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Der 1925 geborene Boris Kegel-Konietzko ist am 3. Oktober 2020 im Alter von 95 Jahren gestorben. Boris Kegel-Konietzko war einer der berühmtesten deutschen Sammler und Händler traditioneller afrikanischer Kunst. Seine ersten Objekte erwarb er in den 1950er Jahren im Kongo. Der Geschäftsbetrieb der Galerie von Ingeborg und Boris Kegel-Konietzko wird ab Anfang 2020 unter dem Namen Dorn & Kegel-Konietzko mit Alexander Dorn als Partner fortgeführt.

Das Humboldt Forum hat den Zeitplan für seine etappenweise Eröffnung veröffentlicht. Die Westseite mit der zweiten und dritten Etage mit den Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin wird im Spätsommer 2021 öffnen.

Die vollständige Pressemitteilung:

­­­Ein ganzes Jahr voller Eröffnungen
Ab 17. Dezember 2020 öffnet das Humboldt Forum phasenweise

Die Akteure des Humboldt Forums haben heute in einer Pressekonferenz

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Bei meinem Email-Austausch mit Dustin Hoffmann von der Pressestelle des BKM (Staatministerin für Kultur und Medien) ging es am 1. Juli 2020 um das deutsche Kulturgutschutzgesetz. Mir war nämlich nicht klar, ob dieses Gesetz auch Objekte betrifft, die vor 2016 nach Deutschland kam, also bevor es in Kraft trat. Bzw. wie lange muss man die Provenienz eines vor 2016 gehandelten Objektes nachweisen?

Die Lösung steht im Gesetz zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts vom 31. Juli 2016

§ 28 Einfuhrverbot

Die

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Als angekündigt wurde, dass Christie's am 29.6.2020 eín Figurenpaar der Igbo versteigern wollte, sorgte dies für Kritik: Der Princeton Professor Chika Okeke-​Agulu kritisierte den Verkauf, da für ihn solche Objekte während oder aufgrund des Biafra-​Krieges von den Hausschreinen entfernt bzw. entwendet wurden. Und er setzt den Verkauf solcher Objekte mit dem von 'Blutdiamanten' gleich: "This is what I would call blood art.” Zum Artikel. Bei seiner Kritik in dem Beitrag ging es aber vor allem um

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"Leere Räume, langweiliges Konzept" ist das Fazit eines Radiobeitrags von Johannes Marchl auf BR 2 (8.4.2020, KulturWelt). Er hat ein Jahr nach der Eröffnung das Museum der Schwarzen Zivilisationen in Dakar besucht. Interessant ist die Aussage des Direktors, für ihn seien die afrikanischen Objekte in europäischen Museen nicht relevant. Zum Podcast. Der Beitrag geht von Minute 15:15 bis 20:20

Rolf Denk, Mitglied des Vorstandes der Eucoprimo,der Primitivgeldsammler, hat an Eucoprimo-Mitglieder (zu denen ich gehöre) diese Email geschickt:

Liebe Eucoprimo Mitglieder,
unser Treffen vom 8. 5. bis 10. 5. 2020 in Augsburg ist abgesagt.
Aus Datenschutzgründen gibt mir das Hotel aber nicht die Namen der Angemeldeten bekannt. Deshalb schreibe ich alle Eucoprimo Mitglieder an, von denen wir eine Email Adresse haben.
Das Hotel hat aber zugesagt, alle im Hotel angemeldeten Mitglieder über die

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Im Moment gibt es das Gerücht, das Auktionshaus Sotheby's würde seine Tribal Art Aktivitäten reduzieren und sogar seine Abteilung zumindest in Paris auflösen. Als Beleg wird u.a. angeführt, dass sein Pariser Experte Alexias Maggiar zu Christie's gewechselt ist. An dem Gerücht scheint aber nichts dran zu sein, wie mir auf meine Anfrage Sophie Dufresne, die Pressechefin von Sotheby's Paris, geantwortet hat:

"Sotheby’s is committed to the category African and Oceanic art, sales of which have been

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Werner Zintl auf der Frühjahrstagung der VfFAK 2010 in St. Gallen. Foto G. Kempf

Am 3. Februar 2020 ist Dr. Werner Zintl im Alter von 81 Jahren gestorben. Zintl war ein großer Freund und Sammler der Kunst Japans und Afrikas. Die Trauerfeier findet am 27. März um 11.00 am Hauptfriedhof "Hochheimer Höhe" in Worms statt, die Beisetzung  am 30. März um 11.00 in seinem Heimatort Floß, Oberpfalz. 

Anlässlich der Lucian Scherman Lecture berichtet Regula Tschumi am 28. November 2019 im Museum Fünf Kontinente in München um 19.00 Uhr über "Die figürlichen Särge von Paa Joe und seinen Nachfolgern. Ein Blick hinter die Kulissen". Es geht um die bekannten und faszinierenden figürlichen Särge aus Ghana.

Regula Tschumi hat dazu das erstklassige Buch 'Verborgene Kunst: Die figürlichen Sänften und Särge in Ghana' veröffentlicht. 

Walter Grasser (Foto: Barlovic)

Dr. Walter Grasser ist am 20. September 2019 im Alter von 80 Jahren verstorben. Grasser war in vielen Themen äußerst bewandert. Er sammelte afrikanische Kunst, hielt darüber verschmitzt-kompetente Vorträge und schrieb für die Kunst&Kontext. Er war seit den 1960ern Experte v.a. für europäische Münzen und veröffentlicht neben Standardwerken wie "Deutsche Münzgesetze 1871-1971" auch populäre Werke, die zumeist im Heyne Verlag erschienen sind wie "Münzen des Altertums". Noch allgemeiner gehalten

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Maria Kecskési, die langjährige Leiterin der Afrika-Abteilung des Museum Fünf Kontinente in München, ist am 16. September 2019 im Alter von 84 Jahren verstorben. Sie war unter anderem die Autorin des Buches "Kunst aus Afrika" über die Afrika-Sammlung des Museums.

Statt Kränzen und Blumen wird, ihrem Wunsch entsprechend, um Zuwendungen für das Hospital in Litembo/Tanzania gebeten. Per Überweisung an die Liga Bank IBAN DE51 7509 0300 0003 0150 33 - BIC GENODEF1M05 . Unbedingt mit Namen im

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Der Stadtrat der Stadt Zürich hat Dr. Annette Bhagwati zur Direktorin des Museums Rietberg ernannt. Sie tritt ihre Stelle am 1. November 2019 an. Albert Lutz, der heutige und langjähre Direktor des Museums, geht Ende November in Pension. 

Annette Bhagwati setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter 28 Bewerberinnen und Bewerbern für die Stelle der Direktorin des Museums Rietberg durch. Frau Bhagwati  überzeugte die Findungskommission und den Stadtrat durch ihre breite Erfahrung und

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