Buch Publikation Internet Wissen Bildung - About Africa

Besprechungen, Empfehlungen, Ankündigungen etc. von Büchern, Publikationen, Multimedia, Lesestoff. Internetfundsachen. Stichworte "Wissen und Bildung".

Der tansanische Schriftsteller Abdulrazak Gurnah, der 2021 den Literatur-Nobelpreis gewann, wurde 1948 in Sansibar geboren. Er kam als Flüchtlingskind 1968 nach Großbritannien, promovierte an der Universität von Kent und lehrte dort als Professor für Englisch und postkoloniale Literaturen. In seinen Romanen geht es häufig um die Suche nach Identität. Bis zur Verleihung des Nobel-Preises erschienen nur wenige Romane auf Deutsch, darunter ‚Schwarz auf Weiß‘ aus dem Jahr 1968.

Sein jüngster Roman

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Ein doppeltes Jubiläum: Auf meinem about africa- Kanal auf YouTube habe ich das 50. Video hochgeladen und 500 Abonennten erreicht! Mein nächste Abo-Ziel liegt bei 1.000. Dann kann ich Partner von YouTube werden und pro Video ca. 1 Euro verdienen :-) Auch Kleinvieh macht... Ich möchte euch daher bitten, den Kanal zu abonnieren. Kostet nichts und wirkt sich positiv auf meine Motivation aus. Link zum Kanal: https://www.youtube.com/c/aboutafrica_and_the_rest_of_the_world

Hier ist die Fotogalerie

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Die Reihe C.H.BECK Wissen bietet auf jeweils ca. 128 Seiten komprimierte Überblicke über bestimmte Themen. Innerhalb der Kategorie Kunst ist nun das Taschenbuch 'Die Kunst Afrikas' von Kerstin Pinther erschienen. Die Autorin lehrt an der Afrika-Abteilung des kunsthistorischen Instituts der FU Berlin und ist angestellte Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst im globalen Kontext am Museum für Asiatische Kunst.

Inhalt

Kerstin Pinther betont in ihrer ausführlichen Einführung, dass

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2010 hatte Günter Kawik zusammen mit Dorina Hecht ein äußerst ambitioniertes Buch vorgestellt: ‚Afrika und die Kunst-Einblicke in deutsche Privatsammlungen‘ mit blauem Einband war ein großformatiges, dickes Werk mit ca. 500 Seiten und großen Farbabbildungen. Gezeigt und beschrieben wurden Werke aus verschiedenen Sammlungen, deren Provenienzen aber nicht erwähnt wurden. Ein recht neuer Ansatz war damals, dass neben traditioneller auch zeitgenössische Werke gezeigt wurden.

2022, also über 10

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Objekte in Museen haben mehrere Leben: Bevor sie ins Museum kamen, also in ihren Herkunftsländern und auf den Wegen in das Museum. Im Museum selber. Und manchmal auch in einer Nach-Museums-Zeit, wenn sie aus dem Museum heraus getauscht oder verkauft wurden. Spätestens durch die aktuelle Raubkunstdebatte steht die Erwerbsgeschichte ethnologischer Objekte im Mittelpunkt der Provenienzforschung, also ein Teil des ersten Lebens. Wie Stücke Museen wieder verlassen haben, darüber hat Markus

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Für Einsteiger in die Ägyptischer Kunst ist das Buch von Dorothea Arnold sicherlich hilfreich: Es fehlen aber – wohl aus Platzmangel – ausführliche bildbasierte Analysen/Beschreibungen, mit deren Hilfe man lernen kann, wie sich der Stil dieser Kunst im Zeitverlauf verändert hat.

Bietet ‚Das Münchner Buch der Ägyptischen Kunst‘, der Katalog zum Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst solch eine Hilfe zum Sehen lernen? Ich nehme mein Urteil vorweg: Ja, denn dieses reich bebilderte Buch ist ein

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Ich weiß nichts über die Kunst der Antike. Da aber bei wichtigen Messen wie BRAFA, Tefaf, Parcours des Mondes oder Bougogne Tribal Show Galerien für Tribal Art und antike Kunst nebeneinander ausstellen, habe ich beschlossen, in das Thema hineinzuschnuppern. Nur: womit beginnen?

Ein Einstieg könnte die Reihe von schmalen Büchern sein, die der C.H. Beck Verlag für 8,85 Euro anbietet. Sie haben etwas mehr als 100 Seiten und befassen sich mit Kunstepochen wie der griechischen und der römischen

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In der taz vom 11.5.2022 hat Sophie Laaß unter dem Titel 'Der maskierte Markt' einen Artikel über die Galerie Dogon in Berlin und den Markt für traditionelle außereuropäische Kunst veröffentlicht. In dem Beitrag kommt neben der Dogon-Galeristin Monika Edelmaier auch Andreas Schlothauer zu Wort. Zum Artikel

Nur durch den Titel konnte ich mir auf dieses Buch keinen Reim machen: „Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie“. Eine Ahnung bekam ich durch den Namen der Autorin: Sophie Schönberger ist Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht in Düsseldorf. Und so dachte ich, es würde primär um die rechtlichen Bedingungen von Restitution gehen. Da lag ich falsch.

Natürlich findet man in diesem Buch juristische Hintergründe, aber die werden bzgl. der Restitution

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Für den Focus ist die Sache klar: Im Artikel „Ausflugsziel Völkerschau: Als ganze Massen zu den „Freak-Shows“ und „Negerdörfern“ strömten“aus dem Jahr 2020 schreibt Armin Fuhrer zu den ‚Menschenzoos‘, die vor allem ab den 1870er Jahren u.a. in Deutschland veranstaltet wurden: „(Die Veranstalter…) … scheuten keine Kosten und Mühen, sondern schickten Agenten nach Afrika, Asien und Amerika, um dort ihre „Ausstellungsobjekte“ anzuheuern. Die Ureinwohner, die sich auf diese Weise locken ließen, hatten keine Ahnung,

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