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Frühjahrstagung 2009 der Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur in Zürich (Museum Rietberg), 28. bis 31. Mai 2009 - Kamerun und Nigeria - und Besuch der Museen in Genf und Burgdorf

Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur e.V. - Programm zur Frühjahrstagung

vom 28. bis 31. Mai 2009 in Zürich im Museum Rietberg

Das Programm wurde nach der Tagung überarbeitet (v.a. Vortragstitel). Die Chronologie des Programms wurde jedoch nicht der der Tagung angepasst.

Inhalt

  • Einleitung

  • Donnerstag 28.Mai 2009

  • Freitag 29.Mai 2009

  • Samstag 30.Mai 2009

  • Sonntag 31.Mai 2009

Einleitung

In den Jahren 2007 und 2008 gab es zwei sehr sehenswerte Afrika-Ausstellungen

  • „Benin - Könige und Rituale.“ im Museum für Völkerkunde Wien
  • „Kamerun - Kunst der Könige“ im Rietberg-Museum Zürich,

In beiden Fällen waren deutsche Museen mit ausgestellten Stücken beteiligt. Die Benin-Ausstellung war auch in Berlin zu sehen. Masken und Figuren der Königreiche Benin und des Kameruner Graslandes gehören heute zu den, von Sammlern und Wissenschaftlern besonders geschätzten und gesuchten Stücken. Was gab und gibt es zwischen diesen beiden Polen? Welche Ethnien lebten und leben hier? Die vielen kleinen und mittleren Stammesgemeinschaften sind wenig erforscht, keine Ausstellung hat sie bisher thematisiert. Bei der Wahl des Themas hatte ich gehofft für diesen ‚Zwischen-Bereich‘ mehrere deutschsprachige Referenten zu finden. Es ist mir - leider - nicht gelungen.

Programm Donnerstag 28.Mai 2009

14.30-17.00

Besuch des musée d’Ethnographie Geneve (MEG)

Bitte ANMELDEN! Findet nur statt wenn sich mindestens 15 Teilnehmer anmelden!

Der bisherige Genfer Afrika-Kurator und seit 1. Februar 2009 neue Direktor (herzlichen Glückwunsch!) Dr. Boris Wastiau wird uns im MEG Genf (Musée d'ethnographie de Genève) durch seine aktuelle Ausstellung „MEDUSA EN AFRIQUE - La sculpture de l'enchantement“ führen. Auch einige von Hans Himmelheber gesammelte Stücke - Bilder konnten wir auf der Münchner Tagung sehen - sind ausgestellt. Anschliessend wird uns Dr. Wastiau die digitale Technik des Museums im Vortragsraum vorstellen. Eine Auswahl von magazinierten Stücke wird in ungewöhnlich guter Auflösung und Vergrösserung zu sehen sein. Mit diesen Bildern können sonst nur Wissenschaftlern und Kuratoren im Museum arbeiten. Genf ist eines der führenden Museen Europas hinsichtlich Digitalisierung und Internet-Veröffentlichung der Bestände; den deutschen Museum mindestens ein Jahrzehnt voraus.

http://www.ville-ge.ch/meg/images/medusa.html

Danach Fahrt von Genf nach Burgdorf (ca. 2 Stunden) und Übernachtung in Burgdorf.

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Programm Freitag 29.Mai 2009

10:00(11.00)-13.00

Besuch der Völkerkundlichen Sammlung Burgdorf - Ausstellung und Magazin

Bitte anmelden! Findet nur statt, wenn mindestens 15 Teilnehmer!

