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Termin: 25.06.2021

Am 15 Juni hatte ich die Möglichkeit, die Vorbesichtigung Auktion African Tribal Art bei Hampel in München am 25.6.2021 zu filmen und auf YouTube zu stellen. Wie das Video zeigt, haben mich die Objekte teilweise etwas ratlos gemacht. EinigeTage später wurden dann auch einige Loste zurückgezogen. Zum Video. Zum Blätterkatalog mit dem ursprünglichen Angebot. Zum Online-Katalog ohne die zurückgezogenen Lose.

In Heiden im Appenzeller Land gibt es ein Museum mit einer Sammlung ethnografischer Objekte aus Indonesien, dem ehemaligen ‚Niederländisch-Indien‘. Wie die Sammlung in das Museum kam und was die Schweiz, die ja keine eigenen Kolonien hatte, mit Kolonialismus zu tun hat, darum geht es im Buch Ferne Welten - Fremde Schätze, herausgegeben von Andreas Zangger und Ralph Harb. Es ist die Begleitpublikation zur Sonderausstellung 2020 im Museum Heiden und - dies als Spoiler: Das Buch ist großartig!

Inhalt

Im

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Kleiner Bruder - Die Geschichte meiner Suche von Ibrahima Balde und Amets Arzallus handelt von der Suche des 1994 in Guinea geborenen Ibrahima Balde nach seinem jüngeren Bruder, entlang der Flüchtlingswege von Westafrika nach Europa. Der Spanier Arzallus hat aufgeschrieben was Balde erlebt hat, da dieser ‚keine Zeit hatte, schreiben zu lernen‘.

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Ibrahima Balde stammt aus armen, ländlichen Verhältnissen, kann aber immerhin 6 Jahre lang die Schule besuchen, weil er bei seinem Vater in

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Grüner Himmel, Blaues Gras. Farben ordnen Welten‘ heißt die Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung des Frankfurter Weltkulturen Museums, die noch bis zum 22.1.2022 gehen wird. Herausgegeben hat sie Matthias Claudius Hofmann, der Kustode für Ozeanien des Museums. Lohnt sich die Lektüre als Solitär, auch ohne dass man die Ausstellung gesehen hat? Als kleiner Spoiler: Ja, auf alle Fälle!

Inhalt

Das Buch beleuchtet ‚das Phänomen Farbe aus verschiedenen und interdisziplinären

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Die ZDF-Kultursendung "aspekte" widmet sich am Freitag, 7. Mai 2021, 23.30 Uhr, dem Thema koloniale Raubkunst. Die Sendung mit dem Titel: "Alles muss raus – Rückgabe kolonialer Schätze" ist schon ab 21.00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar. Zur Sendung in der Mediathek.

Pressemitteilung:

Der Historiker und Autor Götz Aly enthüllt in "aspekte" die koloniale Raubgeschichte des berühmten Südseebootes von der Insel Luf und Verstrickungen seiner eigenen Familie in die deutsche Kolonialgeschichte.

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Mich ‚Spätgeborenen‘, der sich erst sein Ende der 1990er Jahren für die traditionelle afrikanische Kunst interessiert, traf die Debatte um die Restitution afrikanischer Kulturgüter vor 2 bis 3 Jahren recht unvermittelt. In Afrikas Kampf um seine Kunst - Geschichte einer postkolonialen Niederlage‘ beschreibt Bénédicte Savoy, die Medien-Ikone der Debatte um die Restitution afrikanischer Objekte, akribisch, dass und wie dieses Thema bereits ab den 1960ern bis in die 1980er Jahre diskutiert wurde

Inhalt

Ein

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Der 1988 verstorbene Nikolaas ‚Niko‘ Tinbergen war ein herausragender Verhaltensbiologe, der 1973 zusammen mit Konrad Lorenz und Karl von Frisch mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Noch vor seiner Zeit als Professor in Leiden und Oxford hielt er sich zusammen mit seiner Frau Elisabeth Amélie ‚Lis‘ 1932-1933 im südöstlichen Grönland bei den Inuit auf - zu einer Zeit als diese Dänische Kolonie noch weitestgehend abgeschottet war. Sein Reisebericht ‚Eskimoland-Ein Bericht aus der Arktis‘, der

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Meine kurze englische Videobesprechung von David Zemaneks zweisprachigem Buch 'Transitionale Kunst der Tikar aus Kamerun' habe ich auf YouTube hochgeladen. Zum Video.

