Besprechungen, Besuche, Ankündigungen, Termine von Auktionen, Messebesuchen, Galerien, Ausstellungen, Museen.

Eines vorab: Da ich nur am Samstag den 9. Juni die Zeit fand, die Bruneaf 2018 zu besuchen, sind mir bestimmt gute Objekte durch die Lappen gegangen, da sie eventuell schon verkauft waren, ich vielleicht auch die eine oder andere Galerie übersehen habe oder vor geschlossenen Türen stand wie bei Montagut. Deshalb sind auch meine Eindrücke mit Vorsicht zu genießen.

Es kam mir aber so vor, dass sich der Besuch der Bruneaf zwar lohnt, Wow-Objekte aber eher rar gesät waren  - und ich rede nicht

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Der Sammler Christian Trub hat die Bourgogne Tribal Show am sehr gut frequentierten Eröffnungstag besucht und fotografiert. Seine Fotos vom Donnerstag, den 24. Mai 2018, zeigen nicht nur spannende Objekte der Aussteller, sondern auch das wunderschöne Ambiente und die parallel zur Messe im als Museum genutzten gotischen Kornspeicher der Benediktinerabtei von Cluny stattfindende Ausstellung.

Zu den Fotos

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Termin: 21.06.2018

Die vom Dorotheum in Wien am 21.6.2018 durchgeführte Auktion African and Oceanic Art ist sowohl für den Sammler als auch den am Markt Interessierten äußerst spannend: Von den 82 Lots haben fast 30% Schätzpreise im 5-stelligen Bereich. Sie liegen damit in einem Preiskorridor, der in der Regel für die Mehrheit der Sammler zu teuer und für Investoren zu günstig ist. Andererseits hat der Dorotheum-Experte Joris Visser richtig gute Objekte zusammengetragen, zum Beispiel aus der Sammlung von Carlo Monzino,

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Termin: 06.06.2018 bis 10.06.2018

Der Katalog der Bruneaf, die seit 24 Jahren stattfindende Tribal Art Messe (besser: Galerien-Rundgang), ist online. Die Bruneaf ist vom 6. bis zum 10. Juni 2018 in Brüssel Teil der Cultures - The World Arts Fair. An der Bruneaf nehmen dieses Jahr 32 auf Tribal Art spezialisierte Aussteller teil, 4 weniger als letztes Jahr. Unter den Neuhinzugekommenen ist Alexandre Claes, der Bruder des neuen Bruneaf-Präsidenten Didier Claes, es fehlt u.a. Serge Schoffel.

Schoffel ist nicht nur ein

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Wohl nicht nur fröhliche Gesichter bei Christie's nach ihrer Auktion African & Oceanic Art am 17. Mai 2018 in New York. Zwar wurden einschl. Premium 1,75 Millionen USD umgesetzt und hat THE CORAY-KERCHACHE KOTA-NDASSA RELIQUARY FIGURE fast eine Million USD gebracht. Andererseits wurden nur 6 der 13 Lose zugeschlagen und erreichte eben keines einen Wert über 1 Million USD. Die Ergebnisse zeigen erneut, wie schwer sich der Markt mit Objekten tut, die im mittleren, d.h. 5-stelligen Preisbereich

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Termin: 08.06.2018

Maske der Punu. Foto: Neumeister

2014 hatte Katrin Stoll, die Chefin des Auktionshauses Neumeister in München, in einem Statement für about africa einen vorläufigen Rückzug ihres Hauses aus der Sparte Afrikanische Kunst angekündigt, sich aber eine Hintertür offen gelassen: "NEUMEISTER wird sicher wieder eine Tribal Art Auktion veranstalten, wenn wir Objekte, die unserem hohen Qualitätsanspruch entsprechen, anbieten können".  Nun bietet das Auktionshaus im Rahmen ihrer Auktion AFRIKANISCHE KUNST / KLASSISCHE MODERNE, POST WAR &

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Extrem spannende Auktion African & Oceanic Art am 17. Mai 2018 bei Christie's in New York. Angeboten werden nur 13 Lose, die zum großen Teil aber formal wirklich bestechen und etwas Besonderes haben. Zusätzlich wird mit dem Kniff gearbeitet, dass bei der Objektbezeichnung im Katalog ein bekannter Provenienzname enthalten ist (der erste bekannte Besitzer) und das Wort 'The' vorgeschaltet ist. Dies trägt zur Legendenbildung bei und lässt auf ein singuläres Meisterwerk schließen - zumal es in