Das Museum in Burgdorf feiert in 2009 sein 100jähriges Bestehen. Henri Schiffmann, der Museumsgründer hat seine Sammlung in den Jahren 1890 bis 1902 angelegt und bereits 1904 dem Museum vermacht. Die Burgdorfer Bestände wurden im wesentlichen zwischen 1904 bis 1939 angelegt. Bekannte Schweizer Ethnologen wie Alfred Bühler, Eugen Paravicini, Felix Speiser und Paul Wirz haben die Sammlung mitaufgebaut. Weiterer Lieferant war indirekt das damalige Völkerkundemuseum Berlin durch Verkäufe des Händlers Arthur Speyer II. Sehr interessant auch die Sammlung von Carl Im Obersteg, der im wesentlichen zwischen 1874 bis 1895 seine Stücke erwarb, darunter einige sehr früh gesammelte Afrika-Stücke, die bisher nicht ausgestellt waren. Das Afrika-Magazin kann besichtigt werden. Bitte ANMELDEN!

Danach Fahrt von Burgdorf nach Zürich (ca. 1,5 Stunde).

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Siehe unser
Burgdorf
Spezial
!!
14.00-18.00

Besuche (individuell oder in Gruppen):

  • Besuch bei den Sammlern Helmut und Marianne Zimmer sowie Heinz Ryser:

    In Zürich haben zwei Gruppen von je 5-6 Personen die Möglichkeit die Privatsammlungen von Helmut und Marianne Zimmer bzw. Heinz Ryser zu besuchen. Vielen Dank an die Sammler für diese Möglichkeit!

    Bitte ANMELDEN! maximal 5-6 Personen jeweils (in der Reihenfolge der Anmeldung)

  • Besuch der Ausstellung des Rietberg-Museum

    Zwischen 14.00-16.00 können Ausstellung und Schaumagazin des Rietberg-Museums besichtigt werden. Angemeldete Teilnehmer der Tagung haben am Freitag nachmittag freien Eintritt!

  • Besuch von Galerien in Zürich (Fiacco, Fröhlich, Walu)

    Außerdem kann man nachmittags die Züricher Galerien durchstöbern:

    • Africana Fiacco, A&G., Oberdorfstrasse 26, 8001 Zürich, 0041 44 262 40 92
    • Fröhlich Patrick Fröhlich, Obere Zäune 24, 8001 Zürich, 0041 44 242 89 00
    • WALU Jean David, Rämistrasse 25, 8001 Zürich, 0041 44 280 20 00
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19:30(20.00)-21.30

Dia- und Filmabend im Museum Rietberg

Kamerun 2008: Totenfeier in Bawum-Bafut, Feier für die Toten, Fest für die Lebenden.

Dr. Ingrid Pohl (Stuttgart)

Unser Vereingsmitglied Dr. Ingrid Pohl war bereits mehrfach in Kamerun und durfte dort an verschiedenen Feiern teilnehmen und fotografieren bzw. filmen. Die Foto- und/oder Filmaufnahmen entstanden im Herbst 2008.

Bilder und Film von Dr. Ingrid Pohl und Hansjürg Roth (Stuttgart)

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Programm Samstag 30.Mai 2009

10.00 - 12.00 Block A – Vorträge Kamerun
10.00-10.40

Begrüßung und Nachtrag zur Kamerun-Ausstellung im Rietberg-Museum

Lorenz Homberger (Zürich)

Wie kam es zur Ausstellung? Welche Schwierigkeiten gab es? Wie wurden die Stücke ausgewählt? Wann wurde mit den Vorbereitungen begonnen? Was kostet solch eine Ausstellung? Wie war das Echo bei den Besuchern und in der Presse? ... Fragen, die in Katalogen meist nur kurz angeschnitten werden. Die außergewöhnliche Ausstellung war eine sog. ‚50-Jahr-Ausstellung‘, d.h. wir werden weltweit mindestens 50 Jahre warten müssen, um eine ähnlich gute Kamerun-Ausstellung sehen zu können. Warum hat kein deutsches Museum, diese - im hohen Maße - aus deutschen Beständen bestückte Ausstellung, nach Deutschland geholt?

