Oktober 1924 übersandte Heinrich Umlauff eine Preisliste für die von ihm produzierten Menschenfiguren (Abb. 01). Dies sicher hinsichtlich der bevorstehenden Eröffnung des Zeughausmuseums. Doch wurden solche Figuren erst im Juni 1937 unter Robert Pfaff-Giesberg für die bevorstehende Ausstellung "Tibet – Land und Volk, Kultur und Staat des seltsamen hochasiatischen Priester-Staates" und die Mannheimer Kolonialausstellung von 1938 angeschafft. Bezogen wurden sie ohne Ausrüstung, da das Museum sie mit den eigenen Beständen bestücken wollte. Die Figuren fanden jedoch (ebenfalls ohne weitere Ausstattung) Eingang in die Inventarbücher. Ihr heutiger Verbleib ist nicht geklärt.

Umlauff in den Archiven der rem

Neben der umfangreichen von Max´schen Korrespondenz mit der Firma Umlauff, ergänzt durch die des Museums, haben sich in den hiesigen Archiven zahlreiche Verkaufskataloge und Einzelbilder von Menschenfiguren und Objekten erhalten. Manche der abgebildeten Objekte lassen sich bis heute in den Beständen der rem nachweisen. Im Falle von zwei Figuren aus Nordamerika befinden sich Teile von deren Ausrüstung noch im Rautenstrauch-Joest- Museum und dem Ethnologischen Museum in Berlin. Ergänzt werden die Archivbestände durch weiteres Material, etwa Postkarten anderer Museen mit Umlauff´schen Menschenfiguren und -gruppen und recht vollständiger Dokumentation der Mannheimer Ausstellungen (etwa zur Mannheimer Kolonialaustellung von 1938). Es finden sich beispielsweise fünf verschieden Versionen eines der "Aushängeschilder" dieser Menschenfiguren, nämlich von Kubai (Abb. 03-07). Kubai war ein Papua aus dem damaligen Deutsch- Neuguinea, der mit dem Kolonialarzt und späteren Gründer des Frankfurter Völkermuseums, Bernhard Hagen, befreundet war.

Im Angebotsschreiben von 1924 war Kubai unter der Nummer 53 für 400 Mark ohne und für 800 Mark mit Ausrüstung erhältlich. 1937 konnte man die Figur ohne Ausrüstung unter der Nummer 63 (von insgesamt 113 Figuren) für 500 Mark erwerben.

Sehr wünschenswert für die hiesigen Sammlungen wäre eine weitere Recherche nach den Quellen der Firma Umlauff für ihre Angebote, die nur in wenigen Fällen bekannt sind. Ein Abgleich mit den Archiven anderer Museen würde hierfür sicher wertvolle neue Erkenntnisse liefern.

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Fotogalerie Die Beziehungen des Handelshauses Umlauff zu den rem

Kunst und Kontext 1/2013 (Ausgabe 05). Seite 56-59. Fotos: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

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Abb: (Ohne Beschriftung)

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

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Abb. 1: Schaufiguren-Preisliste der Fa. Umlauff

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Abb. 2: Angebot Benin-Objekte des Museum Umlauff, 1924

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Abb. 3: Variante 1, 1924, Kubai-Figuren von Umlauff, Bildausschnitt

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Abb. 4: Variante 2, 1937, Kubai-Figuren von Umlauff

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Abb. 5: Variante 3, undatiert, Kubai-Figuren von Umlauff, Bildausschnitt

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Abb. 6: Variante 4, undatiert, Kubai-Figuren von Umlauff, Bildausschnitt

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Abb. 7: Variante 5, in einem Diorama auf der Mannheimer Kolonialausstellung, 1935

Foto: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Die hiesigen, auch für andere ethnologische Museen interessanten Dokumente sollen in der nahen Zukunft digitalisiert und damit der weiteren Nutzung zugänglich gemacht werden.

Text: Martin Schultz
Fotos: rem, Archiv Abteilung Weltkulturen

Fußnoten

1 SCHAUINSLAND, HUGO: DAS STÄDTISCHE MUSEUM FÜR NATUR-, VÖLKER- UND HANDELSKUNDE IN BREMEN, S. 28, IN: ZENTRALSTELLE FÜR ARBEITER-WOHLFAHRTSEINRICHTUNGEN (HRSG.): DIE MUSEEN ALS VOLKSBILDUNGSSTÄTTEN, BERLIN 1904, S. 27-35
2 AUS: "ERSTE ABTHEILUNG ÜBER DIE HÖHEREN WISSENSCHAFTLICHEN ANSTALTEN IN DER RHEINISCHEN PFALZ – INSBESONDERE ABER IN MANNHEIM", 1802 VON THEODOR VON TRAITTEUR VERFASSTES MANUSKRIPT. GEHEIMES HAUSARCHIV MÜNCHEN, HS 215, ZIT. NACH: BISCHOF, HENNING, DAS MANNHEIMER NATURALIEN-KABINETT UND SEINE VÖLKERKUNDLICHEN SAMMLUNGEN, S. 95-96, IN: JAHRBUCH DES MUSEUMS FÜR VÖLKERKUNDE ZU LEIPZIG, BAND XLI, S. 91-103
3 BUCHER, GUDRUN: DIE "KORJAKEN"-OBJEKTE DER SAMMLUNG GABRIEL VON MAX IM REISS-MUSEUM MANNHEIM, IN: BAMBERGER WIRTSCHAFTSGEOGRAPHISCHE ARBEITEN, 1994, HEFT 8
4 BRIEF VON J.F.G. UMLAUFF AN GABRIEL VON MAX VOM 03.01.1894, VON MAX ARCHIV, REM
5 BRIEF VON J.F.G. UMLAUFF AN GABRIEL VON MAX VOM 24.09.1907, VON MAX ARCHIV, REM
6 GAGERN, AXEL FREIHERR VON: VOR FÜNFZIG JAHREN: DIE ERWERBUNG DER SAMMLUNG GABRIEL VON MAX, IN: MANNHEIMER HEFTE, 1967, BAND 2, S. 20-29
7 BRIEF VON L.F.G. UMLAUFF AN PROFESSOR FÖHNER VOM 05.04.1918, ARCHIV DER ABTEILUNG WELTKULTUREN, REM

