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Das Linden-Museum in Stuttgart nimmt sich mit zwei Projekten des Themas Provenienzforschung an.

In Schwieriges Erbe, ein Forschungsprojekt zum museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen, untersuchen die Eberhard Karls Universität Tübingen und das Linden-Museum Stuttgart in einem zweijährigen Forschungsprojekt den museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen.

Finanziert im Rahmen der

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Direktor Professor Wulf Köpke des Völkerkundemuseums Hamburg wechselte zum 1. Februar 2016 als Experte für interkulturelle Fragen zur Akademie der Polizei Hamburg. Die Kulturbehörde wird die Stelle des Direktors so schnell wie möglich neu ausschreiben. Die Leitung des Museums für Völkerkunde wird vom Vorstandsmitglied und Kaufmännischen Geschäftsführer, Thorsten Pück, fortgeführt.

In der Mitteilung der Pressestelle des Senats heißt es weiter:

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Prof. Dr.

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Dr. Sandra Ferracuti ist seit 1.1.2016 Afrika-Referentin im Linden-Museum Stuttgart. Sie studierte in Washington und Rom Ethnologie und ist außerordentliche Professorin für Museologie und Ethnologie an der Università degli studi della Basilicata (Matera/Italien), wo sie bereits von 2012 bis 2014 ein Forschungsstipendium innehatte.

Seit 2002 ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift „Antropologia Museale“, seit 2014 ebenso von „Archivio di Ethnografia“. Von 2012 bis 2015 war sie Präsidentin von Simbdea-Società

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Der neue Vorstandsvorsitzender des Münchner Freundeskreis Museum Fünf Kontinente e.V. ist Andreas E. Mach (und nicht Günther Kronenbitter, wie ich es in einem Bericht über die Vorstandswahl auf about africa vermutet hatte).

Andreas E. Mach, der Geschäftsführender Gesellschafter der 2962 Geiger & Mach Group, hat "in vielen Ländern dieser Welt gelebt und dort auch das eine oder andere Thema gesammelt". Von der akademischen Ausbildung ist er unter anderem Geisteswissenschaftler und hat neben

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Das AMS-Radiokarbonlabor Erlangen, eine renommierte Adresse für die Altersbestimmung mittels der C-14 Methode auch von außereuropäischer Kunst, hat in diesem Sommer nach 20 Jahren seinen Betrieb eingestellt. Unter der Leitung von Dr. Andreas Scharf war es Teil des Physikalischen Instituts der Universität Erlangen. Unverständlich, warum in Zeiten, in denen Themen wie Provenienzforschung oder Artenschutz im Kunsthandel immer wichtiger werden, diese Schließung angeordnet wurde.

In den Auktionen des Berliner Auktionshauses Dannenberg finden sich des Öfteren Tribal Art-Stücke, so auch bei der Auktion am 4.12.2015. Darunter das Lot 1823, ein "Brustschmuck für Männer, Santa Cruz Inseln/Melanesien" beschrieben mit: " Runde, plan geschliffene Tridacna-Muschelschale (als Mondsymbol) mit geschnitzter Schildpatt-Auflage, an Trageschnur."

Zusätzlich gab es, wie auch bei manch anderen Objekten dieser Auktion, eine Anmerkung, die ich bisher nicht gekannt habe: "Die Freigabe vom

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Bereits am 25. Juli 2015 ist Peter Loebarth im Alter von 74 Jahren gestorben. Über Jahre war er einer der wichtigsten deutschen Einkäufer in Afrika, der beispielsweise die Galerie Jahn mit Stücken hoher Qualität aus Tansania belieferte. Einen ausführlichen Nachruf wird es in der im November/Dezember erscheinenden neuen Ausgabe der Kunst & Kontext geben.

Aufgrund eines zwischen dem Land Tirol und der Stadt Schwaz ausgehandelten Deals scheint zumindest für die nächsten 10 Jahre die finanzielle Zukunft des Museums der Völker gesichert. Laut eines Berichts der Tiroler Tageszeitung vom 29.9.2015 übernimmt die Stadt Schwaz die Mietkosten für die in Landesbesitz befindliche Hülle des Museums in der Höhe von 25.000 Euro jährlich. Etwa gleich hoch sind die Betriebskosten, die das Land tragen wird. Das Museum der Völker leistet dafür monatlich einen

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Diese häufig allerliebsten Zwillingsfiguren der Yoruba (also Seelengefäße für verstorbene Zwillinge, zumeist im Babyalter) haben weltweit eine große Anhängerschaft. Ihre vergleichsweise große Zahl in Sammlungen dürfte auch darin ursächlich sein, dass mit dem Tod des überlebenden Zwillings (nach den Zwillingseltern!) die Verehrungspflicht nicht mehr gegeben war, das Seelengefäß somit obsolet wurde. Die vermutlich größte Sammlung von ibeji hat eine Niederländerin, Mefrouw Heijs-Voorhuis, die weit über 600

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Die bekannte Pariser Buchhandlung Librairie Fischbacher, spezialisiert auf Tribal Art, wird Ende September/Anfang Oktober schließen. Sie ist wohl Opfer des Internets mit dessen Transparenz bzgl. des Angebots und des damit einhergehenden Preisverfalls. Abgesehen von dem regen Zuspruchs während des Parcours hätten immer weniger Käufer die Buchhandlung aufgesucht, so eine Mitarbeiterin während meines Besuchs am 8. September.

Termin: 29.08.2015

In Köln lebt die größte Community afrikanischer MitbürgerInnen in Nordrhein-Westfalen. Viele engagieren sich in Vereinen und Initiativen in Kommunalpolitik, Wissenschaft, Wirtschaft. Zum ersten Mal gestalten sie am Samstag, 29. August 2015, von 12 bis 22.30 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29-33, gemeinsam ein Kulturfest. 

Eintritt tagsüber frei, Abendkonzert 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Informationen: www.akwaaba.buendnis14afrika.org und www.museenkoeln.de/rjm.

 

Das Europe Museum Project ist eine von Andreas Schlothauer initiierte (und finanzierte), zusammen mit Audrey Peraldi und Martin Schultz durchgeführte Bestandsaufnahme europäischer ethnografischer Museen, die entweder in den letzten Jahren Umstrukturierungen abgeschlossen haben oder derzeit Maßnahmen durchführen. Dafür werden insgesamt 29 Museen in 10 Ländern (eine Übersicht gibt es hier) untersucht, jeweils durch:

  • Standardisiertes Interview mit dem Träger des Museums (ca. 30-60 Minuten);
  • Standardisiertes

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Etwas überraschend kam die Nachricht schon, dass der komplette Vorstand des Freundes- und Förderkreises des Staatlichen Museums für Völkerkunde München e.V. um Clara Wilpert und Helga Becker-Bickerich "aus Altersgründen" für die am 29. Juni 2015 stattgefundene Mitgliederversammlung nicht mehr kandidieren würde - mit Ausnahme von Christine Kron, der Direktorin des Museums. War er doch erst vor 3 Jahren nach einer äußerst turbulenten Sitzung gewählt worden. (siehe der Bericht auf about africa)

Die

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