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10.40-11.15

Denn sie wissen nicht, was sie tun?, Ethnographisches Sammeln in Kamerun während der deutschen Kolonialzeit

Dr. Christine Stelzig (Frankfurt am Main)

Die Afrikadepots deutscher Völkerkundemuseen sind gefüllt mit ethnographischen Objekten, die vor allem während der ‚klassischen Zeit‘ des ethnographischen Sammelns, ca. 1870-1920, unmittelbar in Afrika zusammengetragen wurden. Der Vortrag geht am Beispiel des Kolonialbeamten Hans Glauning (1868-1908) und seiner Sammeltätigkeit für deutsche Völkerkundemuseen den Hintergründen des Erwerbs von Ethnographica nach und hinterfragt dabei besonders Glaunings Rolle bei der ‚Schenkung‘ des Thrones von König Njoya aus Bamum, Mandu Yenu, an Kaiser Wilhelm II. Der berühmte Thron befindet sich heute in der Sammlung des Ethnologischen Museums in Berlin.

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11.15-11.50

Religion und Kunsthandwerk im Kameruner Grasland

Hans Knöpfli (Kriegstetten)

Die Kunst des Kameruner Graslandes war – und ist es bis zu einem gewissen Grad heute noch – eine religiöse Kunst. So liegt zum Beispiel die Inspirationsquelle für den Holzschnitzer in der spirituellen Welt; ganz besonders bezüglich der, für das Grasland charakteristischen, Königssitze und Maskenaufsätze. Somit wird der Handwerker zum Mittler zwischen der Weisheit einer althergebrachten Tradition und der modernen Lebenswelt. Seine Kunst steht bis heute in direktem Kontakt mit kosmologischen Vorstellungen und seine symbolträchtigen Darstellungen sind Tore zu den Geheimnissen afrikanischer Mythologie.

www.kamerun.ch

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12.00-12.10

Warum, seit wann, was … sammelst Du? Ein Sammler im Gespräch

Dr. Werner Zintl ? (Worms)

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12.15-14.00 Mittagessen- Pause

Programm Samstag 30.Mai 2009

14.00 - 16.00 Block B - Führung und Vorträge Kamerun
14.00-15.00

Führung durch die Afrika-Ausstellung und das Schau-Magazin

Lorenz Homberger (Zürich)

Die Afrika-Ausstellung zählt nicht nur wegen der gezeigten Stücke, sondern auch wegen der hervorragenden Präsentation und Beleuchtung, zum besten, was einem interessierten Besucher - und uns Sammlern - geboten werden kann. Außerdem ist das Rietberg-Museum eines der ganz wenigen europäischen Museen mit einem sog. ‚Schau-Magazin‘, das direkt an den Ausstellungsbereich angegliedert ist.

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15.00-15.30

Figuren der Sammlungen Conrau und Conradt im Ethnologischen Museum Berlin

Dr. Andreas Schlothauer (Schwabstedt)

Gustav Conrau ist als Sammler der sog. ‚Bangwa-Queen‘ bekannt. Welche Figuren in Berlin wurden außerdem von ihm gesammelt? Dem „Stations-Chef von Johann-Albrechts-Höhe im Schutzgebiet von Kamerun“ Ludwig Conradt verdankt das Berliner Museum mindestens genauso viele Figuren. Sammler und Stücke werden in diesem Vortrag vorgestellt.

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15.30-16.00

Zwischen Tradition und Innovation. Die Geschichte der Bamum-Sammlung des Ethnologischen Museums Berlin

Dr. Michaela Oberhofer (Berlin)

Aufgrund der deutschen Kolonialgeschichte gehören die Kamerun-Bestände zu den bedeutendsten Sammlungen im Ethnologischen Museum Berlin. Am Beispiel von Objekten aus Bamum diskutiere ich die wechselvolle Geschichte dieser Sammlungsbestände. Im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Bamum-Objekte nach Schlesien in Sicherheit gebracht und nach Kriegsende von der Roten Armee nach Russland verfrachtet. Ende der 1970er Jahren kamen diese Objekte in das Museum für Völkerkunde Leipzig. Erst nach der Wiedervereinigung gelangten sie wieder in das Berliner Museum zurück. In meinem Vortrag werde ich einige dieser kaum bekannten Objekte aus Bamum vorstellen und sie in ihrem historischen Sammlungskontext diskutieren.

