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Wie von mir erwartet hat die Sotheby's Auktion Arts d’Afrique, d’Océanie, d’Indonésie et des Amériques nicht wirklich überzeugt, da nur 45% der Objekte verkauft wurden, die ca. 840.000 Euro (incl. Premium, meine Rechnung) generierten. Am teuersten ging die Turamarubi Figur aus PNG weg. Sie erreichte 225.000 Euro, also die untere Schätzung. Zu den Ergebnissen.

Die Tribal Art-Objekte bei Quittenbaum am 25.6.2020 sind deutlich besser gelaufen als ich es erwartet hatte: Verkauft wurden an 3 Saalbieter und viel Telefon und Internet während der Auktion ca. 2/3 der 25 Lose für insgesamt ca. 14.000 Euro (ohne Aufpreis, meine Schätzung). Das Toplos war die Tjiwara, die für 4.400 Euro zugeschlagen wurde. Sehr gut verkauft haben sich auch im Anschluss die Bücher zu Tribal Art.

In der Ausstellung KUNSTKAMMER RAU TRAUM UND VISION 1500-2000 arp museum in Remagen vom 21. Juni 2020 bis zum 10. Januar 2021 wird auch Tribal Art gezeigt. Die Ausstellung hat jedoch auch sonst sehr spannende Exponate zu bieten.

Zum Text des Flyers:

Die Ausstellung beginnt mit dem Traum, in dem alles möglich ist. In ihm werden wir zu Helden oder nehmen Kontakt auf zum Transzendenten, zu Geistern oder Göttern. Doch bisweilen sogar die Hölle auf Erden erstehen – im furchterregenden Blick der

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Körbe der Tutsi, Los 17, Foto: Sotheby's

Unter den Losen der Sotheby's Online Auktion Swiss Made UNLOCKED, vom 24. bis zum 30. Juni 2020, ist sehr gute traditionelle afrikanische Kunst aus einer bekannten Schweizer Sammlung: Eine seltene, formschöne figurative Trompete aus Kamerun, eine außergewöhnliche Maske der Bamana und ein Terrakotta-Kopf aus Djenne. Ab 2.000 CHF kann man davon träumen, Objekte aus dem Buch Afrika - Die Kunst eines Kontinents, das eine Sammlergeneration geprägt hat, zu erwerben: 5 Körbe der Tutsi.

Termin: 02.07.2020

Das Toplos der Bonhams Auktion African and Oceanic Art am 2.7.2020 in Los Angeles ist eine auf 710.000 Euro taxierte Osterinsel-Figur aus der Sammlung von Mark Blackburn. Der Bonhams-Experte Fred Backlar schafft es mit sehr gutem Material zunehmend, den Zweikampf an der Tribal Art Spitze (Sotheby's gegen Christie's) zu einem Dreikampf werden zu lassen.

Los 116, Contemporary Art Evening Auction . Foto: Sotheby's

Sotheby’s kämpft mit zwei bzw. drei kurz hintereinander stattfindenden Auktionen um die Vorherrschaft auf dem Tribal Art Markt. Am 25. Juni 2020 kommen in Paris bei der Auktion Arts d’Afrique, d’Océanie, d’Indonésie et des Amériques88 Lose unter den Hammer. Am 30. Juni 2020 gelangen in New York 32 Lose in der Auktion African Art from the Collection of Sidney and Bernice Clyman zum Aufruf. Das beste Objekt dieser Sammlung wurde aber in die Contemporary Art Evening Auction am gleichen Abend

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Termin: 22.07.2020

Dass die Auktionshäuser in Deutschland so langsam aus dem Corona-Schock erwachen, zeigt sich auch bei Tribal Art. Immerhin haben in der letzten Zeit sowohl Zemanek-Münster als auch in kleinerem Rahmen Hermann Historica diese Kunst verauktioniert - leider nicht sehr (Zemanek) bzw. kaum (Hermann) erfolgreich.

