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In einer 'Abschiedsausstellung' zeigt das Hamburger Museum am Rothenbaum (MARKK) noch einmal seine 179 Objekte aus Benin, die es wohl bald zurückgeben wird. Andreas Kilb hat dazu in der FAZ einen erstklassigen Artikel geschrieben, in dem er auch nicht davor zurückscheckt, das Königreich Benin als das zu bezeichnen, was es jahrhundertelang war: einen  "Sklavenhalterstaat". Zum Artikel

Auf der Website der WELTKUNST wurde mein Interview mit Hilke Thode-Arora, der Provenienzforscherin und Ozeanien-Kuratorin des Museums Fünf Kontinente, zu dem Prachtboot-Buch von Götz Aly und dem Erwerb kolonialer Artefakte in der Südsee veröffentlicht. Um es vollständig zu lesen, muss man sich gratis (und unkompliziert) für WELTKUNST+ registrieren. Zum Interview.

Schon mehrfach wurde auf Facebook der Händler Wouter Thomas Christian Kleiman diskutiert. Kleiman verkauft seit Jahren unter dem Namen wtckleiman76 Objekte aus Ozeanien auf ebay. Auf Facebook wurde öfters der Verdacht geäußert, dass er Stücke selber fälscht. Aktuell geht es um eine Figur von den Austral-Inseln aus Polynesien. Kleiman hat sie als "sehr alt" angepriesen und auf 'um 1850' geschätzt. Der Käufer ließ von dem Objekte eine C14-Analyse durchführen, durch die der 'Tod' des Holzes mit

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Benin-Artefakte im Lindenmuseum. Foto: Barlovic

"Die Staatsministerin für Kultur und Medien, die Leitungen der deutschen Mitgliedsmuseen der „Benin Dialogue Group“, die Kulturministerinnen und -minister der Länder und Vertreter des Auswärtigen Amts haben sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit den Benin-Bronzen in deutschen Museen verständigt." (Zur Website der Staatsminsterin für Kultur und Medien)

Aus dem Original der Erklärung vom 29.4.2019:

"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekräftigen ihre grundsätzliche Bereitschaft zu

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Emile Deletaille mit seiner Frau Lin, die jetzt für die Galerie zuständig ist. Foto: Website der BRAFA

Der berühmte Galerist Emile Deletaille ist am 6. März 2021 im Alter von 92 verstorben. Seine Galerie iin Brüssel st auf die traditionelle Kunst der alten afrikanischen, präkolumbianischen und ozeanischen Kulturen spezialisiert. 

Gestorben ist letzte Woche bereits Philippe Guimiot.

AFRICAN BOOK FESTIVAL
»VOICES FROM THE BEGINNING – BOOKS BORN FROM SONGS // BÜCHER, ERSTANDEN AUS MUSIK«
EINE LITERARISCH-MUSIKALISCHE PERFORMANCE
Am FREITAG 29.1.2021 // um 20 Uhr
Im Literaturhaus München // Live-Stream

Das AFRICAN BOOK FESTIVAL gastiert in München! Unter dem Titel »Voices From the Beginning – Books Born From Songs« erforscht Kurator KALAF EPALANGA vielschichtige Verflechtungen von Musik und Literatur. Gespräche mit den Gästen über ihre Werke und deren musikalische

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Bei seiner Tribal Art Auktion am 6.11.2020 setzte das Pariser Auktionshaus Binoche & Giquello auf eine Handvoll renommierte Galeristen als Experten, die z.T. sehr gute Objekte mit Galeriepreisen taxierten. Diese Strategie ging nicht vollständig auf: Zwar gab es Wow-Ergebnisse und wurde mehr als 1.1 Millionen Euro umgesetzt, andererseits fand fast die Hälfte der Objekte keinen Käufer. Zu den Ergebnissen,

Bernd Muhlack auf der VdFAK Tagung 2007. Foto Eric Makin.

Im Andenken an Bernd Muhlack

Der kürzlich leider mit 83 Jahren verstorbene Bernd Muhlack war einer der ganz großen Sammler afrikanischer Kunst, die in Deutschland nach der Erholung vom 2.Weltkrieg begannen, sich mit dieser Kunst auseinanderzusetzen. Nach dem 3. Reich und dessen Ideologie gab es ja in Deutschland für afrikanische Objekte überhaupt keinen Markt mehr und auch keine Sammler.

