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Besprechungen, -empfehlungen, -ankündigungen etc. von Büchern, Publikationen, Multimedia, Lesestoff. Internetfundsachen. Stichworte "Wissen und Bildung".

Susan Vogel beschreibt sie in ihrem wirkmächtigen Buch ‚African Explores‘ aus dem Jahr 1994 als ‚New Functional Art‘: die faszinierenden figurativen Särge aus Ghana, die nicht nur auf dem Kunstmarkt für Aufsehen sorgen, sondern auch in Ghana bei Beerdigungen verwendet werden. Und sie sieht sie als Erfindung des Schreiners Kane Kwei (1925-1992) aus den 1970er Jahren.

Mit solchen Fehlzuschreibungen räumt Regula Tschumi in ihrem wunderbar bebilderten Buch ‚Verborgene Kunst - Die figürlichen

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Ist das ein schönes Buch! In ‚Die Welt in der Wunderkammer‘ zeigen Alexandre Galand und Delphine Jacquot, wie Wissensdurst, Neugierde und die Faszination für das Fremde, das Mystische und auch der Erschreckende seit 500 Jahren zu wunderlichen Kuriositätenkabinetten geführt hat und wie sich diese über die Jahrhunderte verändert haben.

Im Mittelpunkt stehen 4 ausklappbare, großformatige Zeichnungen (das Buch ist 39 cm hoch!), die jeweils eine prototypische Wunderkammer einer bestimmten Epoche darstellen.

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“Mr. Livingstone I presume” waren die Worte von Henry Morton Stanley, als er den schottischen Afrikaforscher David Livingstone in Afrika 'fand'. Es ist wohl die bekannteste Episode aus der Zeit, als Forscher versuchten, Afrika zu „entdecken“ und beispielsweise die Quellen des Nils erforschten: 

In „Aus der Dunkelheit strahlendes Licht“ berichtet die simbabwische Schriftstellerin Petina Gappah von einer anderen, weniger bekannten, wahren Geschichte um Livingstone: Nach seinem Tod beschloss seine

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www.about-africa.de hat jetzt einen Ableger auf YouTube: Der Kanal about-africa. Mein erster Videoversuch, gedreht mit Smartphone, quasi zum Üben - ich habe noch nie ein Video gedreht - zeigt mein Zimmer voller Tribal Art-Objekte. Falls Interesse an Filmen von echten Tribal Art Ereignissen besteht, werde ich demnächst lohnendere Objekte filmen. Zum Video in Denglish: https://www.youtube.com/watch?v=qTv-nMSIqMk&t=1s 

Petra Schütz und Detlef Linse haben 2019 insgesamt sieben Wochen lang ihre Recherchen in Burkina Faso zu den Lobi fortgesetzt und ihre erstklassige Bilddatenbank zu Schnitzern dieses Volkes erweitert. Die neu eingestellten Fotos mit Schwerpunkt Puguli gibt es unter diesen Links: 

 http://www.schuetz-linse.de/pays_lobi_2019x_puguli_und_dyan_i.html

http://www.schuetz-linse.de/pays_lobi_2019x_puguli_und_dyan_ii.html

http://www.schuetz-linse.de/pays_lobi_2019x_birifor.html

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Der Comic ‚Salzhunger‘ von Matthias Gnehm, der vom schmutzigen Rohstoffhandel in Nigeria handelt, macht es einem nicht leicht.

Die Hauptperson Arno Beder taugt weder als Identifikationsfigur noch interessiert man sich wirklich für ihn, er lässt kühl.

Dies liegt zum einen an seinem Verhalten: Er agiert die meiste Zeit wie somnambul mit seinen großen, von Schlaflosigkeit gezeichneten Pupillen und lässt sich über weite Strecken von der Handlung treiben. Der Grund für seine Schockstarre: Seine

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Was Moritz Holfelder in seinem Buch ‚Unser Raubgut‘ (zum meiner Buchbesprechung) als Untertitel versprach, aber wegen der Bravheit des Buches und der Schere in seinem Kopf nicht einhalten konnte, das ist Karl-Ferdinand Schaedlers neues Buch “‚Raubkunst‘ Wirklich geraubt?“: Eine Streitschrift. Der 89-jährige Doyen der traditionellen afrikanischen Kunst in Deutschland muss sich nicht anbiedern, braucht keine Befindlichkeiten zu beachten (oder um Forschungsgelder zu buhlen), sondern kann

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Das KulturForum Starnberg bietet die Veranstaltungsreihe "Afrika im Aufbruch". Neben Filmen aus afrikanischen Ländern, die im Kino Breitwand in Starnberg gezeigt werden, gibt es im Bayerischen Hof Starnberg Vorträge. Die Veranstaltungen sind immer an Sonntag um 11.00. Am 17.11.2019 spricht Moritz Holfelder, basierend auf seinem Buch, über "Unser Raubgut-zur kolonialen Debatte", Rebekka Habermas begibt sich am 1. Dezember auf "Spurensuche Kolonialgeschichte - Von Togo bis Bayern". Zum Programm.