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16.00-17.00 Cafe-Pause

Programm Samstag 30.Mai 2009

17.00 - 19.30 Block C – Vorträge Nigeria
17.00-17.35

Unbekannte Künstler. Die NOK-Kultur in Zentral-Nigeria

Dr. Nicole Rupp (Frankfurt am Main)

Seit dem Jahr 2005 sind Archäologen der Frankfurter Goethe-Universität mit Ausgrabungen im Bereich der Nok-Kultur beschäftigt. Die spektakulären Terrakotta-Figuren sind bis zu 2.500 Jahre alt und zählen zu den ältesten Skulpturen südlich der Sahara. Wenig bekannt ist, daß die Menschen der Nok-Kultur auch Eisen herstellten. Die Wissenschaft hat diesen wichtigen Bereich Afrikanischer Kultur weitgehend den Raubgräbern überlassen, die den internationalen Kunstmarkt mit den Figuren beliefern. Die Fundumstände sind dann unbekannt und wichtiges Wissen geht verloren.

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17.40-18.15

Benin - Könige und Rituale. Vor- und Nachgeschichte einer Ausstellung

Dr. Barbara Plankensteiner (Wien)

Der Vortrag gibt einen Einblick in den Vorbereitungsprozess der Ausstellung und wie sie an den vier Stationen (Wien, Paris, Berlin, Chicago) unterschiedlich dargestellt und aufgenommen wurde. In Hinblick auf die Kooperation mit der nigerianischen Museumsbehörde und dem Königshaus von Benin werden auch kurz aktuelle Entwicklungen in der nigerianischen Museumslandschaft und der dortige Stellenwert der Benin-Kunst angesprochen.

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18.20-18.55

Antichi avori nigeriani, Bini e Owo

Prof. Ezio Bassani (Varese)

Die Bücher und Ausstellungen des italienischen Kunsthistorikers Ezio Bassani sind auch im deutschen Sprachraum bekannt. Thema seines Vortrages werden die alten Elfenbeinarbeiten der Königreiche Benin und Owo sein.

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18.55-19.30

Anekdoten rund um die Afrikanische Kunst

Jean David (Zürich)

Neuigkeiten, unausgesprochene Zusammenhänge, erstaunliche Provenienzen, verblüffende Auktionsergebnisse, bemerkenswerte Fakten, skurrile Sammler-Geschichten, Pleiten, Pech und Pannen ...

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20.15-22.00

Imbiss und gemütlicher Abend in der Galerie Walu (Rämistrasse 25) mit Dias und Vortrag zur Geschichte der Galerie (seit 1957)

Warum,seit wann, was … handelst Du? Ein Händler im Gespräch

Jean David empfängt uns mit einem kleinen Imbiss und Getränken in seiner Galerie. Wir werden einiges aus der nicht ganz kurzen Geschichte (seit 1957) der Galerie zu hören und sehen zu bekommen. Im wesentliches ist ein gemütliches Beisammensein ohne Programm.

Programm Sonntag 31.Mai 2009

09.45 – 11.30 Block D – Vorträge Kamerun
09.45-10.20 Vereins-Intern(et): Projekte, Ankündigungen, Informationen

Neues Buch: Sammlung Södergren Schweden

Anita Schröder (München)

Unser Vereinsmitglied Anita Schröder stellt das Buch vor.