In den 60er Jahren haben sich zunächst wenige Menschen für solche Kunst begeistern  können. Und wenn doch,

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Bernd Muhlack auf der Tagung der VdFAK 2007. Foto: Eric Makin

Am 16. Oktober 2020 ist Bernd Muhlack in Kiel im Alter von 83 Jahren gestorben. Der am 24. Juli 1937 geborene Kieler war einer der bekanntesten deutschen Sammler der traditionellen afrikanischen Kunst, zu der er in den 1960er Jahren in Afrika fand, als er dort gelebt hat. Zur Gedenkseite.

Zu einem Interview mit Bernd Muhlack auf Herbsttagung 2007 der Vereinigung der Freunde Afrikanischer Kultur in Erbach (Deutsches Elfenbeinmuseum).

Sindika Dokolo. Foto: Wikipedia 2007

Wohl bei einem Tauchunfall ist Sindika Dokolo, einer der bedeutendsten Kunstmäzene des afrikanischen Kontinents, am 29.10.2020 im Alter von 48 Jahren gestorben. Der in Kinshasa geborene Dokolo hat sowohl traditionelle als auch zeitgenössische afrikanische Kunst gesammelt und gefördert und beispielsweise mit seiner Stiftung die afrikanischen Künstler 2017 auf der Dokumenta 14 unterstützt. Während Didier Claes auf facebook einen sehr persönlichen und emotionalen Nachruf verfasst hat ("...Le

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Der 1925 geborene Boris Kegel-Konietzko ist am 3. Oktober 2020 im Alter von 95 Jahren gestorben. Boris Kegel-Konietzko war einer der berühmtesten deutschen Sammler und Händler traditioneller afrikanischer Kunst. Seine ersten Objekte erwarb er in den 1950er Jahren im Kongo. Der Geschäftsbetrieb der Galerie von Ingeborg und Boris Kegel-Konietzko wird ab Anfang 2020 unter dem Namen Dorn & Kegel-Konietzko mit Alexander Dorn als Partner fortgeführt.

Das Humboldt Forum hat den Zeitplan für seine etappenweise Eröffnung veröffentlicht. Die Westseite mit der zweiten und dritten Etage mit den Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin wird im Spätsommer 2021 öffnen.

Die vollständige Pressemitteilung:

­­­Ein ganzes Jahr voller Eröffnungen
Ab 17. Dezember 2020 öffnet das Humboldt Forum phasenweise

Die Akteure des Humboldt Forums haben heute in einer Pressekonferenz

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Bei meinem Email-Austausch mit Dustin Hoffmann von der Pressestelle des BKM (Staatministerin für Kultur und Medien) ging es am 1. Juli 2020 um das deutsche Kulturgutschutzgesetz. Mir war nämlich nicht klar, ob dieses Gesetz auch Objekte betrifft, die vor 2016 nach Deutschland kam, also bevor es in Kraft trat. Bzw. wie lange muss man die Provenienz eines vor 2016 gehandelten Objektes nachweisen?

Die Lösung steht im Gesetz zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts vom 31. Juli 2016

§ 28 Einfuhrverbot

Die

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Als angekündigt wurde, dass Christie's am 29.6.2020 eín Figurenpaar der Igbo versteigern wollte, sorgte dies für Kritik: Der Princeton Professor Chika Okeke-​Agulu kritisierte den Verkauf, da für ihn solche Objekte während oder aufgrund des Biafra-​Krieges von den Hausschreinen entfernt bzw. entwendet wurden. Und er setzt den Verkauf solcher Objekte mit dem von 'Blutdiamanten' gleich: "This is what I would call blood art.” Zum Artikel. Bei seiner Kritik in dem Beitrag ging es aber vor allem um

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"Leere Räume, langweiliges Konzept" ist das Fazit eines Radiobeitrags von Johannes Marchl auf BR 2 (8.4.2020, KulturWelt). Er hat ein Jahr nach der Eröffnung das Museum der Schwarzen Zivilisationen in Dakar besucht. Interessant ist die Aussage des Direktors, für ihn seien die afrikanischen Objekte in europäischen Museen nicht relevant. Zum Podcast. Der Beitrag geht von Minute 15:15 bis 20:20

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