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Geradezu euphorische Kritiken hat ‚Meine Schwester. Die Serienmörderin‘, der 2017 erschienene Roman der Nigerianischen Autorin Oyinkan Braithwaite in der englischsprachigen Welt erhalten: Angesehene Medien wie die Washington Post oder The Guardian überschlugen sich geradezu vor Lob und feiern den ‚Thriller‘ (?) als bösartig-komisch und mit seinem beiläufigen Feminismus als äußerst zeitgemäß. Und auch in Deutschland begeistert das preisgekrönte, in 30 Sprachen übersetzte Werk Kritiker, wie ein

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Im August 2020 ist die zweite Auflage des Buchs "Raubkunst" Wirklich geraubt? von Karl-Ferdinand Schädler zum Preis von 24,80 Euro erschienen. Schädler hat es u.a. um einen Kapitel über den Biafra-Krieg erweitert. Es gibt nun eine deutsche, eine englische und eine französische Fassung. Zur meiner Besprechung der ersten Auflage in about africa. Kontaktformular Panterra Verlag.

2019 hat der deutsche Historiker Michael Zeuske die zweite Auflage des ‚Handbuch Geschichte der Sklaverei‘ veröffentlicht. Es sind über 1400 Seiten, an denen sich Andreas Schlothauer im Tagesspiegel abgearbeitet hat. Wer es - wie ich - kürzer möchte, der kann zu Zeuskes Buch ‚Sklaverei. Eine Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis heute’ aus dem Jahr 2018 mit 303 Seiten greifen. Lohnt sich die Lektüre?

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Als Nestbeschmutzer wurde Uwe Timm beschimpft, als 1978 sein Roman „Morenga“ erschien. Timm machte darin deutlich, dass die damals noch häufig verklärte deutsche Kolonialzeit in Deutsch-Südwestafrika keine heile Welt war, in der man Afrikanern half, am deutschen Wesen zu genesen und sie mit Religion und Tugenden wie Fleiß und Kultur beglückte. Vielmehr sei sie geprägt gewesen von Rassismus, Ausbeutung, Gewalt und von deutschen Soldaten, die nicht sehr ehren- oder heldenhaft waren.

Der

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Heute ist sie fast vergessen: Die Forschungsexpedition der drei Bayerischen Brüder Schlagintweit, die diese zwischen 1854 und 1857 bis nach Indien, Tibet und auf den Himalaya brachte. Den Erdmagnetismus sollten sie erforschen und so viele Erkenntnisse und Material und Bilder wie möglich sammeln. Inwieweit die Expedition auch zu Spionagezwecken für die britische Ostindien-Kompanie gedient hatte, dem Auftraggeber, ist bis heute nicht vollständig klar. Ein großer Fürsprecher der Expedition war

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Von der „dunklen Seite des Kunstmarktes“ berichten Stefan Koldehoff und Tobias Timm in ihrem 2020 im Galiani Verlag erschienenen Buch ‚Kunst und Verbrechen‘. Es ist ein Thema, das den beiden Autoren, Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk, Timm Autor für die ZEIT, vertraut ist: Sie haben bereits das preisgekrönte Werk ‚Falsche Bilder, echtes Geld‘ zum Fall Beltracchi veröffentlicht.

In ihrem neuen Buch behandeln sie das Thema Verbrechen und Kunst sehr breit. In der Einführung

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Foto Online-Sammlung Freiburg Museum Natur und Mensch

Während der Corona-Krise sind in Deutschland ja die Museen geschlossen. Damit gewinnen digitale Angebote an Bedeutung. Daher habe ich fast 20 deutsche Museen mit ethnologischen Sammlungen angefragt, welche von der Öffentlichkeit nutzbaren Online-Angebote Sie derzeit bzgl. der außereuropäischen Kunst und Kultur anbieten. Die Rückmeldungen finden Sie hier. Es gibt ein breites Spektrum von Datenbanken über Kochbücher bis hin zu Podcasts.

Info: Ergänzt am 8.4 um ein Angebot aus Stuttgart und am

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Ich habe weitere mit dem Smartphone gedrehte Videos auf YouTube hochgeladen:

Susan Vogel beschreibt sie in ihrem wirkmächtigen Buch ‚African Explores‘ aus dem Jahr 1994 als ‚New Functional Art‘: die faszinierenden figurativen Särge aus Ghana, die nicht nur auf dem Kunstmarkt für Aufsehen sorgen, sondern auch in Ghana bei Beerdigungen verwendet werden. Und sie sieht sie als Erfindung des Schreiners Kane Kwei (1925-1992) aus den 1970er Jahren.

Mit solchen Fehlzuschreibungen räumt Regula Tschumi in ihrem wunderbar bebilderten Buch ‚Verborgene Kunst - Die figürlichen

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Ist das ein schönes Buch! In ‚Die Welt in der Wunderkammer‘ zeigen Alexandre Galand und Delphine Jacquot, wie Wissensdurst, Neugierde und die Faszination für das Fremde, das Mystische und auch der Erschreckende seit 500 Jahren zu wunderlichen Kuriositätenkabinetten geführt hat und wie sich diese über die Jahrhunderte verändert haben.

Im Mittelpunkt stehen 4 ausklappbare, großformatige Zeichnungen (das Buch ist 39 cm hoch!), die jeweils eine prototypische Wunderkammer einer bestimmten Epoche darstellen.

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“Mr. Livingstone I presume” waren die Worte von Henry Morton Stanley, als er den schottischen Afrikaforscher David Livingstone in Afrika 'fand'. Es ist wohl die bekannteste Episode aus der Zeit, als Forscher versuchten, Afrika zu „entdecken“ und beispielsweise die Quellen des Nils erforschten: 

In „Aus der Dunkelheit strahlendes Licht“ berichtet die simbabwische Schriftstellerin Petina Gappah von einer anderen, weniger bekannten, wahren Geschichte um Livingstone: Nach seinem Tod beschloss seine

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www.about-africa.de hat jetzt einen Ableger auf YouTube: Der Kanal about-africa. Mein erster Videoversuch, gedreht mit Smartphone, quasi zum Üben - ich habe noch nie ein Video gedreht - zeigt mein Zimmer voller Tribal Art-Objekte. Falls Interesse an Filmen von echten Tribal Art Ereignissen besteht, werde ich demnächst lohnendere Objekte filmen. Zum Video in Denglish: https://www.youtube.com/watch?v=qTv-nMSIqMk&t=1s 

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