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Die ZDF-Kultursendung "aspekte" widmet sich am Freitag, 7. Mai 2021, 23.30 Uhr, dem Thema koloniale Raubkunst. Die Sendung mit dem Titel: "Alles muss raus – Rückgabe kolonialer Schätze" ist schon ab 21.00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar. Zur Sendung in der Mediathek.

Pressemitteilung:

Der Historiker und Autor Götz Aly enthüllt in "aspekte" die koloniale Raubgeschichte des berühmten Südseebootes von der Insel Luf und Verstrickungen seiner eigenen Familie in die deutsche Kolonialgeschichte.

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Mich ‚Spätgeborenen‘, der sich erst sein Ende der 1990er Jahren für die traditionelle afrikanische Kunst interessiert, traf die Debatte um die Restitution afrikanischer Kulturgüter vor 2 bis 3 Jahren recht unvermittelt. In Afrikas Kampf um seine Kunst - Geschichte einer postkolonialen Niederlage‘ beschreibt Bénédicte Savoy, die Medien-Ikone der Debatte um die Restitution afrikanischer Objekte, akribisch, dass und wie dieses Thema bereits ab den 1960ern bis in die 1980er Jahre diskutiert wurde

Inhalt

Ein

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Der 1988 verstorbene Nikolaas ‚Niko‘ Tinbergen war ein herausragender Verhaltensbiologe, der 1973 zusammen mit Konrad Lorenz und Karl von Frisch mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Noch vor seiner Zeit als Professor in Leiden und Oxford hielt er sich zusammen mit seiner Frau Elisabeth Amélie ‚Lis‘ 1932-1933 im südöstlichen Grönland bei den Inuit auf - zu einer Zeit als diese Dänische Kolonie noch weitestgehend abgeschottet war. Sein Reisebericht ‚Eskimoland-Ein Bericht aus der Arktis‘, der

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Meine kurze englische Videobesprechung von David Zemaneks zweisprachigem Buch 'Transitionale Kunst der Tikar aus Kamerun' habe ich auf YouTube hochgeladen. Zum Video.

Das Buch mit seinen 56 Seiten ist als Book on Demand für 50 Euro u.a. bei meinen Affiliate-Partnern verfügbar: Hugendubel und Lehmanns. Beim Klicken auf einen der Links wird ein Cookie gesetzt. 

Auf YouTube gibt es mein ausführliches Gespräch mit Regula Tschumi zu Ihrem Buch über 'Atta Oko Addo', Pionier der figurativen Sargkunst der Ga in Ghana und Schöpfer faszinierender Zeichnungen zu seiner spirituellen Welt und der der Ga. Zum Video. Zum Affiliate-Link zum Bestellen des Buches in Deutsch bei Lehmanns

Der englische Historiker H. Glenn Penny setzt sich seinem Buch Im Schatten Humboldts mit dem Untertitel ‚Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie‘ aus dem Jahr 2019 mit der deutschen ethnologischen Forschung auseinander und beschreibt, wie die Sammlungen in den deutschen Museen entstanden sind. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Berliner Museum.

Inhalt

In seiner Geschichte der deutschen Ethnologie befasst sich Penny in einer ausführlichen Einführung mit Albert Bastian, dem

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Museen sollen Geschichten über und mit Hilfe von Objekte/n erzählen, über Ereignisse, Kulturen, Vergangenes berichten. Neil MacGregor versuchte sogar nichts weniger als ‚die ganze Geschichte der Welt in 100 Objekten‘. Für die Australische Autorin Alice Proctor gehen solche Ansätze nicht weit genug. Sie sind ihrer Meinung zu einseitig und zu sehr geprägt von dem westlich-zentrierten Blick. In ‚The Whole Picture - The colonial story of the art in our museums & why we need to talk about it‘,

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Auf Zeitgeschichte | Online  wurde  das Dossier von Sophie Genske (Hg.), Restitution und Postkolonialismus. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Debatten der Gegenwart,  Februar 2021, veröffentlicht. Zum Dossier.