Literatur

ALTHAUS, KARIN / HELMUT FRIEDEL (HRSG.) 2010 GABRIEL VON MAX. MALERSTAR, DARWINIST, SPIRITIST. MÜNCHEN
BACKMEISTER-COLLACOTT, ILKA: 2007 BILDUNG DURCH BILDER - ODER: "...BELEHREN MIT JEDEM DER MUSEUMSTECHNIK NUR ZUGÄNGLICHEN MITTEL", IN: I. BACKMEISTER-COLLACOTT, U. BURKHARDT U. E. DETERMANN (HRSG.): SCHAUINSLAND! ANSICHTEN AUS ÜBERSEE: ÜBERSEEMUSEUM, S. 84-93
BISCHOF, HENNING: 1989 DIE VÖLKERKUNDLICHEN SAMMLUNGEN DER STADT MANNHEIM. EIN HISTORISCHER RÜCKBLICK, IN: MANNHEIMER HEFTE 1989/1, S. 28-34 1997 DAS MANNHEIMER NATURALIEN-KABINETT UND SEINE VÖLKERKUNDLICHEN SAMMLUNGEN, IN: JAHRBUCH DES MUSEUMS FÜR VÖLKERKUNDE ZU LEIPZIG, BAND XLI, S. 91-103
BODEN, GERTRUD 2000 NORDAMERIKA. DIE SAMMLUNG DES RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUMS. KÖLN: LOCHER
BUCHER, GUDRUN 1994 DIE "KORJAKEN"-OBJEKTE DER SAMMLUNG GABRIEL VON MAX IM REISS-MUSEUM MANNHEIM. BAMBERGER WIRTSCHAFTSGEOGRAPHISCHE ARBEITEN, HEFT 8
GAGERN, AXEL FREIHERR VON 1967 VOR FÜNFZIG JAHREN: DIE ERWERBUNG DER SAMMLUNG GABRIEL VON MAX, IN: MANNHEIMER HEFTE, BAND 2, S. 20-28
GERLACH, HEIKE 1995 DER GEZIELTE AUFBAU VON SAMMLUNGEN: ANKÄUFE VON HÄNDLERN UND SAMMLERN, IN: MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE (HRSG.): ALS FREIBURG DIE WELT ENTDECKTE. 100 JAHRE MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE, FREIBURG: PROMO, S. 146-165
LANGE, BRITTA 2005 DIE ALLIANZ VON NATURWISSENSCHAFT, KUNST UND KOMMERZ IN INSZENIERUNGEN DES GORILLAS NACH 1900, IN: ANJA ZIMMERMANN (HRSG.): SICHTBARKEIT UND MEDIUM. AUSTAUSCH, VERKNÜPFUNG UND DIFFERENZ NATURWISSENSCHAFTLICHER UND ÄSTHETISCHER BILDSTRATEGIEN: HAMBURG UNIVERSITY PRESS, S. 183-210
PFAFF-GIESBERG, ROBERT 1964 DIE VÖLKERKUNDLICHEN SAMMLUNGEN DER STADT MANNHEIM. MANNHEIM: MANNHEIMER GROSSDRUCKEREI
SCHÄFER, ACHIM 2012 ETHNOLOGISCHE SCHAUFIGUREN FÜR ST. GALLEN. KUNST & KONTEXT, NR. 4, SCHWABSTEDT, 34-36
SCHAUINSLAND, HUGO 1904 DAS STÄDTISCHE MUSEUM FÜR NATUR-, VÖLKER- UND HANDELSKUNDE IN BREMEN, IN: ZENTRALSTELLE FÜR ARBEITER-WOHLFAHRTSEINRICHTUNGEN (HRSG.): DIE MUSEEN ALS VOLKSBILDUNGSSTÄTTEN, BERLIN: HEYMANN, S. 27-35

Vielen Dank an Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim / Museum Weltkulturen D5 und Martin Schultz.

Autoren
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim / Museum Weltkulturen D5

http://www.rem-mannheim.de

Martin Schultz
Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

BESTEN EMPFANG WÜNSCHEND EMPFEHLE MICH IHNEN FÜR WEITEREN BEDARF - Die Beziehungen des Handelshauses Umlauff zu den rem; Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim / Museum Weltkulturen D5, Martin Schultz; 2016; https://www.about-africa.de/kunst-und-kontext/ausgabe-05-2013/647-beziehungen-des-handelshauses-umlauff-zu-den-rem

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