"Unser Raubgut - Eine Streitschrift zur kolonialen Debatte" von Moritz Holfelder

Die Schere im Kopf 

Man muss beim Lesen des Buches ‚Unser Raubgut‘ im Hinterkopf haben, wie der 60-jährige Autor Moritz Holfelder seine schönen Filmkritiken auf BR2 vorträgt: Mit jung klingender, allerdings fast monotoner Stimme ohne größere Emotionen. Genauso ist der ruhige Schreibduktus seines Buches ‚Unser Raubgut‘, das eben etwas nicht ist: “Eine Streitschrift zur kolonialen Debatte“, wie der Untertitel

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Reise in die innere Finsternis

Jemand Großes wollte Mademba Diop werden, als er beschloss in den Krieg nach Europa zu ziehen, den ersten Weltkrieg. Von Gandiol im Senegal wegzukommen und als französischer Staatsbürger zurückzukehren. reich zu werden und seine Mutter den maurischen Reitern abzukaufen.

Als Mademba grausam auf dem Schlachtfeld in Frankreich stirbt, zerbricht etwas in seinem Seelenbruder (Frère d’âme lautet das Buch im Original) Alfa Ndiaye, der ihn seit der Kindheit begleitet. Ndiaye

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Termin: 19.06.2019

Am kommenden Mittwoch, den 19. Juni um 21:50 Uhr wird der neue Film Verkaufte Götter von Peter Heller auf Arte ausgestrahlt. Es ist die deutlich erweitere und überarbeitete Fassung seines Films 'Markt der Masken'.

Zum Pressetext: "Der Markt für traditionelle afrikanische Kunst boomte lange Zeit. Alte Kunst aus Afrika war eine beliebte Geldanlage.Die Sammler reizte an Masken und Kultgegenständen immer schon das ungewöhnlich Andersartige. Jetzt kommt dieser Markt zum Erliegen. Sammler und

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Mit ihrem  zweisprachigen (Deutsch, Englisch) Buch YAKA-Power Figures haben Nina und  Henricus Simonis in vielerlei Hinsicht alles richtig gemacht:

  • Mit eindrucksvollen Fotografien werden die skulptural äußerst spannenden Figuren dieses Volkes aus dem Südwesten des Kongo gefeiert und gezeigt, welche Power in den zumeist nur zwischen 10 und 25 cm großen Objekten steckt. Man bekommt einfach Lust, nach Düsseldorf in die Galerie Simonis zu fahren und sich die kleinen Kunstwerke anzuschauen und das

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Wer von traditioneller afrikanischer Kunst spricht, hat zumeist Masken und Skulpturen vor Augen, kaum aber Gebrauchsgegenstände – abgesehen vielleicht von Türen, Webrollenhaltern und Nackenstützen. Dies ist bedauerlich, zeigt sich doch in Alltagsgegenständen häufig ein wesentliches Stilprinzip traditioneller afrikanischer Werke: Sie sind in hohem Maße stilisiert, weisen beispielsweise häufig abstrakt-reduzierte Formen auf. Der berühmte Bildhauer Constantin Brancusi meinte einmal: „Einfachheit ist kein

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Bei einem Buch mit dem Titel „Mariem Hassan – Die unbeugsame Stimme (der Westsahara)“, 2018 im Frieling-Verlag erschienen, habe ich mir zwei mögliche Schwerpunkte erhofft. Entweder ein tief gehendes Portrait der großen, 2015 verstorbenen Sängerin, das ihr Leben, vor allem jedoch ihre Gedanken- und Gefühlwelt dem Leser nahe bringt. Und/oder eine Analyse des Westsahara-Konflikts, bei dem das sahraurische Volk heute noch in Algerien in Flüchtlingslagern lebt und das Ansinnen nach Selbstbestimmung immer wieder

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Victor Teodorescu von Christie's hat einen lesenswerten 'Guide' für den "neuen Sammler" von ozenanischer Kunst geschrieben. Zum Text.

Der Text kommt natürlich zum richtigen Zeitpunkt, weil Christie's am 10. April 2018 in Paris eine Versteigerung mit sehr gutem Material vor allem aus Ozeanien durchführt. Zur Auktion.

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