Anfang Januar habe ich meinen 2025 Jahresrückblick auf den Markt für die afrikanische und ozeanische Kunst auf YouTube hochgeladen. Zum Video.
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Die Holländerinnen heißt der Roman, mit dem die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger 2025 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Da er am Amazonas spielt, ist er für diese Website von besonderem Interesse.
Inhalt
In indirekter Rede berichtet eine Schriftstellerin während einer Lesung von den Ereignissen einer Expedition im lateinamerikanischen Urwald. Sie war Teil eines Theaterprojekts, mit dem der Regisseur auf den Spuren der „Holländerinnen“ wandelt, um eine Art „hypnotischen Realismus“ zu
Candy Gourlay ist eine in London lebende philippinische Autorin. Ihr Roman Wild Song, ausgezeichnet mit dem Luchs-Preis für Kinder- und Jugendliteratur, erzählt von den Erlebnissen indigener Philippiner auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis.
Inhalt
Die 16‑jährige Luki ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Dorf der Bontoc in den Bergen der Philippinen. Ermutigt von ihrer verstorbenen Mutter, ihren eigenen Weg zu gehen, verbringt sie ihre Zeit lieber damit, Wildschweine zu jagen, als
Mathias Brodkorb, Journalist, SPD-Politiker und ehemaliger Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern, ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen. Er befasste sich u.a. mit der Erforschung rechtsextremistischer Ideologien und ist Kolumnist des Monats-Magazins Cicero.
In seinem 2025 erschienenen Buch „Postkoloniale Mythen – Auf den Spuren eines modischen Narrativs“ geht er dem Thema
John Parker, ehemaliger Professor für afrikanische Geschichte an der SOAS University of London, ist Herausgeber des Buches „Große Königreiche Afrikas – Von den Nubiern bis zu den Zulu“, das 2024 bei wbg Theis erschienen ist. Verschiedene Wissenschaftler beschreiben darin auf jeweils rund 30 Seiten die Entwicklung von neun afrikanischen Königreichen.
Inhalt
In seinem kurzen Vorwort gibt Sir David Adjaye das Hauptanliegen des Buches vor: Es will die afrikanischen Königreiche nicht mit Hilfe
„Kostbar geschmückt von Kopf bis Fuß“ lautet der Titel des mittlerweile dritten Buches von Peter Tichonow, in dem er seine Sammlung afrikanischer Objekte vorstellt. Diesmal widmet sich der Autor traditionellem Schmuck und Amuletten aus Afrika. Der Aufbau des Buches ist ähnlich wie bei den Vorgängern (Band 1; Band 2).
Inhalt
In einer kurzen Einführung beleuchtet Tichonow zu Beginn die Ursprünge des Körperschmucks, der bereits in der Steinzeit existierte. Die frühesten Beispiele afrikanischen Schmucks -
„An Bord mit Magellan“ heißt der neu aufgelegte Reisebericht von Antonio Pigafetta, der von 1519 bis 1522 an der ersten historisch belegten Weltumsegelung teilnahm. Er begleitete den Portugiesen Ferdinand Magellan, der mit fünf Schiffen für die Spanier Gewürzinseln entdecken sollte, und gehörte zu den wenigen Besatzungsmitgliedern, die am Ende mit einem Schiff zurückkehrten.
Der Bericht basiert auf den Tagebüchern Pigafelas und wurde von dem Magellan-Experten Christian Jostmann übersetzt und
Der in Boston lehrende deutsche Wissenschaftler Peter Probst geht in seinem Buch ‚Was ist afrikanische Kunst? Eine kurze Geschichte‘ der Frage nach, wie afrikanische Kunst vor allem im Westen, aber auch in Afrika selbst rezipiert wird.
Inhalt
Probst beginnt seine Reise im ersten Teil mit der Kolonialzeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Zunächst wurden Artefakte vor allem für ethnologische Museen gesammelt. Es gab einen ‚Wettlauf um Afrika‘ und seine Objekte, um neue
Ende Dezember habe ich meinen 2024 Jahresrückblick auf den Markt für die afrikanische und ozeanische Kunst auf YouTube hochgeladen. Zum Video.
Zur Ausstellung ‚Kolonialismus in den Dingen-Das Museum Fünf Kontinente und seine Bestände aus der Kolonialzeit‘ ist ein 184-seitiges Begleitbuch erschienen, das von Richard Hölzl herausgegeben wurde. In 14 Beiträgen und 4 kurzen “Nahaufnahmen“ werden die Themen der Ausstellung von verschiedenen Autoren durchaus kompetent und gut lesbar vertieft.
