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Am 8. April 2019 ist Siegfried Wolfram, der große Freund Liberias und seiner Kultur, im Alter von 88 Jahren verstorben. Wolfram, Mitglied in der Vereinigung der Freunde afrikanischer Kultur, hatte mit seiner Frau Renate lange Jahre in Liberia gelebt und 2014 die Ausstellung zu der Kunst der Völker Liberias im Haus der Völker in Schwaz initiiert.  Die Abschiedsfeier findet am 26. April 2019 um 13.00 Uhr in der Gedenkwaldanlage in der Gottschallinger Str. 27, 83075 Bad Feilnbach statt. Anstelle von

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Léontine Meijer-van Mensch; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Léontine Meijer-van Mensch, die bisherige Programmdirektorin des jüdischen Museums in Berlin, übernimmt ab dem 1. Februar 2019 als Direktorin der Staatlichen Ethno­grafischen Sammlungen (SES) innerhalb der Staatlichen Kunst­sammlungen Dresden die Leitung des GRASSI Museums für Völker­kunde zu Leipzig, des Museums für Völker­kunde Dresden und des Völkerkunde­museums Herrnhut. Sie folgt dort auf Nanette Jacomijn Snoep. 

Das Pariser Musée du quai Branly – Jacques- Chirac beherbergt rund 300.000 Exponate aus Afrika, Asien, Ozeanien, Nord- und Südamerika. Foto: Wikipedia

Deutsche Sammler traditioneller afrikanischer Kunst verstehen die Welt nicht mehr: Seit Jahrzehnten haben sie sich intensiv mit dem afrikanischen Kontinent befasst: mit der Kultur seiner indigenen Völker, mit aktuellen politischen Entwicklungen, mit Kolonialgeschichte – und kolonialer Schuld. Und nun fühlen sie sich unter Generalverdachtgestellt, gestohlene Kunst zu besitzen, Mitschuld daran zu tragen, dass Afrika sein kulturelles Erbe verloren hat.

Für die Restitution, also die Rückgabe

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Termin: 16.01.2019

Felwine Sarr (Photograph by Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr)

Am 16.1.2019 findet um 20.00 Uhr im Literaturhaus München die Veranstaltung AFROTOPIA - EIN ABEND MIT FELWINE SARR & BÉNÉDICTE SAVOY statt. Felwine Sarr, Ökonom aus dem Senegal, fordert seit längerem die endgültige Entkolonialisierung des Kontinents. Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy (zurzeit im Beratungsstab von Emmanuel Macron) gehörte der Expertenkommission des Berliner Humboldt-Forums an, bis sie scharfe Kritik an der Provenienzaufklärung des Hauses übte. Beide stellen den Essay

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Nanette Jacomijn Snoep, die derzeitige Leiterin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen, wird ab 1. Januar 2019 neue Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln. Sie wird Nachfolgerin von Klaus Schneider, der in den Ruhestand gehen wird. Eine interessante Entscheidung, schließlich war Snoep unter einigen Mitarbeitern (und auch Sammlern) nicht gerade unumstritten. Zum Bericht im Kölner Stadtanzeiger.

Am 14. April 2018 fand in Leipzig das Forum Kleidung und Schmuck anderer Kulturen statt. Zu Kurzfassungen einiger Referate: Baron von AschDie Turkmenenschmuck-Sammlung Kurt und Ursula Rossmanith im Museum Fünf Kontinente, München; Das tungesische Schamanengewand; Textilien in der Sammlung Dr. Bir

Die am 9.6.2017 verstorbene Mareidi Singer/Stoll führte in den 1970er Jahren zusammen mit ihrem damaligen Mann Gert Stoll die Galerie Schwarz-Weiß (Essen, später München). Ihre umfangreiche Privatsammlung afrikanischer Kunst, vorwiegend der Yoruba aus Nigeria, hat sie ihrer Tochter Katharina Genesis vererbt, die nach reiflicher Überlegung beschlossen hat, sich von einem Großteil dieser Objekte zu trennen. Einige Stücke werden auf der kommenden Auktion von Sotheby´s am 13.06.18 in Paris

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Inés de Castro. Foto: Barlovic

Pressemitteilung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vom 13.2.2018:

Inés de Castro wird nicht Sammlungsdirektorin für Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst 

SPK-Präsident Parzinger bedauert Absage – Wir werden bald eine neue Sammlungsleitung präsentieren

Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart, wird nicht Direktorin für die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum.

Hermann Parzinger,

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Von Jörg Häntzschel stammt der Artikel 'Weltkulturschmerz' über die Zukunft der Ethnologischen Museen in der Süddeutschen Zeitung vom 23.1.2017. Zusätzlich finden sich in dieser Ausgabe Statements von Experten, darunter Andreas Schlothauer, Chefredakteur der Kunst&Kontext. 

Zum Artikel von Jörg Häntzschel

Zu den Experten-Statements

Inés de Castro. Foto: Barlovic

Nach Presseberichten ist die Direktorin des Stuttgarter Lindenmuseums Inés de Castro als Leiterin der Humboldt-Sammlungen im Gespräch. Dies wäre zwar für Stuttgart ein Verlust, die in politischem Interessens-Wirrwarr verstrickten Humboldt-Sammlungen würden aber eine austellungserprobte, von der Ethnologie kommende Macherin gewinnen. Man kann dann nur hoffen, dass sie sich gegen den Klüngel durchsetzen kann. Zu Presseartikeln: hier oder hier

Podaimalerei ist die Kunst der Frauen des Loma-Volkes in Guinea. Sie fasziniert durch abstrakte, meisterlich komponierte Bilder mit gänzlich eigenständiger Bildsprache, basierend auf den Proportionen des menschlichen Körpers. Ursprünglich ist Podai Körpermalerei. Auch Hauswände werden manchmal mit Podaimotiven geschmückt.

Karl-Heinz Krieg lernte die Podaimalerei 1987 zufällig kennen, als er das Gebiet der Loma durchquerte. Viermal kehrte er dorthin zurück. Er arbeitete von 1987 bis 1996 mit 41

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Auf seiner Madagaskar-Reise im September 2017 hat Walter Egeter im Südwesten Gräber und Grabbauten fotografiert, die vor allem von den an der Südspitze des Landes lebenden Vezo, Mahafaly und Antandroy, zum Teil auch der Bara errichtet wurden und werden. 

Er scheibt dazu:

Die Grabbauten stehen mitten in den Trockenwäldern, meist weit entfernt von den Siedlungen, manchmal einsam, manchmal in Gruppen. Sie sind oft nur 10 x 10 Meter groß, manchmal aber auch 30 x 30 Meter. Die Standplätze werden von

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