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 L'IMPERMANENCE DES CHOSES im 2017 wiedereröffneten Musée d'ethnographie Neuchâtel (MEN) erforscht in 9 verschiedenen, räumlich voneinander getrennte Blöcken, die ‚Vergänglichkeit‘, die Unbeständigkeit‘ von Dingen und  Sammlungen. Dabei wird bewusst auf eine klassische ethnologische Aufteilung nach Regionen oder Kulturen verzichtet, sondern man möchte kulturübergreifende Aussagen treffen.

Die Ausstellung wirkt sehr heterogen, was nicht nur an dem Nebeneinander der Kulturen und der Themenvielfalt liegt,

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Termin: 19.04.2018 bis 07.07.2018

Annähernd 70 Arbeiten zeigt die Münchner Galerie Henseler vom 19. April bis zum 7. Juli 2018 in der Ausstellung "Die Kunst afrikanischer Perlenarbeiten südlich der Sahara". Zu sehen sind u.a. Werke aus Nigeria, Kamerun, dem Kongo, Ostafrika und dem südlichen Afrika.

Mein Liebling ist eine Reiterfigur der Yoruba (Foto 3) mit der Provenienz Brettschneider, die an einen Mexikaner mit Sombrero denken lässt. Imposant ist ein großer Thron einer Königinmutter aus Bamun (Kamerun) (Foto 12),

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Theo Eshetu, Till Death Us Do Part, 1982-87, 20-Schirm Videowand-Installation. Photo: Theo Eshetu

Kuratiert von Ugochukwu-Smooth C. Nzewi vom Cleveland Museum of Art, (USA) läuft vom 27.04. bis 30.09.2018 im Iwalewa Haus in Bayreuth die Ausstellung  Feedback: Art, Africa and the 1980s.Die Ausstellung, bei der auch Werke der Makerere Art Gallery – der wohl bedeutendsten institutionellen Kunstsammlung Afrikas – gezeigt werden, wirft einen zugleich historischen als auch zeitgenössischen Blick auf die 1980er Jahre in Afrika. 

Die 1980er Jahre waren nicht nur in Afrika geprägt von einer

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Dem Museum der Kulturen im Basel gelingt es immer, wirklich spannende und gut gemachte Ausstellungen auf die Beine zu stellen, die den eigenen Horizont erweitern. Nach der letzten Ausstellung zum Thema Sonne, Mond und Sterne geht es nun um Geheimnisse. Zur Medienmittteilung:

Das Geheimnis zieht Grenzen zwischen Eingeweihten und Ausgeschlossenen. Die Ausstellung  Das Geheimnis – Wer was wissen darf präsentiert im Museum der Völker vom 13. April 2018 bis 21. April 2019  faszinierende

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Licht und ein wenig Schatten bei der Christie's Auktion Arts d'Afrique, d'Océanie et d'Amérique am 10. April 2018 in Paris, bei der es neben Millionen-Stücken auch Werke für den Sammler mit kleinerem Geldbeutel gab. Einerseits wurde (mit Aufgeld) über 8,3 Millionen Euro erlöst und fanden auch die Angebote im niedrigen 4-stelligen Bereich Käufer. Andererseits blieben 30% der Objekte (besonders aus Afrika) ohne Zuschlag - für dieses Auktionshaus ein recht hoher Wert. Besonders schwer taten sich -

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Vom 24. bis zum 25. Februar fand im La Mamounia Hotel in Marrakesch die Messe 1-54 für zeitgenössische afrikanische Kunst statt, zuvor war sie in London und New York gewesen. 4.000 Besucher besichtigten 17 führende Galerien mit über 50 internationalen Künstlern.

Zusätzlich wurden spezielle Projekte in Zusammenarbeit mit dem Musée d'Art Contemporain Africain Al Madeen (MACAAL), dem Musée Yves Saint-Laurent Marrakech und der Fondation Montresso pärsentiert und es gab ein breites

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