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Seit letzter Woche gibt es die "Sammlung digital" des Linden-Museums in Stuttgart, eine gut gemachte Datenbank, bei der im Moment ca. 2.000 Objekte digital erfasst wurden. Wie das Museum auf einer Online-Pressekonferenz am 30.11.2020 mitgeteilt hat, hat man dabei versucht, so sorgfältig wie möglich vorzugehen: So hat man sich nicht auf die alten Texte und Eintragungen verlassen, sondern sie neu geschrieben. Damit will man zum einen Ungenauigkeiten und Diskriminierung (v.a. in der Sprache)

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Auf 3sat laufen am 28.11. und am 12.12.2020 zwei Kulturdokus über das Humboldt Forum, die über die 3sat-Mediathek ein Jahr lang verfügbar sein werden. Zumindest im ersten tritt auch Andreas Schlothauer auf und wird die Kunst&Kontext gezeigt:

Samstag, 28. November, 19.20 Uhr : Bedrohte Schätze im Depot  - Die dunklen Flecken großer Museen und kleiner Sammlungen (Zum Film in der 3sat-Mediathek)

Dokumentation von Frank Vorpahl

Millionen von exotischen Objekten gelangten im Kolonialzeitalter auch in

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Die sehr gute Dokumentation 'Das Auge Afrikas' über den deutschen Fimpionier Hans Schomburgk gibt es auf YouTube. Es beschreibt mit tollem Filmaterial den Wandel von Schomburgk vom Großwildjäger, Ende des 19. Jhd., über seine Arbeit als Filmer in Afrika, mit Filmen, die koloniales Denken unterstützen, bs hin zum Tierschützer und Filmer gegen Rassismus. U.a. sehr frühe Aufnahmen bei einem Frauenbund in Liberia.  Zum Video.  

Vor 4 Jahren hatte ich ein über eine Stunde langes Video von Claus Bielefeld über seine Reise im südlichen Äthiopien zur internen Verwendung auf YouTube gestellt. Jetzt hat mich YouTube informiert, dass der Film eine Altersbeschränkung bekommen hat, also nichts für Kinder ist. Auf Nachfragen gab YutTube immerhin an, dass das Video nicht gelöscht wird, die Altersbeschränkung aber bleibt: "After further review, we've determined that while your video does not violate our Community Guidelines, it

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Geradezu euphorische Kritiken hat ‚Meine Schwester. Die Serienmörderin‘, der 2017 erschienene Roman der Nigerianischen Autorin Oyinkan Braithwaite in der englischsprachigen Welt erhalten: Angesehene Medien wie die Washington Post oder The Guardian überschlugen sich geradezu vor Lob und feiern den ‚Thriller‘ (?) als bösartig-komisch und mit seinem beiläufigen Feminismus als äußerst zeitgemäß. Und auch in Deutschland begeistert das preisgekrönte, in 30 Sprachen übersetzte Werk Kritiker, wie ein

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2019 hat der deutsche Historiker Michael Zeuske die zweite Auflage des ‚Handbuch Geschichte der Sklaverei‘ veröffentlicht. Es sind über 1400 Seiten, an denen sich Andreas Schlothauer im Tagesspiegel abgearbeitet hat. Wer es - wie ich - kürzer möchte, der kann zu Zeuskes Buch ‚Sklaverei. Eine Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis heute’ aus dem Jahr 2018 mit 303 Seiten greifen. Lohnt sich die Lektüre?

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Als Nestbeschmutzer wurde Uwe Timm beschimpft, als 1978 sein Roman „Morenga“ erschien. Timm machte darin deutlich, dass die damals noch häufig verklärte deutsche Kolonialzeit in Deutsch-Südwestafrika keine heile Welt war, in der man Afrikanern half, am deutschen Wesen zu genesen und sie mit Religion und Tugenden wie Fleiß und Kultur beglückte. Vielmehr sei sie geprägt gewesen von Rassismus, Ausbeutung, Gewalt und von deutschen Soldaten, die nicht sehr ehren- oder heldenhaft waren.

Der

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Heute ist sie fast vergessen: Die Forschungsexpedition der drei Bayerischen Brüder Schlagintweit, die diese zwischen 1854 und 1857 bis nach Indien, Tibet und auf den Himalaya brachte. Den Erdmagnetismus sollten sie erforschen und so viele Erkenntnisse und Material und Bilder wie möglich sammeln. Inwieweit die Expedition auch zu Spionagezwecken für die britische Ostindien-Kompanie gedient hatte, dem Auftraggeber, ist bis heute nicht vollständig klar. Ein großer Fürsprecher der Expedition war

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Von der „dunklen Seite des Kunstmarktes“ berichten Stefan Koldehoff und Tobias Timm in ihrem 2020 im Galiani Verlag erschienenen Buch ‚Kunst und Verbrechen‘. Es ist ein Thema, das den beiden Autoren, Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk, Timm Autor für die ZEIT, vertraut ist: Sie haben bereits das preisgekrönte Werk ‚Falsche Bilder, echtes Geld‘ zum Fall Beltracchi veröffentlicht.

In ihrem neuen Buch behandeln sie das Thema Verbrechen und Kunst sehr breit. In der Einführung

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