Den nächsten Versuch startet Gorny & Mosch am 22. Juli 2020. Das renommierte Münchner Auktionshaus ist auf Münzen und Antiken spezialisiert. Dass es in seiner umfangreichen Auktion 272 nun 77

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Copyright Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Afrika - Im Blick der Fotografen

15. Mai bis 1. November 2020

Wir kennen Berlin, Paris, London und vielleicht auch New York. Aber was wissen wir über Nairobi, Casablanca oder Kinshasa? Die Ausstellung „Afrika – Im Blick der Fotografen“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert Arbeiten herausragender afrikanischer Fotografen. Die Fotografien zeigen einen Blick auf Afrika jenseits von Stereotypen. Die Fotoarbeiten prägt eine interne Perspektive und ein künstlerischer Blick afrikanischer

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Termin: 03.07.2020

Das renommierte, auf Kunst und Antiquitäten spezialisierte Münchner Auktionshaus Hampel versteigert am 3. Juli 2020 insgesamt 25 Lose mit traditioneller afrikanischer Kunst. Das Angebot ist wesentlich ernster zu nehmen als das von 2018 und 2019, als das Auktionshaus versucht hatte, äußerst schwache Tribal Art zu hohen Preisen zu verauktionieren.

Dabei ist die 2020 Offerte kaum marktfrisch: Die meisten Lose hatte ich bereits in Auktionen bei Neumeister und Koller gesehen, was aber das

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Während viele Auktionen aufgrund von Corona nur online stattfinden, versucht sich Christie'sbei Arts d'Afrique, d'Océanie et d'Amérique du nord am 29.6.2020in Paris an einer Präsenzauktion. Mit einem Schätzpreis von 600.000 Euro ist eine kraftvolle, fast 1,90 m große Figur der Urhobo (Los 49) aus dem südlichen Nigeria das Toplos. Sie zeichnet all das aus, was ich an diesen Skulpturen so mag! Einen Fang-Typ, mit dem ich im Gegensatz dazu nur wenig anfangen kann, wird für 350.000 Euro

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Immerhin 17 Teilnehmer hat die von der Bruneaf in Brüssel veranstaltete Veranstaltung "Discover Gallery" am 20. und 21. Juni 2020. Ihre Tore geöffnet haben u.a. Didier Claes, De Grunne und Pecci. Vielleicht hat ja der eine oder andere deutsche Sammler Lust, die neue Reisefreiheit für einen Trip nach Brüssel zu nutzen. Zum Pressekatalog mit vielen Fotos.

Ich gebe zu: Der Erfolg des Kölner Auktionshauses Van Ham mit Tribal bei seiner Auktion am 10. Juni 2020 hat mich überrascht. Zwar hatte ich mit dem Verkauf der tollen Schalenträgerin der Luba mit guter Provenienz (Los 196) für 11.000 gerechnet. Baff erstaunt war ich aber, dass die Kota mit Maskengesicht auf der Rückenseite (Los 217) und ohne Provenienz im Katalog mit einem Zuschlagspreis von 15.000 Euro zum Toplos wurde.  Ich persönlich misstraue Kotas mit solch einer Hinteransicht zutiefst,

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Van Ham versteigert bei der Auktion am 10.6.2020 auch 15 Tribal Art-Objekte aus Afrika (ab Los 196). Toplos ist eine gute Schalenträgerin der Luba (Los 196, untere Taxe 8.000 Euro), schön finde ich persönlich auf den Fotos eine Dan-Maske mit Provenienz André Kirbach (Los 202, untere Taxe 800 Euro). Das restliche Angebot erscheint mir sehr heterogen. Zum Katalog.

Die am 23. Mai 2020 von Zemanek-Münster durchgeführte Live Online-Auktion Voyage Tribal Art verlief eher schleppend. Nach meiner Zählung wurden während der Auktion weniger als 25% der 272 angebotenen Lose für insgesamt ca. 85.000 Euro (ohne Aufpreis) verkauft. Auch wenn bei dem Würzburger Auktionshaus erfahrungsgemäß im Nachverkauf noch einige Objekte einen neuen Besitzer finden werden, stellt sich die Frage nach den Ursachen für die Zurückhaltung der Käufer.

Dazu einige Thesen von mir, bei

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