Das Buch mit seinen 56 Seiten ist als Book on Demand für 50 Euro u.a. bei meinen Affiliate-Partnern verfügbar: Hugendubel und Lehmanns. Beim Klicken auf einen der Links wird ein Cookie gesetzt. 

Auf YouTube gibt es mein ausführliches Gespräch mit Regula Tschumi zu Ihrem Buch über 'Atta Oko Addo', Pionier der figurativen Sargkunst der Ga in Ghana und Schöpfer faszinierender Zeichnungen zu seiner spirituellen Welt und der der Ga. Zum Video. Zum Affiliate-Link zum Bestellen des Buches in Deutsch bei Lehmanns

Der englische Historiker H. Glenn Penny setzt sich seinem Buch Im Schatten Humboldts mit dem Untertitel ‚Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie‘ aus dem Jahr 2019 mit der deutschen ethnologischen Forschung auseinander und beschreibt, wie die Sammlungen in den deutschen Museen entstanden sind. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Berliner Museum.

Inhalt

In seiner Geschichte der deutschen Ethnologie befasst sich Penny in einer ausführlichen Einführung mit Albert Bastian, dem

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Museen sollen Geschichten über und mit Hilfe von Objekte/n erzählen, über Ereignisse, Kulturen, Vergangenes berichten. Neil MacGregor versuchte sogar nichts weniger als ‚die ganze Geschichte der Welt in 100 Objekten‘. Für die Australische Autorin Alice Proctor gehen solche Ansätze nicht weit genug. Sie sind ihrer Meinung zu einseitig und zu sehr geprägt von dem westlich-zentrierten Blick. In ‚The Whole Picture - The colonial story of the art in our museums & why we need to talk about it‘,

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Auf Zeitgeschichte | Online  wurde  das Dossier von Sophie Genske (Hg.), Restitution und Postkolonialismus. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Debatten der Gegenwart,  Februar 2021, veröffentlicht. Zum Dossier.

Es enthält Beiträge von Gabriele Metzler (HU Berlin), Bénédicte Savoy (TU Berlin), Nelson Adebo Abiti (Uganda National Museum), Thomas Laely (Ethnographisches Museum der Universität Zürich), Ellen Pupeter (Graduiertenkolleg "Identität und Erbe"), Lars Müller (PEASE-Projekt), Aleida Assmann

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Walter Egeter hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Fernsehkrimi 'München Mord - Der Letzte seiner Art'' eine Wohnung mit Tribal art zu sehen sei. Tatsächlich zeigt der Film, der am 13.2.2021 im ZDF ausgestrahlt wurde, Teile der Sammlung eines bekannten Münchner Sammlers, nämlich Andreas Achmann. Dazu einige Screenshots aus dem Film:

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Ich habe mir mal angeschaut, wie viele  Abonnenten deutsche Museums-Kanäle auf YouTube haben. Der deutsche Museums-YouTube-Kanal mit den meisten Abonnenten ist das Deutsche Panzermuseum mit über 60.000 Abonnenten (hat auch den Publikumspreis beim DigaMus-Award erhalten). Zum Vergleich: Deutsches Museum München, knapp über 10.800; Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2080. Und die ethnologischen Museen? Humboldt Forum 819; MARKK in Hamburg 222; Linden-Museum in Stuttgart 201; Museum Fünf

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Er gehört zu den meist gesehenen frühen ethnologischen Filmen, da er auch seinen Weg zu YouTube gefunden hat: „Buschmann spricht in einen Phonographen“. Zu sehen und zu hören ist ein Afrikaner, der mit weiten Armbewegungen in den Trichter eines Phonographen spricht. (Zum Video)

Aufgenommen wurde das Dokument 1908 in der Kalahari von Rudolf Pöch. Der Österreichische Arzt und Anthropologe wurde bis in die 1980er Jahre in Österreich für seine Forschungen in Afrika und als Medienpionier

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