Mich erreichte diese Anfrage:
Im Rahmen ihrer Promotionsprojektes an der Universität Heidelberg, betreut von Prof. Dr. Monica Juneja, erforscht Leonie Maurer (
Das Nukuoro Atoll ist ein Polynesischer Outlier in Mikronesien, sodass Objekte möglichweise unter ‚Polynesien‘ bzw. ‚Mikronesien‘ kategorisiert wurden. Weitere geografische Bezüge könnten ‚Deutsch-Neuguinea‘, ‚Karolinen‘, ‚Pohnpei state‘, ‚Ponape‘ oder auch verschiedene frühere Bezeichnungen und Schreibweisen von Nukuoro sein etwa: ‚Dunkin Island‘, ‚Monteverde‘, ‚Monteverdeson’s Group‘, ‚Madalama‘ ‚Nukuor‘, ‚Nukuwor‘, ‚Nuguor‘, ‚Nougouoro‘, ‚Nougoure‘, ‚Nugoro To‘, ‚Nugoru‘, ‚Nukuwar‘ und ähnliche. Eine große Anzahl von Objekten steht in Bezug zu den ‚Sammelreisen‘ von Johann Stanislaus Kubary im Auftrag des Museum Godeffroys Hamburg sowie zu Kapitän Carl Jeschke.
Mit Ausnahme der dinonga eidu-Skulpturen sind die genauen Standorte, der Umfang und der Inhalt der Nukuoro-Sammlungen außerhalb Mikronesiens weitgehend unbekannt und daher für die Nukuoro-Gemeinschaft nicht transparent und zugänglich. In der Nukuoro-Community besteht ein großes Interesse daran, einen transparenten Überblick über diese Sammlungen zu erhalten.