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Neues Buch: Schönheit und Echtheit in der Afrikanischen Kunst

Dr. Peter Matthaes (Mailand)

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10.20-10.45

Kunst und Kultur der Ejagham – auf den Spuren von Alfred Mansfeld

David Zemanek (Würzburg)

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10.45-11.15

Figuren und Masken des Kameruner-Waldlandes

Dr. Andreas Schlothauer (Schwabstedt)

In deutschen Museumsmagazinen sind mir immer wieder die ausdrucksstarken Figuren und Masken des Kameruner Waldlandes und der Grenzregion zu Nigeria aufgefallen. Ethnien, deren Namen kaum jemand kennt, wie Bafo, Balong, Basa, Koko, Kundu, Kwiri, Nkosi. Ab den 1880iger Jahren erschlossen deutsche Militärs und Kaufleute, und etwas später die Basler Mission das Gebiet. Ethnologen haben dort nicht gearbeitet. Die Kulte scheinen bereits vor 1900 ihre Masken und Figuren aufgegeben zu haben, sodass im Handel nur sehr selten Stücke auftauchen. Keine Ausstellung hat diese Region bisher thematisiert, lediglich Einzelstücke wurden mit spärlichen Informationen gezeigt.

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11.15-11.30

Carl Einstein und Kamerun

Dr. Andreas Schlothauer (Schwabstedt)

Siehe ergänzend auch Vortrag GO-2008HT-16d, "Einstein in Göttingen"

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11.30-12.15 Cafe-Pause

Programm Sonntag 31.Mai 2009

12.15 - 13.30 Block E - Vorträge Nigeria
12.15-12.50

Romuald Hazoumé – ein Are der Yoruba

Daniela Roth (München)

Romuald Hazoumé, 'zeitgenössischer afrikanischer Künstler' aus Benin, ist einem breiten Publikum bekannt geworden, als er 2007 bei der Documenta 12 in Kassel teilnahm und den Arnold-Bode-Preis gewann. Freunden Afrikanischer Kultur ist er schon länger bekannt: Seit Mitte der 1990er Jahre ist er in Europa in Ausstellungen vertreten. Vor allem seine "Kanister-Masken" (masques bidons) finden sich in privaten Sammlungen – und auch im Museum für Völkerkunde in München. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über das Werk Hazoumés, von den ersten Batik- oder Holzlege-Arbeiten über Gemälde und Holzskulpturen und den masques bidons, mit denen dem Künstler der internationale Durchbruch gelang. Vorgestellt werden auch die großen Installationen, die Hazoumé nunmehr fast ausschließlich macht, stets verbunden mit Panorama-Fotografien oder Video-Filmen, wie beispielsweise Bidon armé, Cargo, La Bouche du Roi, Dan oder Dream – das Boot für Kassel. Im Kontext der Tagung, die sich "Kamerun und Nigeria" widmet, wird Hazoumé auf seine eigene Verortung hin beleuchtet: Er sieht sich als Are, wandernder Künstler der Yoruba. Mit dieser Konstruktion einer eigenen Künstler-Identität begegnet Hazoumé den Erwartungen des Westens.

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13.05-13.30

Menschen in Afrika heute, die Fulbenomaden des Tschad

Dr. Frank Krönke (München)

Ein reich bebilderter Vortrag, der eine Vielzahl von Einblicken in die Lebens- und Wirtschaftsweise dieser weltweit größten Nomadengruppe bietet: Soziale Organisationsmuster, Wertesystem, Art und Bedeutung der Tierhaltung, jahreszeitlich bedingte Rhythmen der Tätigkeiten von Männern, Frauen und Kindern, religiöse Zeremonien bis hin zu aktuellen Bedrohungen durch Krankheit, Klimawandel oder politischer Einflussnahme.

Siehe ergänzend auch Pinwand, Afrika in Afrika, Buch-Neuerscheinung

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Vielen Dank an Dr. Andreas Schlothauer.

Autor
Dr. Andreas Schlothauer
https://www.about-africa.de/images/aabilder/kontakt/Andreas-Schlothauer_2011.png
Verpflichtende Zitierweise zum Artikel

Programm Frühjahrstagung 2009, Zürich, Museum Rietberg, Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur - ZÜ-2009FT-programm; Dr. Andreas Schlothauer; 2009; https://www.about-africa.de/vdfak-tagungen/2009-fruehjahrstagung-zuerich/104-programm-fruehlingstagung-2009-zuerich-museum-rietberg-vdfak

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