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2010 hatte Günter Kawik zusammen mit Dorina Hecht ein äußerst ambitioniertes Buch vorgestellt: ‚Afrika und die Kunst-Einblicke in deutsche Privatsammlungen‘ mit blauem Einband war ein großformatiges, dickes Werk mit ca. 500 Seiten und großen Farbabbildungen. Gezeigt und beschrieben wurden Werke aus verschiedenen Sammlungen, deren Provenienzen aber nicht erwähnt wurden. Ein recht neuer Ansatz war damals, dass neben traditioneller auch zeitgenössische Werke gezeigt wurden.

2022, also über 10

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Objekte in Museen haben mehrere Leben: Bevor sie ins Museum kamen, also in ihren Herkunftsländern und auf den Wegen in das Museum. Im Museum selber. Und manchmal auch in einer Nach-Museums-Zeit, wenn sie aus dem Museum heraus getauscht oder verkauft wurden. Spätestens durch die aktuelle Raubkunstdebatte steht die Erwerbsgeschichte ethnologischer Objekte im Mittelpunkt der Provenienzforschung, also ein Teil des ersten Lebens. Wie Stücke Museen wieder verlassen haben, darüber hat Markus

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Für Einsteiger in die Ägyptischer Kunst ist das Buch von Dorothea Arnold sicherlich hilfreich: Es fehlen aber – wohl aus Platzmangel – ausführliche bildbasierte Analysen/Beschreibungen, mit deren Hilfe man lernen kann, wie sich der Stil dieser Kunst im Zeitverlauf verändert hat.

Bietet ‚Das Münchner Buch der Ägyptischen Kunst‘, der Katalog zum Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst solch eine Hilfe zum Sehen lernen? Ich nehme mein Urteil vorweg: Ja, denn dieses reich bebilderte Buch ist ein

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Ich weiß nichts über die Kunst der Antike. Da aber bei wichtigen Messen wie BRAFA, Tefaf, Parcours des Mondes oder Bougogne Tribal Show Galerien für Tribal Art und antike Kunst nebeneinander ausstellen, habe ich beschlossen, in das Thema hineinzuschnuppern. Nur: womit beginnen?

Ein Einstieg könnte die Reihe von schmalen Büchern sein, die der C.H. Beck Verlag für 8,85 Euro anbietet. Sie haben etwas mehr als 100 Seiten und befassen sich mit Kunstepochen wie der griechischen und der römischen

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In der taz vom 11.5.2022 hat Sophie Laaß unter dem Titel 'Der maskierte Markt' einen Artikel über die Galerie Dogon in Berlin und den Markt für traditionelle außereuropäische Kunst veröffentlicht. In dem Beitrag kommt neben der Dogon-Galeristin Monika Edelmaier auch Andreas Schlothauer zu Wort. Zum Artikel

Nur durch den Titel konnte ich mir auf dieses Buch keinen Reim machen: „Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie“. Eine Ahnung bekam ich durch den Namen der Autorin: Sophie Schönberger ist Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht in Düsseldorf. Und so dachte ich, es würde primär um die rechtlichen Bedingungen von Restitution gehen. Da lag ich falsch.

Natürlich findet man in diesem Buch juristische Hintergründe, aber die werden bzgl. der Restitution

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Für den Focus ist die Sache klar: Im Artikel „Ausflugsziel Völkerschau: Als ganze Massen zu den „Freak-Shows“ und „Negerdörfern“ strömten“aus dem Jahr 2020 schreibt Armin Fuhrer zu den ‚Menschenzoos‘, die vor allem ab den 1870er Jahren u.a. in Deutschland veranstaltet wurden: „(Die Veranstalter…) … scheuten keine Kosten und Mühen, sondern schickten Agenten nach Afrika, Asien und Amerika, um dort ihre „Ausstellungsobjekte“ anzuheuern. Die Ureinwohner, die sich auf diese Weise locken ließen, hatten keine Ahnung,

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Screenshot: Dr. Mabuse, der Spieler

Kurz vor Jahreswechesel noch eine kleine Entdeckung: Als ich mir Fritz Langs 1922 entstandener Film Dr Mabuse, der Spieler angeschaut habe, gab es darin wirklich Kunst aus Afrika und Ozeanien zu sehen: Eine Figur von den Marquesas oder auch Skulpturen der Baule und der Fang. Sie sind zwar aus meiner Sicht Erfindungen, d.h. nicht für den authentischen Brauch bemacht, aber dennoch super spannend. Hierzu einige  Screenshots aus dem Film. Weiß jemand, was aus diesen 'Requisiten' wurde?

Nachtrag: Nachdem

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Ich gebe es zu: Akua’ba-‚Puppen‘ (Plural: Akua’ma) haben mich nie wirklich interessiert. Dies liegt vielleicht daran, dass ich diese Figuren mit den scheibenförmigen Köpfen einfach zu oft gesehen habe. Sie sind eine Ikone des traditionellen Afrikas und gehören wohl zu den Figuren, die auch Leute kennen, die sich nicht mit afrikanischer Kunst auskennen. Meine Einstellung hat sich aber durch das Buch ‚Akua’ba Asante - Wednesday Child‘ vollkommen geändert. Konzipiert und zum größten Teil

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Bereits aus dem Jahr 2012 stammt das Buch ‚Gefunden und Verloren‘ von Markus Schindlbeck, dem ehemaligen Leiter des Fachreferates „Ozeanien und Australien“ im Ethnologischen Museum von Berlin. Minutiös beschreibt er in einem nüchternen, aber lesbaren Stil, wie das Ethnologische Museum Berlin in den 1920er und 1930er Jahren Objekte vor allem aus der Südsee, teilweise aber auch aus Afrika durch 'Tausch, Abgabe und Verlust‘ verloren hat.

Dabei gibt Schindlbeck den Ursachen genügend Raum: Mehr oder

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Mein drittes Smartphone-Video zum Parcours des Mondes 2021 in Paris ist auf Dailymotion hochgeladen.

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