Dabei geht es um Themen wie die Art und Weise, wie die Objekte erworben wurden, die Dekontextualisierung von Objekten, die wirtschaftlichen
„Afrika in Mode - Luxus, Handwerk und textiles Erbe" heißt das reich bebilderte Buch des ghanaischen Autors Kwen Kwelu Nimo, das 2023 im Midas Verlag erschienen ist. Das Original stammt aus dem Jahr 2022. Der Autor zeichnet darin die Entwicklung der afrikanischen Mode nach. Er beginnt mit der traditionellen Vergangenheit, geht dann auf die ‚Generation Couture‘ Mitte der 1950er Jahre ein und endet mit den prägenden afrikanischen Modedesignern der Gegenwart.
Inhalt
Auf knapp 50 Seiten erzählt
„Im Namen der Tiere - Wie eine NGO weite Teile Afrikas beherrscht" heißt das 2024 erschienene Buch des preisgekrönten niederländischen Autors Olivier van Beemen, der zuvor die Aktivitäten von Heineken in Afrika dokumentiert hatte. Sein neues Buch ist aus zwei Gründen lesenswert: Zum einen, um einen kritischen Einblick in African Parks zu bekommen, eine NGO, die derzeit 22 Naturschutzgebiete in 12 afrikanischen Staaten verwaltet. Und zum anderen, um zu lernen, wie investigativer Journalismus
Der MIDAS-Verlag veröffentlicht in seiner Buchreihe ‚Art Essentials‘ in der Regel 176-seitige Einführungen zu Themen wie ‚Abstrakte Kunst‘, ‚Fotografie‘ oder ‚Frauen in der Kunst‘. Mit dem in dieser Reihe 2024 in deutscher Sprache erschienenen Werk ‚Afrikanische Kunst‘ ist der Autorin, der amerikanischen Kunsthistorikerin Suzanne Preston Blier, ein großer Wurf gelungen.
Inhalt
Im ersten Kapitel ‚Afrikanische Kunst erleben‘ gibt Blier einen Überblick, der vom 14. bis ins 20. Jahrhundert
Der Kemptener Sammler Peter Weis wird sein Buch 'Art of the Cameroon Grasslands' während des Parcours des Mondes 2024 am 12.9. in der Galerie von Bernard Dulon zwischen 17.00 und 19:00 vorstellen und signieren. Co-Autorin ist Bettina von Lintig, die Objektfotos stammen von Andreas Achmann. Es erscheint im Verlag 5 Continents.
Von Peter Tichonow ist der zweite Teil von ‚Tribal Art. Das vollendete Kunstschaffen schwarzafrikanischer Handwerker‘ erschienen, indem seine Sammlung dokumentiert wird. Der Aufbau und die Machart des Buches sind dem ersten Teil sehr ähnlich.
Tichonow beginnt mit einer kurzen Einführung in die materielle Kultur Afrikas. Dabei geht er auch kurz auf naturwissenschaftliche Methoden der Altersbestimmung ein und kommt zu dem Schluss: „Das ungefähre Alter der Exponate... kann mit
Von Bernhard Jäger, Künstler und langjähriger Sammler afrikanischer Kunst, ist ein neues Buch erschienen. 'Buchkunst, Flachware und Autobiografisches' zeigt Bernds künstlerische Entwicklung von frühen «Pseudoanatomien» bis zu den «Prototypen» von heute in Lithografien, Holzschnitten, Radierungen, Monotypien und Zeichnungen.
Der chinesische Paravent - Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam heißt ein Buch von Nicola Kuhn, Kunstredakteurin des Tagesspiegels. Es wurde 2024 veröffentlicht und in den Medien recht breit und positiv rezipiert. Die Autorin geht anhand von außereuropäischen Artefakten in deutschen (und einer österreichischen) Familien der Frage nach, wie und vor allem durch wen diese während der Kolonialzeit nach Deutschland kamen und wie heute damit umgegangen wird. Die Artefakte sind
In ‚Die Geschichte der Kunst‘ erzählt die Kunstkritikerin Charlotte Mullins von der Kunstgeschichte der Menschheit. Sie beginnt mit einer 17000 Jahre alten Bison-Skulptur aus Südfrankreich und endet bei zeitgenössischen Kunstschaffenden wie Al Wei Wei, die Kunst auch als Widerstand verstehen.
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Charlotte Mullins spannt einen Bogen über die verschiedenen Kunstepochen und versucht dabei, dem Zeitgeist folgend, sich von einer männlich geprägten, eurozentrischen Kunstbetrachtung zu lösen und auch
