Es enthält Beiträge von Gabriele Metzler (HU Berlin), Bénédicte Savoy (TU Berlin), Nelson Adebo Abiti (Uganda National Museum), Thomas Laely (Ethnographisches Museum der Universität Zürich), Ellen Pupeter (Graduiertenkolleg "Identität und Erbe"), Lars Müller (PEASE-Projekt), Aleida Assmann

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Walter Egeter hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Fernsehkrimi 'München Mord - Der Letzte seiner Art'' eine Wohnung mit Tribal art zu sehen sei. Tatsächlich zeigt der Film, der am 13.2.2021 im ZDF ausgestrahlt wurde, Teile der Sammlung eines bekannten Münchner Sammlers, nämlich Andreas Achmann. Dazu einige Screenshots aus dem Film:

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Ich habe mir mal angeschaut, wie viele  Abonnenten deutsche Museums-Kanäle auf YouTube haben. Der deutsche Museums-YouTube-Kanal mit den meisten Abonnenten ist das Deutsche Panzermuseum mit über 60.000 Abonnenten (hat auch den Publikumspreis beim DigaMus-Award erhalten). Zum Vergleich: Deutsches Museum München, knapp über 10.800; Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2080. Und die ethnologischen Museen? Humboldt Forum 819; MARKK in Hamburg 222; Linden-Museum in Stuttgart 201; Museum Fünf

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Er gehört zu den meist gesehenen frühen ethnologischen Filmen, da er auch seinen Weg zu YouTube gefunden hat: „Buschmann spricht in einen Phonographen“. Zu sehen und zu hören ist ein Afrikaner, der mit weiten Armbewegungen in den Trichter eines Phonographen spricht. (Zum Video)

Aufgenommen wurde das Dokument 1908 in der Kalahari von Rudolf Pöch. Der Österreichische Arzt und Anthropologe wurde bis in die 1980er Jahre in Österreich für seine Forschungen in Afrika und als Medienpionier

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Diese Szene in dem Megablockbuster Black Panther war für viele ein Gamechanger: Der Ex-Soldat und zukünftige König von Wakanda (wenn auch nur für eine kurze Zeit) Killmonger steht in einem britischen Museum vor einer Vitrinen mit Artefakten aus Afrika und möchte eines an sich nehmen. Als der Museumsdirektor daraufhin erwidert, es sei nicht zum Verkauf, antwortet Killmonger: “How do you think your ancestors got these? Do you think they paid a fair price? Or did they take it… like they took

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Der 1943 in Mannheim geborene Ethnologe und Kulturhistoriker Hans Peter Duerr beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Religion und naturreligiösen Traditionen. Sein vor 5 Jahren erschienenes Buch ‚Die dunkle Nacht der Seele – Nahtod-Erfahrungen und Jenseitsreisen‘ fand breite Beachtung.

Sein neuestes Werk ‚Diesseits von Eden - Über den Ursprung der Religion‘ sieht Duerr in seinem Vorwort als eine Art Fortsetzung und Ergänzung zu seinem letzten Werk. Dies ist eine Untertreibung: Diesseits von Eden

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Seit letzter Woche gibt es die "Sammlung digital" des Linden-Museums in Stuttgart, eine gut gemachte Datenbank, bei der im Moment ca. 2.000 Objekte digital erfasst wurden. Wie das Museum auf einer Online-Pressekonferenz am 30.11.2020 mitgeteilt hat, hat man dabei versucht, so sorgfältig wie möglich vorzugehen: So hat man sich nicht auf die alten Texte und Eintragungen verlassen, sondern sie neu geschrieben. Damit will man zum einen Ungenauigkeiten und Diskriminierung (v.a. in der Sprache)

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Auf 3sat laufen am 28.11. und am 12.12.2020 zwei Kulturdokus über das Humboldt Forum, die über die 3sat-Mediathek ein Jahr lang verfügbar sein werden. Zumindest im ersten tritt auch Andreas Schlothauer auf und wird die Kunst&Kontext gezeigt:

Samstag, 28. November, 19.20 Uhr : Bedrohte Schätze im Depot  - Die dunklen Flecken großer Museen und kleiner Sammlungen (Zum Film in der 3sat-Mediathek)

Dokumentation von Frank Vorpahl

Millionen von exotischen Objekten gelangten im Kolonialzeitalter auch in

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